AT81637B - Schiffsfenster. Schiffsfenster. - Google Patents

Schiffsfenster. Schiffsfenster.

Info

Publication number
AT81637B
AT81637B AT81637DA AT81637B AT 81637 B AT81637 B AT 81637B AT 81637D A AT81637D A AT 81637DA AT 81637 B AT81637 B AT 81637B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
nuts
pressure ring
fixed frame
nut
window
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Stone & Company Ltd J Stone &
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Stone & Company Ltd J Stone & filed Critical Stone & Company Ltd J Stone &
Application granted granted Critical
Publication of AT81637B publication Critical patent/AT81637B/de

Links

Landscapes

  • Securing Of Glass Panes Or The Like (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schiffsfenster. 



   Die Erfindung betrifft die seitlichen Fenster, Lichtpforten oder Luken von Schiffen, bei denen ein Fensterrahmen, ein drehbarer Glasrahmen oder Fenster und ein Druckring vorhanden sind, der mit dem festen Rahmen durch Schrauben und Muttern so verbunden ist, dass er nach dem festen Rahmen hin und von ihm fortbewegt werden kann. Der Druckrahmen stellt hierbei einen wasserdichten Abschluss her, wenn der Glasrahmen sich in Schliessstellung befindet. 



   Die Erfindung besteht darin, dass die Schrauben oder Bolzen und ebenso die Muttern mit unterbrochenem Schraubengewinde versehen sind, zum Zwecke. das Fenster schnell öffnen und schliessen zu können. Ferner sind Stifte und Schlitze vorgesehen, um die Muttern oder Bolzen so zueinander zu halten und zu führen, dass die gewindelosen Stellen der Muttern den stehengebliebenen Teilen der Schraubengewinde der Bolzen entsprechen. 



  Hierdurch kann der Druckring als Ganzes frei hin und her geschoben werden, wobei Federn o. dgl. zwischen Druckring und Muttern dazu   dienen, e ; nen gegenseitigen   Eingriff der unterbrochenen Schraubengewinde mit den   Muttergewinden zeitweiiig   zu verhindern. 



   Gemäss einer besonderen Ausführungsform der Erfindung sind die Muttern an dem festen Rahmen vernietet und die Schrauben mit Griffen oder Bügeln und   verjüngten Teilen   in der Nähe dieser Griffe versehen, um die geschlitzen oder gelochten Lappen des Druckringes aufzunehmen. 



   Fig. i zeigt in Aufriss ein seitliches Schiffsfenster, Fig. 2 einen seitlichen Querschnitt des geschlossenen Fensters nach der Linie   11-11   in Fig. i, Fig. 3 eine Seitenansicht des geöffneten Fensters mit teilweisem Schnitt, Fig. 4 einen Querschnitt durch eine Schraubenmutter   in grösserem Massstabe, Fig.   einen Querschnitt durch eine andere Ausführungsform, 
 EMI1.1 
 eines Fensters in ovaler Form, Fig. 8 einen Querschnitt nach der   Linie rIII-T'111   in Fig. 7 und Fig. 9 im Einzelnen den linken Teil der Fig. 8, wobei jedoch die Mutter niedergedrückt ist. 
 EMI1.2 
 und parallel zur Bolzenachse verlaufende Schlitze c in jedem Bolzen vorhanden (Fig. 3 und 4).

   Zweckmässig sind die beiden oder die drei dem festen Rahmen a zunächst liegenden letzten Gänge des Gewindes jedes Bolzens b nicht unterbrochen, so dass, wenn der Druckring d sich dem festen Rahmen nähert, eine ausreichende   Gewindefläche   verbleibt, um den Druckring ohne Gefährdung des Gewindes festzuziehen. Der   Glasrahmen ist bei f und   g an dem festen Rahmen drehbar gelagert und hat einen   ringförmigen,   abgerundeten Flansch h, der sich gegen einen Gummiring r legen kann, welcher in bekannter Weise in eine Ringnut des Druckringes d eingelegt und breit genug ist, um auch mit einem   Ringflansch k des   festen Rahmens a in Berührung treten zu können ; sta t dessen kann aber auch eine andere wasserdicht schliessende Packung vorgesehen sein. 



