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ond eine Seitenansicht der Bremsmune und Fig. 10 und 11 eine Kopf-und eine Sciten- ansicht der Antriobsmuffo mit dem kettenrad.
In dem auf der Zeichnung dargestellten hinteren Rahmontheile 1 eines Zweirados ist
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nommen, deren Anordnung jedoch keinen Theil der vorliegenden Erfindung bildet. Man kann die Antriebsvorrichtung mit einem Kettenrade J ! C, wie dargestellt, für Kettentrieb, oder mit Zahnrad bei kettenlosen Fahrrädern anwenden. Die Antriebsvorrichtung enthält nine auf der Hinterradachse 2 drehbare Muffe 11, welche sich in die Nabe 8 hinein erstreckt, und utn welche sich die Nabe frei drohen kann. Gewünschten Falls kann man Ketten-oder Zahnrad.
M und Muffe 11 aus einem Stück anfertigen, das Rad 10 wird aber vorzugsweise mit innerem Schraubengewinde auf das erweiterte Ende der Muffe 11 geschraubt und vormittelst einer Staubkappe 12, die über einen mit Gewinde versehenen Thoit 13 der Muffe 11 greift, gesichert. Ein Staubhalter 14 wird zwischen dem Zahnradn 10 und einem Flantsche 15 der Muffe 11 gehalten und überdeckt den Raum zwischen dem Knde der Nahe und dem erweiterten Ende der Muffe, verhütet somit den Eintritt von Staub und Schmutz in die Lager und die innere Vorrichtung.
Es soll bei dieser Einrichtung die Antriebsvorrichtung 4 mit der Radnabe. ? ver-
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wenn man beim Gegentreten nach rückwärts dreht ; wird die Antriebsvorrichmug von dem Radfahrer vermittelst der Tretkurbeln in Ruhe gehalten oder mit geringerer Geschwindig- keit als das Rad nach vorwärts gedreht, so löst sich die Nahe von der Antriebsvorrichtung und das Rad läuft vermöge seines eigenen Momentes, oder bergab infolge der Schwerkraft, vorwärts, während der Radfahrer die Trotkurbeln unter seiner Controlle behält.
Zu diesem Zwecke besitzt die Bremsvorrichtung eine Bremsmuffe 16, welche sich frei auf der Hinterradachso 2 zu drohen vermag und die Bremse dadurch bethätigt, dass
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mit der Kupplungstläche 17 oder mit der Kupplungsfläche 18 in Berührung, je nachdem der Antriebsmechanismus nach vorwärts oder nach rückwärts gedreht wird.
An dem einen Ende 20 ist die Kupplungshülse 19 glockenförmig gestaltet, oder erweitert sich, nnd am anderen Ende 21 ist dieselbe cylindrisch. Das erweiterte Ende der Kupplungshülse befindet sich zwischen der Kupplungsfläche 17 der Radnabe und der Kupplungsfläche 18 der Bremsmuffc und besitzt eine äussere Kupplungsfläche 22, welche dill Fläche 17 erfassen, und eine innere Ktippiungsfläche 23, welche über die Fläche/. s greifen soll. Eine Längsverschiebung der conisch zulaufenden Kupplungshülse in der einen oder anderen Richtung bringt diese Hülse entweder mit der Nabe oder mit der Brens- muffo in Verbindung.
Diese Verschiebung geschieht durch die Antriebsvorrichtung 4, zu
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sehen ist. welche in entsprechende, schraubenförmige Nuthen 25 eingreifen, die auf der Innenfläche des cylindrischen Muffentheiles 21 gebildet sind.
In der Mittelstellung der Kupplungahülse ist die Radnabe 3 von der Antriebsvorrichtung und der Bremsvorrichtung 5 losgekuppelt. Um das Rad vorwärts zu treiben.
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wird (Fig 2), so dass die Kupplungsflächen 22 und 17 miteinander in Berührung treten und. Antriebsvorrichtung und Radnabe für die Vorwärtsbewegung des Rades werbinden.
