AT62719B - Schlteinrichtung für transportable Röntgenapparate. - Google Patents

Schlteinrichtung für transportable Röntgenapparate.

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  • Apparatus For Radiation Diagnosis (AREA)

Description


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 der Maschine oder   Rückschläge   in derselben keinen Einfluss auf den Generator und die von diesem abgegebenen Ströme ausüben. Ebenso werden Entladungen in verkehrter Richtung durch die   Röntgenröhre   vermieden. 



   Auf der Welle 18 sitzt der Anker der von dem Maschinengestell getragenen Dynamo. In dem dargestellten   Ausführungsbeispiel   ist dies eine Wechselstrommaschine mit Selbsterregung. die sich sehr gut für diese Zwecke eignet, jedoch ist die Erfindung nicht auf die Anwendung einer solchen beschränkt. Die Dynamo schickt Wechselstrom in die Leitungen 19 und   20,   von denen die   Leitung 79 zu   der einen Klemme eines Polwechslers S und die Leitung   20   zu einem Kontakt 21 führt, der isoliert an dem Hebel 7 befestigt ist. Der   Kontakt 21   dient dazu, die Verbindung mit einer Kontaktbahn 22 zu vermitteln, die an der Stütze 6 befestigt ist. Von der Kontaktbahn 22 führt eine Leitung 23 zu der zweiten Klemme des   Polwechalers.

   Von   den zu dem Verbrauchsapparat führenden Klemmen 24 und 25 des Polwechslers ist die erstere durch eine Leitung 26 mit dem Umschalter 28 und die letztere mit einer Klemme 29 der   Primärwicklung   eines Transformators T verbunden. Die Primärwicklung p kann durch mehrere Anschlüsse unterteilt sein, auf deren Klemmen der Umschalter 28 schleift. Mittels des letzteren kann also die Anzahl der eingeschalteten Primärwindungen und damit die induktive Wirkung der Primärspule geändert werden, so dass sich auch die Sekundärspannung entsprechend ändert. Eine solche Vorrichtung zum Ändern der Sekundärspannung ist jedoch nicht unbedingt erforderlich.

   Die Sekundärwicklung s des Transformators T liegt an den Klemmen 30 und 31, die durch Leitungen 32 und 33 mit den Zuführungsklemmen eines Hochspannungsgleichrichters R in Verbindung stehen. 
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 Richtung ab. 



   An der Klemme 35 (Fig. 3) ist ein leitender Träger   3. ja befestigt,   an dem bei   45   ein leitender 
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 oder mit einer solchen verbunden. In dem Arm   44   befindet sich eine Durchbohrung 43, durch die eine Stange 39 hindurchgeht. Das Ende der letzteren ist bei 38 rechtwinkelig umgebogen und greift in die Gabel 37 ein. Das andere Ende der Stange 39 führt an dem Gestell 1 entlang bis in die Nähe des Steuerhebels 7 und des Motors M und ist dort mit einem hoch isolierenden Handgriff   40   versehen. Der letztere liegt in seiner Raststellung in einer Kerbe   41   eines Anschlages 42, der an einem der Ständer 2'befestigt ist. Die Klemme 36 trägt einen leitenden 
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 hindurchgeschoben wird.

   Bei der Annäherung ihres Endes   38 an   den Schenkel   1-6 springt'n   zwischen diesen beiden Teilen Funken über. Auf diese Weise kann eine Funkenstrecke parallel zur Röntgenröhre hergestellt und die Spannung der letzteren gemessen werden. Der leitende 
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 Säule 52, die einen leitenden Arm 53 und eine Rolle 54 trägt, auf welch letzterer in der gleichen Weise wie auf der Rolle 51 ein Kabel 5. 5 aufgewunden ist. Das Kabel steht mit dem   Arm-M in   leitender Verbindung.

