AT80437B - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von mehrVerfahren und Vorrichtung zur Herstellung von mehrwandigen Papiersäcken. wandigen Papiersäcken. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von mehrVerfahren und Vorrichtung zur Herstellung von mehrwandigen Papiersäcken. wandigen Papiersäcken.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von mehrwandigen Papiersäcken. Zum Ersatz von Säcken aus Jute und anderem Gewebe werden meist Papiersäcke gebraucht. die aus mehreren Lagen Papier hergestellt und manchmal durch eingelegte Garnfäden verstärkt sind. Die gewöhnlich verwendeten Verstärkungen mittels sogenannten Fadenpapiers tragen jedoch den ganz verschiedenen Beanspruchungen der einzelnen Teile des Sackes nicht Rechnung, sondern weisen überall gleiche Reissfestigkeit auf, woraus entweder durchgehends eine ganz unnütze Stärke der Sackwandung oder mangelhafte Reissfestigkeit an einzelnen Stellen des Sackes in der Hauptbeanspruchungsrichtung resultieren, indem jeder Teil des Sackes in ganz verschiedener Weise wie der Sackhals in der Längsrichtung, der Sackboden in der Querrichtung, besonders hohen Beanspruchungen ausgesetzt ist. Es wurde deshalb vorgeschlagen, die Garneinlagen diesen Beanspruchungen anzupassen und am Sackhals eine Längsfaden-, am Sackboden eine Querfadenverstärkung in dem der tatsächlichen Beanspruchung entsprechenden Ausmass vorzusehen. EMI1.1 mittels dessen die erwähnte, den tatsächlichen Beanspruchungsverhältnissen entsprechende Verstärkung in einfacher Weise durch Fadeneinlagen hergestellt werden kann. wobei die Ver- EMI1.2 in der Querrichtung durch Rundfäden entweder in vom Sackboden gegen den Sackhals zunehmenden oder ebenfalls in gleichen Abständen hergestellt wird. Werden die beiden erstgenannten Verstärkungen angewendet, so entspricht das Erzeugnis den tatsächlichen Beanspruchungsverhältnissen des Sackes durch das Füllmaterial, da die Beanspruchung in der Längsrichtung konstant ist, in der Querrichtung jedoch vom Sackboden gegen den Sackhals hin abnimmt. Um diese den Beanspruchungsverhältnissen des Sackes entsprechenden Verstärkungen zu erzielen, wird der Erfindung gemäss die Sackwand aus zwei oder mehreren Papierblättern hergestellt, von denen entweder das eine nacheinander sowohl die Längs-als auch die Querverstärkungen erhält, während das andere als Deckblatt zum Festhalten der Verstärkungsfäden dient, oder es kann vorteilhaft das eine Blatt die Längs-oder das andere die Querverstärkungen erhalten, worauf beide Blätter durch Cbereinanderlegen zu einer Papierwandung vereinigt werden. Zur Herstellung der Sackwandung wird daher zunächst mittels einer späterhin beschriebenen Vorrichtung eine Längsfadenverstärkung zwischen zwei Papierwandungen eingelegt, wobei die eine Papierwand, die für die Erzielung der geforderten Festigkeit nötige Stärke aufweist, die andere aus einer Lage ganz schwachen Papiers besteht, welche nur dazu dient, das Ankleben der in eine Klebeflüssigkeit getauchten Fäden an beide Papiere durch Aufeinanderpressen der beiden Wandungen zu ermöglichen. Der so hergestellte lÅangsverstärkte Sackwandteil wird hierauf in der erforderlichen Länge abgeschnitten. Die Herstellung der Rundfadenverstärkung erfolgt entweder auf einer neuen Papier- EMI1.3 <Desc/Clms Page number 2> wirken. Das ganze Blatt mit den Fadeneinlagen, welches von den Walzen a geliefert wird, wird dann durch Querschneidemesser 111 in Stücke entsprechender Länge geschnitten, so dass rechteckige Blätter h mit Längsfadeneinlage entstehen (Fig. 2), welche der Länge des herzustellenden Sackes entsprechen und als innere oder äussere Sackwand Verwendung finden können. Zur Herstellung der Quer-oder Rundverstärkung dient die in den Fig. und 4 bzw. in Fig. 8 dargestellte Vorrichtung, welche aus einem Schablonenträger k mit daran befestigter, rechteckiger oder zylindrischer Schablone i besteht, die mittels der am Träger k befestigten Welle t in Drehung versetzt werden kann. Der Antrieb der Welle t erfolgt von der irgendwie EMI2.1 Zugband bewegt wird, das sich auf der Spirale q allmählich aufwickelt. Die um die Welle p drehbare Spirale q wird hierbei vermittelst eines Schnecken-oder sonstigen Getriebes ebenfalls von der Hauptwelle o aus angetrieben. Vermöge der spiralförmigen Aufwickelvorrichtung bewegt sich der Wagen r erst langsam, dann mit allmählich wachsender Geschwindigkeit, so dass der Rundfaden sich zuerst in engeren, hierauf in immer weiter werdenden Windungen um die auf der Schablone i gestülpte Sackwandung legt und "'dort vermöge des aus dem Trog e1 mitgenommenen Klebestoffes festhaftet. Ist die für den herzustellenden Sack erforderliche Wicklungslänge s erreicht, so wird der Faden von Hand aus oder mittels entsprechender Schneidvorrichtung abgeschnitten und gleichzeitig werden die Wellen t und p durch irgendeine bekannte Ausrückvorrichtung zum Stillstand gebracht. Werden gleichmässig steigende Wicklungen des Rundfadens gewünscht, so tritt an Stelle der Spirale q eine einfache zylindrische Aufwickeltrommel für das Wagenzugband. Bei dem geschilderten Vorgehen kann auf die der ungefähren Länge