AT81083B - Elektromagnetische Kontrollvorrichtung für KohlenwElektromagnetische Kontrollvorrichtung für Kohlenwipper. ipper. - Google Patents

Elektromagnetische Kontrollvorrichtung für KohlenwElektromagnetische Kontrollvorrichtung für Kohlenwipper. ipper.

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AT81083B
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Austria
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control device
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rocker
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Hubert Comes Hubert Comes
Anton Merziger Anton Merziger
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Hubert Comes Hubert Comes
Anton Merziger Anton Merziger
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Description


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  Elektromagnetische Kontrollvorrichtung für Kohlenwipper. 



    Der Gedanke, an Kohlenwippern, sogenannten Drehwippern, elektromagnetisch angetriebene Kontrollvorrichtungen anzubringen, ist bereits in der Weise zur Ausführung   
 EMI1.1 
 



   Auch beim   Erfindungsgegenstande   ist der Drehkorb und dessen Laufringe nachgiebig gelagert, doch nehmen an der Bewegung des Drehkorbes bei Belastung die   Treibräder   und deren Antriebsorgane nicht teil, sondern bildet gerade die   Trennung der Treibräder   von den   @ Laufrädern   und deren Angriff erst bei voller Belastung des Drehkorhes einen Teil der
Erfindung. Diese besteht aus mehreren einzelnen, doch zu gemeinsamer Wirkung verbundenen
Einrichtungen. 



   Gemäss der Erfindung ist der Laufring mit einer   Anschlagnocke   versehen. welche beim
Drehen der Wippe einen elektrischen Strom schliesst, der ein Zählwerk beliebiger Art schaltet. In weiterer   Ausbildung der Kontrollvorrichtung   ist mit der Einrichtung noch ein
Schwungkugelregulatorkontakt verbunden, der sich auf einer der ständig im Umlauf befindlichen, jedoch zeitweilig, bei jeder Entlastung und Entladung stillgesetzten Wellen befindet, und durch seine Lageveränderung bei der   Bewegungsänderung der betreuenden  
Welle einen elektrischen Stromkreis schliesst, welcher an einer Kontrollstelle optische oder akustische Signale oder beide zugleich auslöst.

   Um die Möglichkeit zu vermeiden, dass die
Wipper leer laufen oder mit leeren Wagen beschickt werden, wodurch Falschregistrierungen angezeigt wurden, ist eine Einrichtung vorgesehen, welche darin besteht, durch gewicht- oder federbelastete, mit Rollen versehene Hebel, bei welchen die Gewichts-oder Feder- belastung auf das Gewicht der Kipprolle mit beladenem Wagen so eingestellt ist, dass die
Kipprolle, wenn sie mit leeren Wagen oder unbelastet ist, angehoben wird, den Anschlag- nocken ausser Eingriff zu bringen. Durch mehrere solcher Einrichtungen kann es auch erreicht werden, dass die Kipprolle   soweit gleichmassig angehoben   wird, dass die   Inbetrieb-   setzung nur bei voll beladenem Wagen stattfindet.

   Eine solche Vorrichtung ist weiterhin so ausgebildet, dass gleichzeitig ein Wägen und Registrieren des Gewichtes und der zugehörigen
Arbeitsnummer stattfindet. Zu diesem Zwecke ruht der Kipper mit den Laufringen auf
Rollen, die einen Teil einer, der gebräuchlichen Dezimalwage nachgebildeten Konstruktion sind. Es kann nun das Laufgewicht der Wage so eingestellt werden, dass erst bei Erreichen eines Mindestgewichtes die Kipprolle gesenkt und mit den Treibrädern in Eingriff kommt. 



