AT8122B - Antriebs- und Bremsvorrichtung für Fahrräder. - Google Patents

Antriebs- und Bremsvorrichtung für Fahrräder.

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AT8122B
AT8122B AT8122DA AT8122B AT 8122 B AT8122 B AT 8122B AT 8122D A AT8122D A AT 8122DA AT 8122 B AT8122 B AT 8122B
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Description


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 ond eine Seitenansicht der Bremsmune und Fig. 10 und 11 eine Kopf-und eine Sciten-   ansicht   der   Antriobsmuffo   mit dem   kettenrad.   



   In dem auf der Zeichnung dargestellten hinteren   Rahmontheile 1   eines Zweirados ist 
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 nommen, deren Anordnung jedoch   keinen Theil   der vorliegenden Erfindung bildet. Man kann die Antriebsvorrichtung mit einem   Kettenrade J ! C, wie   dargestellt, für   Kettentrieb,   oder mit Zahnrad bei kettenlosen Fahrrädern anwenden.   Die Antriebsvorrichtung enthält   nine auf der Hinterradachse 2 drehbare Muffe 11, welche sich in die Nabe   8   hinein erstreckt, und utn welche sich die Nabe frei drohen kann. Gewünschten   Falls kann man     Ketten-oder Zahnrad.

   M   und Muffe 11 aus einem Stück anfertigen, das Rad 10 wird aber vorzugsweise mit innerem Schraubengewinde auf das erweiterte Ende der Muffe 11 geschraubt und vormittelst einer Staubkappe   12, die   über einen mit Gewinde versehenen   Thoit   13 der Muffe 11 greift, gesichert. Ein Staubhalter 14 wird zwischen dem Zahnradn 10 und einem Flantsche 15 der Muffe 11 gehalten und überdeckt den Raum zwischen dem   Knde der Nahe   und dem erweiterten Ende der Muffe, verhütet somit den Eintritt von Staub und Schmutz in die Lager und die innere Vorrichtung. 



   Es soll bei dieser Einrichtung die Antriebsvorrichtung 4 mit der   Radnabe. ? ver-   
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 wenn man beim Gegentreten nach rückwärts dreht ; wird   die Antriebsvorrichmug von dem   Radfahrer vermittelst der Tretkurbeln in Ruhe gehalten   oder mit geringerer Geschwindig-   keit als das Rad nach vorwärts gedreht, so löst sich die Nahe von der Antriebsvorrichtung und das Rad läuft vermöge seines eigenen Momentes, oder bergab infolge der Schwerkraft, vorwärts, während der Radfahrer die Trotkurbeln unter seiner Controlle behält. 



    Zu diesem Zwecke besitzt die Bremsvorrichtung eine Bremsmuffe 16, welche sich   frei auf der Hinterradachso 2 zu drohen vermag und die Bremse dadurch bethätigt, dass 
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 mit der Kupplungstläche 17 oder mit der Kupplungsfläche 18 in   Berührung,   je   nachdem   der Antriebsmechanismus nach vorwärts oder nach rückwärts gedreht wird. 



   An dem einen Ende 20 ist die Kupplungshülse 19 glockenförmig gestaltet, oder erweitert sich, nnd am anderen Ende 21 ist dieselbe cylindrisch. Das   erweiterte Ende   der   Kupplungshülse   befindet sich zwischen der Kupplungsfläche   17   der Radnabe und der   Kupplungsfläche 18   der   Bremsmuffc   und besitzt eine äussere Kupplungsfläche 22, welche   dill Fläche 17   erfassen, und eine innere   Ktippiungsfläche   23, welche über   die Fläche/. s   greifen soll. Eine Längsverschiebung der conisch zulaufenden Kupplungshülse in der einen oder anderen Richtung bringt diese   Hülse   entweder mit der Nabe oder mit der   Brens-   muffo in Verbindung.

   Diese Verschiebung geschieht durch die Antriebsvorrichtung 4, zu 
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 sehen ist. welche in entsprechende, schraubenförmige Nuthen 25 eingreifen, die auf der Innenfläche des cylindrischen Muffentheiles 21 gebildet sind. 



   In der   Mittelstellung der Kupplungahülse   ist die Radnabe 3 von der Antriebsvorrichtung und der Bremsvorrichtung 5 losgekuppelt. Um das Rad vorwärts zu treiben. 
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 wird (Fig 2), so dass die   Kupplungsflächen   22 und 17 miteinander in Berührung treten und. Antriebsvorrichtung und Radnabe für die Vorwärtsbewegung des Rades werbinden. 