   Der Druckring ist mit einem Griff   l   auf jeder Seite versehen und hat einen durchlochten oder geschlitzten Lappen   1Jl.   für jeden der am festen Rahmen a angebrachten Schraubenbolzen b, und zwar sind die Lochungen oder Einschnitte so bemessen, doss sie 
 EMI1.3 
 Gewinde mit einander gegenüberliegend angeordneten Längsschlitzen oder Nuten hat entsprechend der Form der Schrauben b (Fig.

   4), und wenn ein Deckel p benutzt wird, so ist auch dieser für jede Mutter mit je einem geschlitzten Lappen q versehen, und die Muttern o sind lang genug und haben einen hinreichend grossen   Aussendurchmesser,   dass sie Anschlagschultern für den Deckel oder Laden p bilden können, damit ein dichter Abschluss zwischen einem Packungsring r des Ladens und einem Ringwulst an der Innenseite des Druckringes   d   in an sich bekannter Weise erzielt werden kann. 



   Die Muttern o haben zweckmässig nur an einem Ende Gewinde, im übrigen ist ihre Bohrung   01 glatt   und von grösserem Durchmesser (Fig. 3 unten). Um die Muttern o leicht auf den Schrauben b in Stellung halten zu können, so dass die Gewindeteile der Muttern in den entsprechenden Schlitzen oder Nuten der Bolzen liegen, sind die Löcher der Lappen   1Jt   des Druckringes   d   mit kleinen Aussparungen s versehen, und der   verjüngte   Teil   it   jeder Mutter hat einen kleinen Vorsprung oder Zapfen   ,   der in eine dieser kleinen Aussparungen eingreifen   kann, während   eine Schraubenfeder   K,

     die den   verjüngten   Teil 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 jeder Mutter umgibt und einerseits an dem Lappen M des   Druckringcs   d und andrerseits an der Schulter am Ende des verjüngten Teiles der Mutter anliegt, die unerwünschte Entfernung der Mutter vom Druckring verhindert, andrerseits dagegen gestattet, dass die Mutter frei auf der Schraube gedreht wird. wenn ein Druck auf die   Flügelmuttern   ausgeübt wird, so dass die Zapfen t aus den Einschnitten s heraustreten ; während die Zapfen t in den Aussparungen s liegen, sind die Schrauben b und die Muttern o nicht in Gewindeeingriff miteinander, und der Druckring d kann dann zusammen mit seinen Muttern o auf den   Schrauhenbolzen verschoben werden,   die hierbei lediglich als Führung dienen. 



   Wenn der Druckring   d   gegen den festen Rahmen a angelegt ist. werden die Muttern o 
 EMI2.1 
 mit den Ringflanschen   kund h der   Rahmen a und e zu bringen und einen wasserdichten Abschluss zu erzielen. 



   Soll das Fenster geöffnet und schräg zu dem festen Rahmen verriegelt werden, so werden die Muttern o zurückgeschraubt, bis ihre Zapfen t in die Aussparungen s der Lappen   m   des Druckringes   d   hineingleiten, dann wird der Druckring bei den Griffen   1   erfasst und soweit wie nötig nach dem Innern des Schiffes gezogen, wobei die Muttern auf den Bolzen b gleiten, die dann nicht im Gewindeeingriff mit den Muttern stehen ; hierauf wird der Glasrahmen e um seine Zapfen fund g bis zu dem gewünschten Winkel geschwungen, der Druckring   d   verschoben, bis sein Innenumfang mit zwei Stellen des Aussenumfangs des Glasrahmens in Berührung tritt, von denen eine in Fig. 3 mit j bezeichnet ist, zwei einander gegenüberliegende Muttern, z.