   Der Arm 53 ist so gebogen, dass sein Ende sich   über dein Arm 44 befindet.   jedoch ist die Entfernung zwischen beiden so gross, dass für gewöhnlich Funken nicht überschlagen 
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 eintreten könnte, so gehen zwischen den Armen 44   und. 53 Funken Übe,.   Auf dem   Gestell 49   ist weiterhin noch auf einer Säule ein Amperemeter 56 angebracht, dessen eine Klemme durch eine Leitung 57 mit der Klemme 36 verbunden ist, während seine andere Klemme mit einem Kabel. M in Verbindung steht. Zum Aufwinden des letzteren ist auf dem   Gestell 49   eine   Rolle, j9   vorgesehen. Das Gestell 49 besitzt Füsse   60,   jedoch kann für den Gebrauch in   Feldlazarcttfn   statt dessen auch eine Vorrichtung zum Einstecken in den Boden angebracht werden. 



   Neben dem im vorhergehenden beschriebenen Apparat befindet sich ein Gestell, auf das eine Tragbahre,   insbesondere eine Armeetragbahre,   aufgesetzt werden kann. Das Gestell besteht aus Längsteilen 61 und Querteilen 62, die alle von Ständern 63 getragen werden. Die Ständer 63 an beiden Enden des Gestelles sind durch Querleisten 64 verbunden, deren Enden 65 nach oben vorspringen. 



   Die Querleisten 64 dienen zum Aufsetzen der Längsträger 66 der Tragbahre. Bei der Armee- 
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 anderen für Röntgenstrahlen   undurchlässigen   Material, die auf der Platte 73 befestigt ist, umschlossen. An ihrem an der Platte anliegenden Teil besitzt die Blende 78 eine Öffnung, durch die die Röntgenstrahlen nach oben hin austreten, wo sie die Tragbahre und den Körper des Patienten durchdringen. An den Seiten der Blende 78 sind Schlitze 79 angebracht, mittels deren die Blende über die Enden 76 der Röntgenröhre geschoben werden kann. Die Kathode 80 der Röntgenröhre ist mit einem Kabel 81, das sich auf eine federnde Rolle 82 am Gestell aufwickeln kann, elektrisch verbunden. Mit der   Rolle 82   steht wiederum das Kabel 50 in Verbindung, so dass 
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 wird.

   Die Anode 83 der Röntgenröhre ist mit einem Kabel 84 verbunden, das sich auf eine federnde Rolle 85 aufwickeln kann. Letztere steht wiederum mit dem Kabel J8 in Verbindung, so dass die 
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 dieser Verschiebung wickeln sich die Kabel   81,, 5J und M   auf ihre Rollen auf oder von diesen   ah.   halten aber dabei stets die elektrische Verbindung aufrecht. Bei der Verschiebung der Röntgenröhre findet also keine entsprechende Verschiebung der Leitungen 50 und 58 statt. Statt der 
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 und 58 unmittelbar zu den   Klenunen   80 bzw.   83   führen. 



   Wie aus Fig. 7 ersichtlich ist, ist der Hebel 7 zum Steuern des Motors um die Achse Si schwingbar. Mit dem Hebel 7 ist ein Hebel 88 starr verbunden, so dass beide stets um den gleichen Winkel schwingen. An dem Hebel 88 ist eine Stange 89 angelenkt, die zum Hebel 90 für die Drossel- 
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 klappe 91 verbunden. die innerhalb eines Rohres 93 um die Achse 92 schwingbar ist. Dieses Rohr ist zweckmässig das   Verbindungsrohr zwischen dem Vergaser und   dem Motor M. Steht die Drossel- klappe in der mit ausgezogenen Linien gezeichneten   Stetiung. so schhesst   sie das Rohr 93 nicht vollständig ab, der Motor erhält dabei nur wenig Brennstoff.

