AT81523B - Röntgenuntersuchungs- und -behandlungsgerät. Röntgenuntersuchungs- und -behandlungsgerät. - Google Patents

Röntgenuntersuchungs- und -behandlungsgerät. Röntgenuntersuchungs- und -behandlungsgerät.

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AT81523B
AT81523B AT81523DA AT81523B AT 81523 B AT81523 B AT 81523B AT 81523D A AT81523D A AT 81523DA AT 81523 B AT81523 B AT 81523B
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Leopold Bitza Leopold Bitza
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Leopold Bitza Leopold Bitza
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Description


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  Röntgenuntersuchungs-und-behandlungsgerät. 



   Bei der therapeutischen Anwendung der Röntgenstrahlen sind schon vielfach Schädi-    gungen von   Kranken dadurch zustandegekommen. dass man bei der Bestrahlung das zwischen die Röntgenröhre und den Kranken zu schaltende Strahlenfilter versehentlich fortgelassen hat. Dieser   Nachteil würde vermieden se'n, wenn   man das   St@ahlenfilter am   Röhrenstativ fest anordnen würde. Doch dies ist in der Praxis nicht durchfühlbar, weil die Behandlung verschiedener Krankheiten und im   Körper   des Kranken verschieden tief liegender Krankheitsherde die Anwendung ve schiedener Strahlenfilter erheischt.

   In den meisten Fällen muss von der festen Anordnung eines Strahlenfiters schen deshalb abgesehen   werden, weit   die Röhrenstative in der   Regel nicht bl ( B für   Röntgentherapie,   sonde.-n auch   für diagnostische Arbeiten   ! renutzt u erden, bei denen entweder   gar kein Filter oder ganz andere als bei Therapie zur   Anwendung gegangen. Aus   die   em   Grunde sind die Filter hei allen   bisherigen Röntgenstativen leicht lösbar angeo@dnet.   



   Der genannte Nachteil ist der Erfindung gemäss vermieden durch eine beim Einfügen 
 EMI1.1 
 ein Strahlenfilter in den Strahlengang der Röntgenröhre eingesetzt ist. 



   In Fig. I ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, gemäss 
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 optische Anzeigevorrichtung einwirkt. In der Figur ist ein Röhrenaufnahmekasten B, von unten gesehen, veranschaulicht. Das zwischen die beiden Führungsleisten l eingeschobene 
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   strahlen Durchtritt gewährende Bodenöffnung o   des Röhrenaufnahmekastens roch nicht   vollständig   verdeckt ist. Auf der. Aussenseite des Kastenbodens sind zwei federnd befestigte Kontakte c1 und   C2   angeordnet. Diese beiden Kontakte sind unter Zwischenschaltung einer Signallampe L an die beiden Pole einer elektrischen Batterie b geschaltet. Zweckmässig sind die Batterie und die Lampe   f. n   dem beweglichen Röhrenaufnahmekasten B angeordnet. 



  Wird das Filter F in seine Endstellung gebracht, in der es durch den in die Kerbe A einspringenden federnden Anschlag A fixiert wird, so werden die beiden Kontakte ei und c2 durch das metallische Filter miteinander leitend verbunden und dadurch der Stromkreis der Lampe L geschlossen. Das Aufleuchten der Lampe dient somit   ; < Is Anzeige dessen,   dass das Strahlenfilter in den   Röhremufnahmekasten eingesetzt   ist. 



   Die Signallampe L kann auch am Röntgenstrahlengenerator oder in der Nähe der zu Betätigung dieses Apparates dienenden Schaltapparate angeordnet sein, wobei man als St. omquelle zur Speisung der Signallampe an Steile der Batterie b zweckmässig das zur Speisung des Röntgenstrahlengenerators dienende Netz wählt. Zweckmässig ist es, die zur Beleuchtung des Schalttisches oder der Schalttafel dienende Lampe als Signallampe zu verwenden. so dass die den Röntger apparat bedlienende Person durch   das Dunkelsein der   Lampe auf das Fehlen des Strahlenfilters aufmerksam gemacht wird. An Stelle der Lampe L 

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 EMI2.1 
 oder geöffnet wird.