   B. die obere und die untere, wenn der Glasrahmen um senkrechte Zapfen drehbar ist, werden verschoben. bis ihre Zapfen t aus den Aussparungen s heraustreten, und dann werden die Muttern um   1800 gedreht oder   
 EMI2.2 
 Offenbar braucht der Druckring den Glasrahmen nicht zu berühren, wenn der Rahmen a mit dem üblichen unter Federdruck stehenden Riegel v versehen ist (Fig.   i),   der in eine beliebige der am Aussenumfang des   Glasrahmens   vorgesehenen kreisförmigen Vertiefungen einschnappen kann. 
 EMI2.3 
 wird   (Fig. g),   der aussen einen Einschnitt os zum Ansetzen eines Schraubenziehers hat. 



  Zwei oder mehrere der Muttern o und Schrauben b können in der beschriebenen Weise 
 EMI2.4 
 rahmen e und der   Druckring a ! gelockert   und nach innen gezogen, dann wird das Fenster zum Teil gedreht und der Aussenumfang des Glasrahmens gegen die Innenkante des inneren Umfanges des festen Rahmens a geklemmt. 



   Gemäss Fig. 6 sind die mit Innengewinde versehenen Hülsen oder Muttern w mit unterbrochenem Gewinde an dem festen Rahmen a vernietet, können aber auch mit ihm in einem Stück gefertigt sein. Die gleichfalls mit unterbrochenem Gewinde versehenen Schrauben x haben Flügelköpfe y und einen   verjüngten   Teil z, auf dem der Druckring J freibeweglich gelagert ist und der einen dem oben erwähnten Zapfen   t   entsprechenden Zapfen 1 hat sowie eine   Feder 2, während   die gelochten Lappen des Druckringes mit je einer Aussparung 3 versehen sind, so dass der Zapfen   1,   die Aussparung 3 und die Feder 2 in gleicher Weise wirken können wie der Zapfen   t.   die Aussparung s und die Feder   u   gemäss Fig. 2 und 3.

   Auch bei der Ausführung nach Fig. 6 hat der Druckring Handgriffe, um ihn hin und her bewegen zu können. Bei dieser Ausführungsform sind jedoch keine Vorkehrungen getroffen, um das vollständige Abziehen der Bolzen x von den Gewindehülsen oder Muttern w zu verhindern, doch könnten für diesen Zweck ähnliche Mittel benutzt 
 EMI2.5 
 
Die Ausführungsform nach Fig. 7 und 8 hat   grosse   Ähnlichkeit mit derjenigen nach Fig. i und   4,   nur sind in diesem Falle die Gewinde in den Muttern 4 kürzer, und die 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 glatte Bohrung der Mutter ist exzentrisch zur Mutterachse.

   Um zu verhindern, dass jede Mutter 4 durch unberechtigte Personen abgenommen wird, ist das Ende der zugehörigen am festen Rahmen 7 angebrachten Schraube 6 mit einem Vorsprung 8 versehen, der vierkantig oder auch anders gestaltet sein kann und über den eine mit entsprechender Aussparung 9 versehene Kappe 10. greift, die exzentrisch an der Schraube 6 durch eine kleine Schraube 11 befestigt ist, die mittels Schraubenziehers eingezogen ist, der durch ein Loch 12 in den hohlen Kopf der Mutter 4 eingeführt werden kann.

   Wie zuvor beschrieben 
 EMI3.1 
 durch einem Vorsprung gleich dem Zapfen t in Fig. 3 und eine entsprechende Ausnehmung s im Druckring, oder aber die Mutter hat einen mit ihr verschraubten Bund 13 mit einem rechteckigen Zahn   14,   der in eine Aussparung 15 im Lappen 16 des Druckringes 17 eingreifen kann. dessen Kante. wie rechts in Fig. 8 angegeben ist, einen umgestülpten Rand 18 hat, damit man einen guten Griff für die Finger enthält. Fig. 9 zeigt die Stellung der Teile, die sie einnehmen, wenn die Mutter   4   niedergedrückt ist, um den Zahn 14 aus der Aussparung 15 zu entfernen.

   Wie bei den zuvor beschriebenen Ausführungsformen sind Schraubenfedern it zwischen Schultern der Muttern und dem gelochten Lappen des Druckringes 17 eingelegt, um zu verhindern, dass die Muttern unversehens gedreht werden. wenn der Druckring gegenüber dem festen Rahmen 7 verschoben wird. 