   Mit der Wage ist dann noch eine elektrisch betätigte   Registriervorrichtung   einheitlich verbunden, welche das Gewicht des Wagens und die zugehörige Arbeitsnummer auf ein entsprechendes Papierband druckt. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Es zeigen
Fig. i eine Ansicht der   Registrierfördertafel,   Fig. 2 einen Schnitt durch einen Kreiselwipper,
Fig. 3 eine   Ausführungsform   einer elektrischen Kontaktanlage für die Registrierung, Fig. 4 eine andere Ausführungsform einer solchen, Fig. 5 ein Schema der Ausschaltvorrichtung,
Fig. 6 eine Seitenansicht der Wägevorrichtung und das Schema der elektrischen Leitungen, 
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 Rollen und wird von Reibrädern in Umlauf gesetzt, welch letztere bei Bedarf ein-oder ausgeschaltet werden können.   Erfindungsgemäss   ist mit einem der umlaufenden Ringe, jedoch 
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 auf eine Rolle. stösst.

   Letztere ist frei drehbar auf einem Arm des Kontakthebels   3   gelagert, dessen   Drehpunkt-/als Hebelstützpunkt   dient. Hiernach wird sich der Hebel 3 beim Auftreffen der Nase auf die   Rolle,'2   um den Punkt 4 drehen. wodurch   die Fläche 5   des Hebels   J   m ; t der Fläche 6 eines elektrischen Kontaktes in Berührung kommt. Die Teile 5 und 6 sind Kontaktpunkte einer elektrischen Stromleitung, die somit geschlossen wird. Der Stromkreis führt weiterhin zu den Ankern 7 eines Zählwerkes für die Schichtenkontrolle, welche in bekannter Weise die   Zählscheiben   um eine Zahl weiter rücken. Nach Schaltung des Zählwerkes wird der Kontakt 5, 6 wieder geöffnet und der Anker 7 für die 

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 nächste Markierung wieder gelöst.

   Um nun nach jeder Schicht (Tag, Monat oder sonstiger Periode) das oder die Zählwerke wieder auf Null einzustellen, sind Ausrücker an dem Werk angebracht, die durch Hebel oder Knöpfe bewegt werden und das Werk jederzeit zurückstellen lassen. 



   Das Zählwerk selbst ist zweckmässig so beschaffen, dass jede Schichtförderung getrennt für sich aufgezeichnet wird. Die Fig. i der Zeichnung veranschaulicht dieses. In der ersten Reihe ist die Förderung der ersten Schicht, in der zweiten Reihe die Förderung der zweiten
Schicht und in der dritten Reihe die Förderung der dritten Schicht angegeben. Es arbeiten alle Wipper auf eine Zahlentafel. Eine vierte Zahlenreihe zeigt die gesamte Tagesförderung an und ist für jeden Wipper eine besondere Rubrik geschaffen, so dass auch deren Arbeitsweise deutlich wird. Die Zahlen in den einzelnen Rubriken sind willkürlich eingesetzt und entsprechen keinem bestimmten Verhältnis. Die fünfte Reihe der Tafel zeigt die Monatsförderung. 



   Um nun gleichzeitig eine Überwachung des Entladens   herbeizuführen   ist für jeden Wipper eine Vorrichtung angebracht, welche auf der Zahlentafel ein optisches und akustisches Signal auslöst. Zu diesem Zwecke ist auf einer der umlaufenden, jedoch bei jeder Entleerung zeitweilig stillgesetzten Wellen des   Wippers,   etwa auf der horizontalen   Welle ?   ein Flieh-   kraftreg'lerkontakt   angebracht. Solange die Welle im Umlauf ist, bleibt der Kontakt 9 geöffnet, während bei Stillstand der Welle der Kontakt 10 geschlossen wird, wodurch dann in bekannter Weise ein optisches oder akustisches Signal oder beide zugleich ausgelöst worden. Die Signale können durch   Knöpfe 11 ein-oder   ausgeschaltet werden.

   Es kann aber auch so eingerichtet werden, dass sich der Kontakt bei Umlauf der Welle schliesst und bei Stillstand öffnet, denn es kommt nur darauf an, durch den Wechsel zwischen Stillstand und Umlauf einen Kontakt zu öffnen oder zu schliessen. Die Signale   ermöglichen   die Kontrolle der Wipper an einem entfernten Punkte und in voller Übersicht. 