   Um die dauerne, Tätigkeit des akustiscen Signalapparates während der Dauer der   Bestrahlung zu ve hütes, werden zweckmässig in dessen Stromk@els zwei   Schalter vorgesehen, von denen der eine s1 mit dem Hauptschalter des Röntgenapparates 
 EMI2.2 
 Stromkreis des Signalapparates an zwei   Stehen geöffnet,   und zwar an der Stelle des   Kontaktpaares t'j   und   (2   und durch den in der Offenstellung befindlichen Schalter s1. 
 EMI2.3 
 Wird der Hauptschalter geschlossen, während der Betriebsschalter noch immer in der Stellng n aus" sich befindet, so befindet sich im Stromkreis der Anzeigevorrichtung nur mehr eine Unterbrechungsstelle, und zwar an der Stelle des   Kontaktpanres fj .

   Durch   den Umstand, dass nach Schüessen des Hauptschalters das erwartete akustische Signal ausbleibt, wird die den Apparat bedienende Person auf das Fehlen des Strahlenfilters aufmerksam gemacht. Ordnet sie nunmehr das Filter an. so ertönt das akustische Signal. 
 EMI2.4 
   der Tätigkeit   des akustischen   Signaiapparates ein   Ende gesetzt. 



   Es können auch an Stelle der beschriebenen Schaltung einje Rubestromschaltung und dementsprechend Kontakte gewählt werden, die sich so lange, als ein Strahlenfilter in den   Röhrenaufnahmekasten     nicht eingeschoben ist. beruhren   und durch das Einschieben des Strahlenfilters voneinander getrennt werden, so dass dadurch der Stromkreis eines optischen (Signallampe o.   dgl.)   oder akustischen (Klinge-) Signalapparates geöffnet wird. Bei solcher   Anordnung ird   das den   Röntgenapparat bedienende Personal durch   die akustische Anzeige (Läuten der Klingel) oder die Anzeige des optischen. Apparates (Leuchten der Signallampe) auf das Fehlen des Strahlenfilters aufmerksam gemacht und zu dessen Einsetzen ermahnt.

   Um bei   Ruhestromschaltung   die dauernde Tätigkeit des Signalapparates in den Arbeitspausen zu verhüten, wird der zur Betätigung des Signalapparates erforderliche Strom   zweckmässig   über den Hauptschalter oder den zur Inbetriebsetzung des Röntgenstrahlengenerators dienenden Schalter des   Röntgenapparates geleitet,   so dass die Anzeigevorrichtung nur dann, wenn der   Hauptschalter   geschlossen ist oder der Röntgenapparat in Betrieb gesetzt ist. in   Tätigkeit   treten kann. Es wird sodann die den Apparat bedienende Person immer erst bei Inbetriebsetzung des Röntgenapparates. also immer noch rechtzeitig auf das Fehlen des Strahlenfilters aufmerksam gemacht. 



   Bei Einrichtungen dieser Art können immer noch bei   Nichtbeachtung   der Signaleinrichtungen Fehlgriffe entstehen. Des ist vollständig vermieden, wenn die durch das Strahlenfilter betätigte Schalteinrichtung entweder auf einen Stromkreis der Röntgenröhre selbst oder eines des sie speisenden   Röntgenstrahlengenerators   so einwirkt, dass die Röntgenstrahlenerzeugung erst dann stattfinden kann. wenn die Schaltvorrichtung durch das Einschieben des Filters betätigt worden ist. Ein Ausführungsbeispiel solcheer Art ist in Fig. 2   veranschaulicht. An dem   zur Aufnahme der Röntgenröhre R dienenden Behälter B ist ein federnd   befestigter Kontakt t'j angeordnet.

   Dieser   und die eine metallische Führungsleiste l für das einzuschiebende Strahlenfilter F sind unter Zwischenschaltung der Wickelung w des   Elektromagnetes M   mit den beiden Polen der Stromquelle q verbunden. 