   Mit 94 ist ein Teil der Vorrichtung 
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 immer weiter vorgestellt, wodurch die Geschwindigkeit des Motors sowie die des Generators und des Hochspannungsgleichrichters und damit auch die durch die Röntgenröhre gehende
Energiemenge, stark zunimmt. Das gleiche würde auch der Fall sein, wenn ein Unterbrecher mit Selbsterregung verwendet wird. Die Intensität der Röntgenstrahlen wird also stark wachsen. 



  Bei der getroffenen Anordnung kann durch einen einzigen Hebel der Motor mit einer Hand von dem Bedienenden so gesteuert werden, dass die Erregung der Röntgenröhre innerhalb weiter   Intensitätsgrenzen   verstellbar ist. Mit der anderen Hand handhabt der Bedienende den Griff   40   
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 forderlich scheint, so braucht der Bedienende nur den Handgriff 40 um seine Längsachse zu drehen, wodurch der leitende Hebel 44 um seinen   Drehpunkt 4. 5 nach   oben geschwenkt wird und sich dem Arm 53 nähert. Hiedurch wird der Röntgenröhre die Energie durch die Klemme 83 und durch die Klemme 86 des Vakuumregulators unter Vermittlung des Armes 53 zugeführt. 



  Von dem Arm 53 geht sie über den Hebel 44 in die Klemme 35 über. Hiebei wird in dem Vakuumregulator Gas entwickelt, das das Vakuum herabsetzt. Hierauf dreht der Bedienende den Hebel 40 wieder zurück. Der Arm 44 stellt also einen Umschalter dar, dessen Handgriff durch den Hebel   40   gebildet wird. Ist dieser Umschalter wieder in seine Normalstellung gebracht, so stellt er wieder die elektrische Verbindung mit der Stange 47 her, worauf in der Röntgenröhre wieder Röntgenstrahlen erzeugt werden. Zum Ausprobieren der Röntgenröhre schiebt der Bedienende die Stange 39 so durch die Bohrung des Armes 44 vor, dass ihr umgebogenes Ende   U'o e,. ch   dem Winkel 46 nähert.

   Aus der Schlagweite der Funken lässt sich alsdann der Widerstand der Röhre beurteilen, jedoch kann das Vakuum der Röhre durch diese Funken nicht eingestellt werden. 
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 soweit entfernt, dass sich keine Parallelfunkenstrecke bilden kann, die das Vakuum der Röhre unbeabsichtigterweise ändern würde. Der Abstand zwischen diesen Teilen ist vielmehr so gross. 
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 schädigung der Röntgenröhre führen würde. 



   Der Hebel 7 ist in Fig. 7 mit ausgezogenen Linien in einer Stellung gezeichnet, bei der die Maschine mit geringer Geschwindigkeit läuft. Wird er aus dieser Stellung um einen kleinen Betrag dem Uhrzeiger entgegen bewegt, so wird dadurch ein   Kurzschluss   der Magnetzündung hergestellt oder die Zündung auf sonstige Weise   ausgeschaltet, während gleichzeitig Einlass-und Auspuff-   ventile des Motors geöffnet werden. Der Motor wird also dadurch sofort zum Stillstand gebracht. 



   Das in der Vorrichtung der Fig. 7 dargestellte Regelungsverfahren ist bei Röntgenapparaten 
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 Regelung des die   Röntgenröhre durchniessenden Stromes vorzunehmen   und gleichzeitig auch einer Verschlechterung des Vakuums in der Röhre, wie sie durch einen zu starken Strom un-   heabsichtigterweise veranlasst werden könnte, vorbeugt. Ebenso wird   dabei dem Bedienende 
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 Zweck erforderlich ist. 



   Durch dieses Regelungsverfahren wird der Wirkungsgrad des Motors, der seinem Wesen 
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 ist. Es ist also nicht nötig, dass   der Motor immer mit   grosser Geschwindigkeit läuft, wobei sein Wirkungsgrad ein sehr schlechter sein würde. 
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 induktionsloser Widerstand zum Regeln der Energiezufuhr nicht erforderlich ist. 