und dem Umfange des Sackes entsprechend bemessenen Schablone entweder das in Fig. 2 dargestellte Längsfadenblatt oder eine einfache Papierwandung aufgebracht werden, nachdem die Ränder zusammen- EMI2.2 letzterem das bloss die Quer- oder Rundverstärknng tragende gewöhnliche einfache oder mehrfache Papierblatt die Innenwand des Sackes, mit der noch eine Aussenwandung durch Kleben verbunden wird. Das Aufbringen der äusseren Sackwandung erfolgt nach vollendeter Rundwicklung, indem nunmehr ein Papierblatt gleicher Grösse wie das Längsfadenblatt oder ein Längsfadenblatt von gleicher Grösse wie das rundverstärkte Papierblatt als Aussenwandung auf der Schablone aufgespannt und an den Rändern zusammengeklebt wird., Der nunmehr fertige Sackschlauch wird dann von der Schablone abgestreift und der Sack durch Falten und Ankleben des Bodenteiles in der üblichen Weise fertiggestellt (Fig. 7). Eine andere Ausführungsform der Vorrichtung zur Herstellung der Rundwicklung ist in Fig. 8 dargestellt. Bei dieser Anordnung wird der Rundfaden t'durch einen Wickelarm u aufgebracht, der um eine Hohlwelle t drehbar ist, durch deren Bohrung der von der Spule n kommende, durch den Trog e1 mit der Klebeflüssigkeit geleitete Faden zugeführt wird. Die Schablone i sitzt in diesem Fall fest auf dem Wagen r, der in gleicher Weise wie früher mittels des auf eine Spirale q oder eine zylindrische Trommel sich aufwickelnden Zugbandes bewegt wird. Am Ende der Wagenbewegung erfolgt sowie bei der oben beschriebenen Ausführungsform durch irgendeine bekannte Ausrückvorrichtung das Ausrücken der Wellen o und p sowie die Betätigung der Fadenabschneidvorrichtung. Nach Fig. 9 geschieht die Rundwicklung um die Schablone i, welche durch die Welle t in Drehung versetzt wird, vermittelst des Wagens oder Schlittens r, welcher durch die von der Welle t in Drehung versetzte Schraube u, in welche ein am Wagen r befestigter Mitnehmer v eingreift, längs der Schablone entweder mit gleicher oder variabler Geschwindigkeit bewegt wird. Nach erreichter Wicklungslänge s schaltet der Schlitten r die Maschine ab. Es ist selbstverständlich, dass auch weitere Abänderungen der beschriebenen Vorrichtung möglich sind. ohne dass die Grundlage der Erfindung dadurch geändert würde. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHE : i. Verfahren zur Herstellung mehrwandiger Papiersäcke durch Vereinigen mehrerer Papierlagen, zwischen denen sich quer und längs der Wände verlaufende Fadeneinlagen befinden, dadurch gekennzeichnet, dass aus einer in bekannter Weise durch Einziehen von parallelen Längsfäden zwischen endlosen Papierbahnen gebildeten, verstärkten Verbundbahn durch Abschneiden auf die Sacklänge Längsfadenblätter erzeugt werden, welche zur Bildung des Aussenwand-oder Innenwandteiles der Sackwand dienen und dass auf dem zum Innenwandteil bestimmten Blatt (unverstärktes oder Längsfadenblatt) eine schraubenförmige Rundwicklung mit gleichbleibender oder gegen den Sackhalsrzunehmender Steigung aufgebracht wird,worauf über den Innenwandteil der Aussenwandtei ! gespannt und längsseitig zusammengeklebt wird. so dass ein mit den <Desc/Clms Page number 3> zweifachen Einlagen versehener Schlauch entsteht. der in der''blieben Weise gefaltet und ge schlossen wird.2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass nur die als Einlage dienenden Fäden durch den Klebstoff durchgezogen werden, so dass die Vereinigung derselben mit den Papierlagen und die Vereinigung der die Fäden einschliessenden Papierlagen nur an der Fadeneinlage erfolgt.3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzielung der Rundwicklung das zu bewickelnde Blatt auf einer der Sacklänge und dem Sackumfang entsprechend bemessenen Schablone aufgespannt wird und von einem Fadenführer aus seine Wicklung erhält, indem Schablone und Führer relativ eine Dreh-und eine Längsbewegung vollführen, welch letztere durch einen Wagen oder Schlitten mit einem Zugseil oder EMI3.1 mit gleicher oder variabler Ganghöhe hervorgebracht wird. so dass eine schraubenförmige Aufwicklung des Fadens auf dem über die Schablone gespannten Sackwandinnenteil mit gleichmässiger oder allmählich zunehmender Steigung entsteht.4. Vorrichtung nach Anspruch 3. dadurch gekennzeichnet, dass die Schablone eine Drehbewegung erhält, während der Faden samt seiner Spule und seinem Führer auf einem längsbeweglichen Wagen oder Schlitten sitzt, der mit gleichmässiger oder allmählich steigender Geschwindigkeit der Schablone entlang gleitet (Fig. 3 und 4).5. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die EMI3.2 gezogenen Wagen oder Schlitten sitzt. während der Fadenführer, durch dessen hohle Antriebswelle der durch den Klebstoff gezogene Faden zugeführt wird, eine Drehbewegung um die Schablone herum vollführt und dadurch die schraubenförmige Aufwicklung des Fadens hervorbringt (Fig. 8).6. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Welle der Schablone eine Schraube in Drehung versetzt, in welche ein Mitnehmer eingreift. der an dem den Fadenführer tragenden Wagen oder Schlitten angebracht ist.
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