  Das Strahlenfilter trägt das   Kontaktstück (2'das   durch Vermittlung der metallischen Filtermasse mit der   Führungsleiste/in   leitender Verbindung steht. Ist das Filter F in die Endstellung eingeführt, so kommt der Kontakt c2 mit dem Kontakt ei in   Berührung,   was die Erregung des Elektromagnetes m zur Folge hat. Ist dieser erregt, so wird durch dessen Anker a das Kontaktpaar C und damit der Stromkreis der an das Netz n unter Zwischenschaltung des   Hebelschalters   h und des Unterbrechers a angeschlossenen Primärwicklung p 
 EMI2.5 
 und somit auch der   Primärkreis   des Induktors geöffnet.

   Wird das Strahlenfilter F vor die Blendenöffnung bis in seine Endstellung eingeschoben. so wird der   Magnet w   erregt, dessen Anker a angezogen und der Kontakt C geschlossen. Nunmehr kann nach   Schliessung   des 

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   Hebelschalters A ! der Induktor i   und damit die Röntgenröhre R in Tätigkeit gesetzt werden. 



   Um einen Überschlag von der Röntgenröhre und deren Zuleitungen zu Bestandteilen des primären Induktorkreises zu vermeiden, muss das Kontaktpaar gegen die Elektromagnetwicklung w genügend isoliert sein. Die Kontakte   cl,     C2   könnten auch unmittelbar zum Schliessen des primären Induktorkreises benutzt werden, wenn für deren genügende Isolierung gegen die   Röntgenröhre   und de en Zuleitungen gesorgt ist. 



   Eine einfachere und sehr betriebssichere Einrichtung erzielt man, wenn man den vom   Strahlenfilter     hetätigten Schalter unmittelhar   in den Röhrenstromkreis verlegt. Eine solche Ausführung ist in Fig. 3 dargestellt, gemäss welcher der vom Filter betätigte Schalter als Hochspannungsschalter ausgebildet ist. Dieser besteht aus dem zweiarmigen Hebel d-i, der an dem am Röhrenaufnahmekasten B befestigten, aus Isoliermaterial gefertigten Lagerstück L um die Achse o drehbar angeordnet ist. Der Arm d ist aus leitendem Material, zweckmässig aus Draht, gefertigt, während   der Arm t   aus Isoliermaterial hergestellt ist.

   Mit dem Arm i ist mittels des Scharniers c der Hebel h verbunden, dessen anderes Ende unter Einwirkung der Zugfeder f steht und innerhalb der in der Seitenwand des Röhrenbehälters B vorgesehenen 
 EMI3.1 
 Anschlagstück a samt dem Hebel   h   entgegen der Zugkraft der Feder und der zweiarmige Hebels   d-i   in die in der Zeichnung punktiert dargestellten Lagen gebracht. Von den beiden   Hochspannungszuleitungen   zur Röntgenröhre ist die eine      unmittelbar an die Elektrode k der Röntgenröhre angeschlossen, während die Leitung L2 zur Drehachse o des zweiarmigen Hebel   d-i geführt   ist.

   Solange kein Strahlenfilter eingeschoben ist, befindet sich der Hochspannungsschalter d in der in der Zeichnung durch ausgezogene Linien dargestellten 
 EMI3.2 
 generator in Tätigkeit gesetzt, so geht entweder gar keine Entladung durch die Röntgenröhre oder. wenn die Spannung genügend hoch ist, so treten vom Ende des Drahtes d Funken zur Elektrode A   der Röntgenröhre   über. Durch die Stromlosigkeit im Röhrenstromkreise oder durch das Funkengeräusch werden der Arzt und das Bedienungspersonal auf das Fehlen des Strahlenfilters aufmerksam gemacht. Der Betrieb der Röntgenröhre kann erst dann eingeleitet werden, wenn ein   Strahlenfilter   in den Röhrenbehälter eingeschoben und dadurch der Draht d an die Elektrode AK der Röntgenröhre AK angelegt ist.

   Somit bietet diese Einrichtung auch eine Gewähr dafür, dass eine Bestrahlung ohne Strahlenfilter überhaupt nicht eingeleitet werden kann. 