Will der Radfahror nun das Fahrrad laufen lassen, ohne die Tretkurbeln zu be- thäitigen. so hemmt er diese mit den Füssen, worauf durch das Vorwärtsdrehen der Rad-
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durch Gegentreten einen Gegendruck auf die Tretkurbeln aus, dadurch wird die Antriebs- vorrichtung veranlasst, sich nach rückwärts zu drehen, wobei die verschiebbare Kupplungshülse nach links geht (Fig. 2), so. dass die Kupplungsflächen 23 und 18 in Berührung treten, und Antriebsvorrichtung und Bremsmuffe verbunden worden, wonach ein weiterer Gegendruck die Bremsvorrichtung in Thätigkeit setzt.
Was die Stellung der Kupplungsflächen, der Radnabe, Bremsmuffe und der verschiebbaren Kupplungshülse anlangt, so füllt der erweiterte Theil der letzteren nahezu den Raum zwischen dem Kupplungsflächen der Nabe und Bremsmuffe aus, es ist also nur eine äusserst geringe Längsverscbiebung der Hülse erforderlich, um ihre Verbindung von der Nabe nach der Bremsmuffe oder von der Bremsmuffe nach der Nabe zu verlegen, folglich arbeiten auch die Tretkurbeln nicht stossweise, wie dies bei Bremsen vorkommt, welche behufs Verlegung der Verbindung eine bedeutende Bewegung der Antriebsvorrichtung und der vorschiebbaren Kupplungsülse vorlangen.
Um eine Verdrehung der Antriebsmuffe und der Hülse gegeneinander in dem Augenblicke eintreten zu lassen, wo eine Änderung in der Richtung des Druckes auf die Tretkurbeln eintritt, ist ein Hemmungsring ; 26 lose in die Kammer 27 der Nabe 3 eingesetzt, welcher sich an einem Ende gegen eine Schulter 28 der Nabe und am entgegengesetzten Ende gegen die Kugotn des Lagers 7 legt. Dieser Ring 26 trägt an seinem inneren Ende einen Stift 29, weicher in eine schraubenförmige Nuthe 30 fasst, die sich auf der Aussenseite dos zylindrischen Endes der verschiebbaren Kupplungshülse 19 vorfindet und in der entgegengesetzten Richtung zu den inneren Nuthen 25 erstreckt.
Die Aufgabe dieses Ringes besteht darin, die verschiebbare Kupplungshülse zu hemmen und sie zu vorhindern, sich mit der Antriebsmuffe zu drehen, bis sie sich weit
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berznstetten. Bei der Einwirkung einer Kraft auf den Hemmungsring 26 wird durch dessen Stift von der Kupplungshülse aus eine excentrische Wirkung auf den Ring ausgeübt, wodurch sich dieser in seiner Kammer festsetzt und folglich die Kupplungshülse hemmt.
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verminderung halber bei 38 ausgeschnitten. Bei 39 besitzt er einen Ausschnitt, um einen Sitz fttr den zur Ausdehnung des Bremsringes dienenden Hebel 40, sowie ein Lager 41 für das verjüngte Ende- ? der Bremsmuffe 16 zu bilden. Der zur Ausdehnung des Brens-
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gehalten wird.
An ihrem unteren Ende passt die Platte 44 zwischen die Wandungen des ausg@schnittenen Theiles 39, sie kann sich daher nicht bewegen und gewährt dem Hebel 40 zur Ausdehnung des Bremsringes einen sicheren Halt. Dieser Hebe ! 40 kann gewünschten
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mit der Innenfläche des Bremscylinders oder Flantsches 37 gebracht wird, welcher, da er in der Ausdehnungsrichtung des Bremsringes sich bewegt, das Bestreben hat, diesen Ring noch weiter auszudehnen und die Reibung zu verstärken.