    PATENT-AXSPRÜCHE :   i. Schiffsfenster oder Lichtpforte mit drehbarer Scheibe und Druckring für wasserdichten Abschluss, dessen Druckring als Ganzes mittels Muttern und Bolzen gegen den festen Rahmen oder von ihm fort bewegt werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass die Muttern und Bolzen mit unterbrochenem Gewinde versehen sind, und die Unterbrechungen auf dem einen Teil der Schraubenverbindung den stehengebliebenen Gewindeteilen auf dem anderen Teile entsprechen, so dass, wenn die stehengebliebenen Gewindeteile des einen Schraubenverbindungsteiles den Unterbrechungen oder Längsschlitzen zwischen den Gewindeteilen auf dem anderen   Schraubenverbindungsteile   gegenüber stehen, der Druckring schnell von dem festen Rahmen fortbewegt und ebenso schnell zurückgeführt werden kann.

Claims (1)

  1. 2. Schiffsfenster nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass die Muttern oder die EMI3.2 den Muttern oder Schrauben ausgestattet sind, um, wenn ihre stehengebliebenen Schraubenteile nicht ineinandergreifen, dem Druckring als Ganzes freies Gleiten zu gestatten,'0 dass er dem festen Rahmen genähert oder von ihm entfernt werden kann.
    3. Schiffsfenster nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Muttern oder Schrauben in den Löchern des Druckringes frei gelagert und mit Federn versehen sind. die stets den Druckring in die Stellung zu drücken streben, in der die Muttern und Schrauben, mit ihren Gewinden nicht in Eingriff stehend, verriegelt sind.
AT81637D 1913-08-29 1914-07-15 Schiffsfenster. Schiffsfenster. AT81637B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB81637X 1913-08-29

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT81637B true AT81637B (de) 1920-11-10

Family

ID=9846978

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT81637D AT81637B (de) 1913-08-29 1914-07-15 Schiffsfenster. Schiffsfenster.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT81637B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE202024101942U1 (de) Kannendeckelstruktur
AT81637B (de) Schiffsfenster. Schiffsfenster.
EP1972384A2 (de) Druckwasserbehälter
DE102004061923B4 (de) Ventilöffnungs-/Schließgriff-Verriegelungsmechanismus für ein Ventil
DE10105766A1 (de) Kanne
DE322422C (de) Schiffsfenster mit einer drehbaren Scheibe und einem Druckring
DE721402C (de) Um eine zur Werkstueckachse parallele Achse aufklappbarer Setzstock fuer Werkzeugmaschinen
DE841252C (de) Ventil mit eingeschraubtem Deckel
DE3637373A1 (de) Motorradfahrer-schutzhelm mit zwei visierscheiben
DE512619C (de) Kombinationsschloss mit zwei Gruppen zweiteiliger Druckknopfzuhaltungen
DE585035C (de) Malschloss, dessen aus zwei Teilen bestehendes Gehaeuse nur bei entriegeltem Riegelbolzen geoeffnet werden kann
DE659560C (de) Verschlussdeckel fuer Handloecher in der Blechverkleidung von Flugzeugen
DE802223C (de) Zylinderschloss zum Bewegen und Sichern eines Verschlusses o. dgl.
DE328198C (de) Befestigung fuer Zylinderschloesser
DE370426C (de) Stopfen mit Riegelsicherung
DE378757C (de) Verriegelungsvorrichtung fuer Haspen, Riegelstangen u. dgl.
DE687039C (de) Speichenschloss fuer Fahrraeder
DE1241214B (de) Absperrhahn
DE386191C (de) Sicherheitsriegelschloss
DE564851C (de) Klappbartschluessel
DE354502C (de) Tuerschloss mit einer oder mehreren Zuhaltungen
DE386782C (de) Stechschluesselschloss mit ringscheibenfoermigen Zuhaltungen
DE634630C (de) Unter Federspannung selbstschliessender, in der Offenstellung durch eine Sperrung festgehaltener Taschenbuegel fuer Handtaschen u. dgl.
DE837299C (de) Kofferverschluss
DE592848C (de) Tuersicherung mit UEberfalltuerversperrer