     Ist die Röntgenröhre zerbrochen   oder soll sie ausgewechselt werden, so wird die Platte 73 urn ihre Achse 74 soweit gedreht, dass die Blende in die in Fig. 3 mit   punkti, rten Linien gezeichnete   Stellung kommt, worauf die Röhre in wagerechter Richtung aus den Klemmen 75 herausgezogen und eine neue eingesetzt werden kann. Die Teile werden darauf wieder in die mit ausgezogenen Linien dargestellte Lage gebracht. Um die Teile in der mit punktierten Linien gezeichneten Stellung festzuhalten. kann eine geeignete Vorrichtung angebracht werden. 



   Wie in Fig. 3 dargestellt, liegt der Halter   100   für die photographische Platte auf dem Körper 69 des Patienten. Um ihn dort festzuhalten, ist an ihm ein Gurt 101 aus Leinwand oder dgl. befestigt,   (r mit Reibung   an den Seiten der Längsträger 66 an dem Segeltuch anliegt, mit dem diese bespannt sind. Die Enden der Gurte 101 sind dabei mit Gewichten, z. B. mit Sandsäcken, beschwert. Durch diese höchst einfache Anordnung wird der Plattenträger während der   Expositionsdauer   in seiner Stellung genau festgehalten. 
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 angebracht. Diese   Gummifüsse   spielen bei derartigen Vorrichtungen eine grosse Rolle, da sie die Schwingungen, die sich von dem Motor auf den Brennpunkt der   Röntgenröhre   übertragen könnten, abfangen.

   Würde der Brennpunkt der Röhre in Schwingungen geraten und dabei die Masse der Röntgenröhre und der mit ihr verbundene Teil geringer sein als die Masse des Körpers de. Patienten, so müssten zwischen beiden Relativverschiebungen eintreten. 

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   Ergibt sich beim Schliessen der Kontakte   21,   22, dass der Strom in verkehrter Richtung durch die Röntgenröhre fliesst, was sofort an den Entladungen in derselben zu erkennen ist, so braucht man nur den   Polwechsler < S   umzuschalten, worauf sich die Richtung des Stromes in der Röhre umkehrt. 



   Wie bereits oben gesagt, ist die Tragbahre sowohl in der Längsrichtung wie auch in der Querrichtung auf ihrer Unterlage verschiebbar. Namentlich die letztere Verschiebungsmöglichkeit ist so gross, dass man jede erforderliche seitliche   Einstellung damit ausführen   kann. 



   Durch die in Fig. 7 dargestellte Steuervorrichtung, die nach der gegebenen Darstellung die Zündung und Brennstoffzufuhr zu einem Explosionsmotor regelt, kann auch ein Motor anderer Art, z. B. ein Elektromotor, gesteuert werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schalteinrichtung für transportable Röntgenapparate, bei denen die zum Betrieb erforderlichen Apparate auf einem Gestell vereinigt sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalthebel   (1)   für den Primärstrom des Transformators zum Betriebe der Röntgenröhre gleichzeitig 
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 gebrachten Explosionsmotors (11) zum Antriebe der Strom liefernden Maschine so verbunden ist, dass beim Einschalten des Stromes die Brennstoffzufuhr erhöht und die Zündung vorgestellt wird.

Claims (1)

  1. 2. Schalteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalthebel (7) mit der Verstellvorrichtung für die Zündung durch ein federndes Zwischenglied (96a) verbunden ist, zum Zwecke, die mit dem Schalthebel starr verbundene Drosselklappe noch weiter öffnen zu können, wenn die Verstellvorrichtung für die Zündung durch einen Anschlag an weiterer Verstellung verhindert wird.
AT62719D 1911-10-27 1912-10-25 Schlteinrichtung für transportable Röntgenapparate. AT62719B (de)

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