   Unterhalb der Kipprolle ist eine, sich gegen die Kipprolle 12 stützende Rolle 13 
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 Arme desselben ist ein verschiebbares Gewicht vorgesehen. Durch diese Einrichtung wird, wie die strichpunktierte Lage in Fig. 5 zeigt, bei leerer oder   nicht genügend beladener   Kipprolle der Anschlag 7 ausser Berührung mit dem Anschlag 16 gebracht. Fig. 6 zeigt eine sinngemässe mehrfache Verwendung solcher Anordnungen. Je zwei der Führungsrollen 17 für den durch den Laufring 18 dargestellten Kipper sind in ihren Lagern mit Schneiden auf je einen gemeinsamen Träger 19 gelagert, die wieder unter sich längsverbunden sind. Das die Rollen und den Kipper tragende Gestell Ist auf einen Wagebalken 20 gelagert, der das verschiebbare Gewicht 21 trägt. Das Gewicht ist so eingestellt, dass erst bei Erreichen 
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 Kippen bewirken. 



   In belastetem Zustande hebt sich der lange Schenkel des Wagehalkens und dreht vermittelst der Stange 22 den Schalthebel 23 eines Vorschaltwiderstandes 24 und schliesst gleichzeitig die Kontakte   2. ;   eines elektrischen Stromkreises. Der Strom fliesst dann durch die Leitung L+, den Vorschaltwiderstand, durch ein nach Art eines Voltmeters, doch kräftiger ausgeführtes Insrument 26 über die Leitung L 2 nach der Leitung L-. Je grösser der Hub des Wagebalkens und hiermit das Gewicht ist, desto grösser ist auch-der Ausschlag des Schalthebels 23 und desto mehr Widerstände werden ausgeschaltet, desto grösser wird aber auch der Zeigerausschlag des Instrumentes   26,   das sich nach der ihm zufliessenden Spannung einstellt, die, weil hierauf die Skala eingestellt ist, das Gewicht anzeigt.

   Das Instrument 26 bildet einen Teil der Kontrollvorrichtung. 



   Mit dem Schliessen des Stromkreises wird auch der Stromkreis für einen kleinen Motor 27 geschlossen, dessen Umdrehungen durch ein   Kegelradgetriehe 28   auf eine Welle 29 übertragen werden. Auf letzterer sitzen zwei Scheiben 30 und   31,   die mit je einer, doch zueinander versetzten Anschlagnase 32 und 33 ausgestattet sind. Die Scheibe 30 wirkt auf ein mit Aussparungen 34 versehenes Rad 35 ein, das auf einer Trommel 36 sitzt. Letztere bildet mit der Trommel 37 und den Führungswalzen 38 einen Papiertransporteur. Dessen Papierbahn 39 wird von der Trommel 37 ab und auf die Trommel 36 gewickelt und führt an der Skala des Instrumentes 26 voriiber. Weiterhin ist ein Markeneinwurf 40 vorgesehen, der in der Höhe der Skala einen Ausschnitt in der Leitung frei lässt, durch den die Marke auf einer Seite frei wird.

   Hinter der Papierbahn ist dann in Führungen 41 ein Farbkissen 42 angebracht, dessen   anschliessender   Raum 43 mit Farbstoff gefüllt ist. Eine Feder 44 hält das Farbkissen in rückwertiger Lage. Es ist ferner eine bei   anderen Markenkontrollapparaten   bekannt gewordene und deshalb nicht gezeichnete Einrichtung vorgesehen, durch welche während eines Wägeprozesses und nach Einwurt einer Marke der Einwurf für eine zweite Marke gesperrt wird und ferner die eingeworfene Marke an der   Ahdruckstelle   festgehalten und nach Abdruck weiter geleitet wird, 