   Will der Radfahror nun das   Fahrrad   laufen lassen, ohne die Tretkurbeln zu be-   thäitigen.   so   hemmt   er diese mit den Füssen, worauf durch das Vorwärtsdrehen der Rad- 
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 durch Gegentreten einen Gegendruck auf die Tretkurbeln aus, dadurch wird die   Antriebs-   vorrichtung veranlasst, sich nach rückwärts zu drehen, wobei die verschiebbare Kupplungshülse nach links geht (Fig. 2), so. dass die Kupplungsflächen 23 und 18 in   Berührung   treten, und Antriebsvorrichtung und Bremsmuffe verbunden worden, wonach ein weiterer Gegendruck die Bremsvorrichtung in Thätigkeit setzt. 



   Was die Stellung der Kupplungsflächen, der Radnabe, Bremsmuffe und der verschiebbaren Kupplungshülse anlangt, so füllt der erweiterte Theil der letzteren nahezu den Raum zwischen dem Kupplungsflächen der Nabe und Bremsmuffe aus, es ist also nur eine   äusserst   geringe Längsverscbiebung der Hülse erforderlich, um ihre Verbindung von der Nabe nach der Bremsmuffe oder von der Bremsmuffe nach der Nabe zu verlegen, folglich arbeiten auch die   Tretkurbeln   nicht stossweise, wie dies bei Bremsen vorkommt, welche behufs Verlegung der Verbindung eine bedeutende Bewegung der Antriebsvorrichtung und der vorschiebbaren Kupplungsülse vorlangen. 



   Um eine Verdrehung der Antriebsmuffe und der Hülse gegeneinander in dem Augenblicke eintreten zu lassen, wo eine Änderung in der Richtung des Druckes auf die Tretkurbeln eintritt, ist ein Hemmungsring ; 26 lose in die Kammer 27 der Nabe 3 eingesetzt, welcher sich an einem Ende gegen eine Schulter 28 der Nabe und am entgegengesetzten Ende gegen die   Kugotn des Lagers   7 legt. Dieser Ring 26 trägt an seinem inneren Ende   einen   Stift 29, weicher in eine   schraubenförmige   Nuthe 30 fasst, die sich auf der Aussenseite dos   zylindrischen   Endes der verschiebbaren Kupplungshülse 19 vorfindet und in der entgegengesetzten Richtung zu den inneren Nuthen 25 erstreckt. 



   Die Aufgabe dieses Ringes besteht darin, die verschiebbare Kupplungshülse zu hemmen und sie zu vorhindern, sich mit der Antriebsmuffe zu drehen, bis sie sich weit 
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   berznstetten. Bei der Einwirkung einer Kraft   auf den Hemmungsring 26 wird durch dessen Stift von der Kupplungshülse aus eine excentrische Wirkung auf den Ring ausgeübt, wodurch sich dieser in seiner Kammer festsetzt und folglich die Kupplungshülse hemmt. 
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 verminderung halber bei 38 ausgeschnitten. Bei 39 besitzt er einen Ausschnitt, um einen   Sitz fttr   den zur Ausdehnung des Bremsringes dienenden   Hebel 40, sowie   ein   Lager 41   für das   verjüngte Ende- ?   der Bremsmuffe   16   zu bilden. Der zur Ausdehnung des   Brens-   
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 gehalten wird.

   An ihrem unteren Ende passt die Platte 44 zwischen die Wandungen des   ausg@schnittenen Theiles 39, sie kann sich daher nicht bewegen   und gewährt dem   Hebel 40   zur   Ausdehnung   des   Bremsringes   einen   sicheren Halt. Dieser Hebe ! 40 kann gewünschten   
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 mit der Innenfläche des Bremscylinders oder Flantsches 37 gebracht wird, welcher, da er in der Ausdehnungsrichtung des Bremsringes sich bewegt, das Bestreben hat, diesen Ring noch weiter auszudehnen und die Reibung zu verstärken.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH: Eine Ausführungsform der durch das Patent Nr. 8071 geschützten Antriebs-und Bremsvorrichtung für Fahrräder und dergleichen, dadurch gekennzcichnet, dass beim An- EMI4.1 fornige Nuth (30) der verschiebbaren Kupplungshülse (19) fasst und diese in ihrer Mittelstellung verhindert, sich mit der Antriebsmuffe (11) zu drehen, bis sie die seitliche Verschiebung ausgeführt hat.
AT8122D 1899-01-16 1901-01-24 Antriebs- und Bremsvorrichtung für Fahrräder. AT8122B (de)

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AT8122D AT8122B (de) 1899-01-16 1901-01-24 Antriebs- und Bremsvorrichtung für Fahrräder.

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AT3071T 1899-01-16
AT8122D AT8122B (de) 1899-01-16 1901-01-24 Antriebs- und Bremsvorrichtung für Fahrräder.

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Publication Number Publication Date
AT8122B true AT8122B (de) 1902-07-10

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ID=25592267

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AT8122D AT8122B (de) 1899-01-16 1901-01-24 Antriebs- und Bremsvorrichtung für Fahrräder.

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