   Der vom Filter betätigte Hochspannungsschalter wird zweckmässig auf derjenigen Seite des Röhrenbehälters angeordnet, auf welcher die Antikathode der Röntgenröhre zu liegen kommt. Es kann nämlich dann die Vorrichtung ohne Abänderung sowohl bei Ionen- 
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 Länge anpassen zu können, wird der Hochspannungsschalter d zweckmässig aus mehreren gegeneinander verschiebbaren Teilen zusammengesetzt, so dass seine Gesamtlänge veränderbar ist. So kann beispielsweise   d   aus mehreren   tcleskopisch ausziehbaren   Rohrstücken bestehen. 



   Es ist nicht erforderlich, dass die vom Filter betätigte Schaltvorrichtung unmittelbar auf den Primärkreis oder   d, en Sekundärkreis   des die Röntgenröhre speisenden Hochspannugstransformators oder Induktors einwirkt. So kann bei Induktorapparaten, die mit einem umlaufenden   Unterbrecher versehen   sind, die Einrichtung so getroffen werden, dass der Schalter gemäss Fig. 2 im Stromkreise des den Unterbrecher antreibenden Motors liegt. 
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 angeordnet sein. Bei Apparaten zum Betriebe von Röntgenröhren mit Glühkathode kann der Schalter in den   Primärkreis des   die Glühkathode speisenden Heiztransformators geschaltet sein.

   Bei dieser Anordnung kann die Heizung der Glühkathode und somit die Erzeugung   von Röntgenstrahlen   nur dann stattfinden, wenn das Filter eingeschoben, der Schalter geschlossen und somit der Primärkreis des Heiztransformators geschlossen ist. Auch kann an Stelle eines durch das Filter beim Einschieben zu schliessenden Schalters ein Schalter vorgesehen sein, der bei Fehlen eines Filters unter Einwirkung irgendeiner Kraft geschlossen ist und durch das eingeschobene Filter geöffnet wird. Indem man durch den Schalter die   Primärspule   des Induktors oder Transformators oder den Unterbrecher kurz schliesst, wird es erreicht, dass die   Röntgenstrahlenerzeugung   immer erst nach Öffnen des Schalters, d. h. durch das Einschieben eines Strahlenfilters ermöglicht ist. 



   Es ist nicht erforderlich, dass das   Strahlenfilter   und der durch es zu betätigende Schalter an dem Röhrenhehälter selbst angeordnet wird. So können diese an einem am 

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 Röhrenbehälter angeordneten Träger oder an einem anderen Teile des Röntgenuntersuchtungs-   gerätes, beispielsweise an   dem zur Lagerung des   Kranken   dienenden Untersuchungstische oder einem längs dieses Tisches verschiebbaren Träger angeordnet sein. Die Erfindung lässt sich 
 EMI4.1 
 Kontektekonstruktivsinngemässanderssein. 



    PATEXT-AXSPRÜCHE :   
 EMI4.2 
 Einfügen eines   Strahle@filters   in die Bahn der Röntgenstrahlen selbsttätig in Wirkung tretende elektrische   Schaltvorrichtung,   die den Stromkreis einer akustischen oder optischen Anzeigevorrichtung oder irgendeinen die   Tätigkeit   der Röntgenröhre beeinflussenden Stromkreis der die Röntgenröhre speisenden Apparatur schliess oder öffnet.

Claims (1)

  1. 2. Röntgengerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass die auf einen Strom- EMI4.3 Hochspannungskreis des Induktors oder Transformators. bei Induktoreinrichtungen auf den Stromkreis des den Unterbrecher antreibenden Motors, bei Gleichrichtapparaten auf eine Stromzuleitung des den Gleichrichter antreibenden Motors o. dgl.) einwirkende elektrische Schaltvorrichtung diesen so steuert. dass Strom durch die Röntgenröhre nur dann hindurch- treten kann, wenn die Schaltvorrichtung durch das in die Bahn der Röntgenstrahlen EMI4.4 g. Röntgengerät nach den Ansprüchen i und 2 gekennzeichnet durch einen zweckmässig an dem Röhrenbehälter angeordneten Hochspannungsschalter, der beim Einfügen des EMI4.5
AT81523D 1918-10-24 1918-10-24 Röntgenuntersuchungs- und -behandlungsgerät. Röntgenuntersuchungs- und -behandlungsgerät. AT81523B (de)

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