AT80827B - Verfahren und Vorrichtung, um insbesondere angegriVerfahren und Vorrichtung, um insbesondere angegriffenes Fleisch wieder genießbar zu machen. ffenes Fleisch wieder genießbar zu machen. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung, um insbesondere angegriVerfahren und Vorrichtung, um insbesondere angegriffenes Fleisch wieder genießbar zu machen. ffenes Fleisch wieder genießbar zu machen.

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AT80827B
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Josef Guba Josef Guba
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Josef Guba Josef Guba
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
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   In Küchen wird es als grosser Übelstand empfunden, dass manches Stück Fleisch, das sonst gut ist und nur vom Koller oder von Packungen riecht, als ungeniessbar weggegeben werden muss. Durch die Erfindung wird es nun   ermöglicht,   auch stark angegriffenes Fleisch wieder   geniessbar   zu machen. Zu diesem Zwecke wird das schon schlecht riechende Fleisch eine gewisse Zeit den beim Erhitzen einer besonderen, pulverisierten Masse, bestehend aus Zucker, Essig und übermangansaurem Kali sich entwickelnden Dämpfen ausgesetzt, wodurch der üble Geruch vollständig verschwindet. 



   Zur Ausübung dieses Verfahrens bedient man sich eines Apparates, bestehend aus einem allseits verschlossenen Behälter mit abhebbaren Deckel zur Aufnahme des Fleisches und einem in beliebiger Weise heizbaren Kessel, in welchem die wirksamen Dämpfe aus dem imprägnierten Zuckerpulver erzeugt und dem Fleisch zugeführt werden. 



   In der Zeichnung ist der Apparat in den   Fig. I   und 2 in einer beispielsweisen Ausführungsform schematisch im Schnitt und Seitenansicht dargestellt. 



     : Mit 1   ist ein zweckmässig prismatischer Behälter aus Metallblech bezeichnet, den eine Zwischenwand 2 in einen grösseren und kleineren Raum 3 bzw.   4   unterteilt. Der grössere Raum 3 ist durch   einen gut abschliessbaren Deckel J   von aussen zugänglich und weist nahe 
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 kann ungefähr in halber Behälterhöhe eventuell noch ein zweiter Rost vorgesehen sein. Um das Fleisch nach Bedarf auch in den Behälter einhängen zu können, sind nahe dem Deckel 5 ein oder mehrere Querstäbe 7 mit eingehängten Fleischhaken 8 in Ausnehmungen 9 der Wand 10 leicht aushebbar eingesetzt. Durch die herausnehmbare Anordnung des Rostes 6 und der   Stäbe 7 kann   der Behälterraum 3 bequem und gründlich gereinigt werden.

   Um dies in denkbar vollstem Masse durchführen zu können, sind drei Wände und der Boden 
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Fassungsrand ausgenommen und in die Öffnung eine Glastafel eingesetzt, oder der Deckel   5   ist aus gut durchsichtigem Glas, um die Stärke der Gasentwicklung während des Verfahrens stets beobachten zu können. 



   Die Dämpfe werden in einem Kessel 12 erzeugt, der in der kleineren Behälterabteilung   4   untergebracht ist. Der Kessel 12 besteht aus einem Gefäss 13 mit einer durch ein Türchen   14   oder einen Schieber dicht abschliessbaren Einfüllöffnung   15, durch welche   die pulverisierte Masse eingefüllt wird.

   Das Gefäss 13 ist zwecks leichter und gründlicher Reinigung mittels Bajonett-o. dgl. leicht lösbaren Verschlusses 16 an einem Deckel 17 befestigt, der das Ende eines Rohres 18 bildet, das mit einer unteren und oberen Öffnung 19 bzw.   20   in den   Behälterraum J mündet.   Zur Kesselheizung dient ein gewöhnlicher Spiritusbrenner oder eine Lampe 21   ;   an Stelle dieser Lampe bzw. dieses Brenners kann selbstverständlich auch ein Gasbrenner o. dgl. verwendet werden. 



   In das Rohr 18 ist ein Ventil oder Hahn 22 eingesetzt, um die Zuströmung der Dämpfe in den Behälterraum 3 je nach Bedarf regeln zu können. 



   Der den Kessel 12 samt Heizlampe 21 beinhaltende Behälterraum 4 ; st durch eine Tür 23 nach aussen abschliessbar, wobei in der Behälterwand vorgesehene Zugöffnungen 24 ein Verlöschen der Lampe   l verhindern,'   

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 Pulverisieren gebrauchsfertig. 



   Wie wiederholte Versuche ergaben, ist das Fleisch. nachdem es   ; zirka 15   bis 20 Minuten den durch Erhitzen des Pulvers enrstehenden Dämpfen ausgesetzt war, wieder vollkommen geniessbar. 



   Durch die Dämpfe des imprägnierten Zuckers können, wie aus Versuchen hervorgeht. auch Mehlspeisen, die durch ein schlechtes Ei einen unangenehmen Geschmack erhielten. 
 EMI2.2 
   PATEXT-AXSPRÜCHE   : i. Verfahren, um insbesondere angegriffenes   Fleisch wieder geniessbar zu machen,   dadurch gekennzeichnet, dass das schlecht riechende Fleisch den heim Erhitzen sich ent- 
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Claims (1)

  1. die jeweils erforderliche Menge übermangansauren Kalis aufgelöst wurde, dazu gegossen werden, worauf der kalt und fest gewordene imprägnierte Zucker pulverisiert wird. e. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch r, bestehend aus einem EMI2.4 Deckel und einem in beliebiger Weise heizbarem Kessel, in welchem die Dämpfe aus dem imprägnierten Zuckerpulver erzeugt und dem Fleisch zugeführt werden.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet. dass der Behälter (4) durch eine Zwischenwand ( : 2) unterteilt ist. wobei in dem grösseren teil (. 3) ein oder mehrere Roste (6) und Stäbe (#) mit aufgeschobenen Hacken (8) zum Auflegen bzw. Aufhängen des Fleisches vorgesehen sind, während in dem kleineren. Abteil (4) ein Aufbewahrungsraum (25) EMI2.5 dem die Dämpfe durch zweckmässig mit einer oberen und unteren Mündungsöffnung (7 ; 9 bzw. ; ?) versehenen Rohr (18) in den Behälterraum (. 3) gelangen.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks leichter und EMI2.6
    6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 3. 4 und 5. dadurch gekennzeichnet, dass, um die Zufuhr der wirksamen Dämpfe zu den Behälterraum (3) regeln und beobachten zu können. das Zuleitungsrohr (18) mit einem Absperrvetil oder Hahn (23) versehen ist und eine EMI2.7
AT80827D 1918-01-29 1918-01-29 Verfahren und Vorrichtung, um insbesondere angegriVerfahren und Vorrichtung, um insbesondere angegriffenes Fleisch wieder genießbar zu machen. ffenes Fleisch wieder genießbar zu machen. AT80827B (de)

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