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Ist nun   durch   den   Sägevorgang   die Stromleitung geschlossen,

   so stellt sich die Skala deb Instrumentes.'26 dem Gewichte entsprechend ein und die   Marke   der zu dem Wagen   gehörigen   Arbeitsgemeinschaft ist eingeworfen und befindet sich im ausschnitt neben der Skala. Der Motor setzt sich in Betrieb und treibt die Welle 29. Die Scheibe 31 drückt bei der Umdrehung durch die Nase 33 das Farbkissen gegen die Papierbahn, wodurch sich die erhabene Skala und die erhabenen Markenzeichen auf der Papierbahn abdrucken. Bei der Weiterdrehung kommt die Nase 32 der Scheibe-30 mit den Aussparungen 34 der Scheibe 3J in Eingriff und schaltet die Papierbahn weiter. 



   Man könnte auch in bekannter Weise den Antrieb der Papierbahn und das gesamte Registrieren statt in der beschriebenen Weise durch ein Federwerk oder durch ein elektrisch betriebenes Uhrwerk vornehmen lassen, das auch die Zeit des   Wagens angibt. Andrerseits   könnte aber auch die Skala durch eine entsprechende   Anordnung von Hebe'n,   die mit den schon vorhandenen verbunden wären, auf rein mechanischen Wege eingestellt werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
 EMI3.1 
 welche ein elektrischer Stromkreis geschlossen wird, welcher das Zählwerk schaltet.

Claims (1)

  1. 2. Elektromagnetische Kontrollvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ausser dem Schalter (2, 3, 5, 6) ein Schalter (9) für optische oder akustische Signal- vorrichtungen vorgesehen ist, der durch einen Fliehkraftregler, der auf der Welle des Triel)rades sitzt, angetrieben wird. EMI3.2 dass unterhalb der Kipprolle gewicht-oder fcderbelastete, die Kipprolle nach oben drückende Rollen (13) angeordnet sind, welche bei nicht genügend oder unbeladener Kipprolle diese so anheben, dass die Anschläge für das Schliessen des elektrischen Stromkreises ausser Eingriff bleiben.
    4. Elektromagnetische Kontrollvorrichtung nach Anspruch i. dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Wagebalken (20) durch eine Stange (22) ein die Kontakte (25) schliessender Hebel und ein Schalthebel (23) eines Vorschaltwiderstandes so verbunden ist, dass der Schalthebel (2-3) je nach der dem Belastungsgewicht entsprechenden Grösse des Ausschlages mehr oder weniger Widerstände ausschaltet und die sich ergebende Spannung durch ein einem Voltmeter nachgebildetes doch kräftiger ausgeführtes Instrument (26), dessen Skala die Spannung bzw. weil hierauf eingestellt, das Gewicht angibt, das in weiterer Folge registriert wird.
    . Elektromagnetische Kontrollvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch EMI3.3 dessen Umdrehungen durch ein Kegelradgetriebe (28) auf eine Welle (29) überlragen werden, auf der zwei Scheiben (30 und 31) sitzen, die mit je einer, doch zu einander versetzten Nase (32 und 33) ausgestattet sind, wovon die Scheibe (30) auf ein mit Aussparungen (34) versehenes Rad (-35) einwirkt, das auf einer Trommel (36) sitzt.
    die mit der Tlommel (37) und den Führungswalzen (38) einen Papiertransporttur bildet, dessen an der Skala des Instrumentes (26) und an einer, nach dem Papierstreifen hin offenen, vorher eingeworfenen und mit der Nummer der den Wagen gefördeten Arbeitsgemeinschaft tragenden Marke vorbei geführte Papierbahn (-39) durch Anpressen des Farbekissens (42). infolge Einwirkung der Nase (33) mit den Zeichen der Skala und der Marke bedruckt wird.
AT81083D 1916-04-11 1916-04-11 Elektromagnetische Kontrollvorrichtung für KohlenwElektromagnetische Kontrollvorrichtung für Kohlenwipper. ipper. AT81083B (de)

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