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Flüssigkeitsbremse für Geschütze mit veränderlichem Rohrrücklauf.
Die Erfindung betrifft eine Flüssigkeitsbremse für Rohrrückaufgeschütze mit veränderlichem Rücklauf und stellt eine Verbesserung gegenüber den bisher bekannten Konstruktionen, dar, hauptsächlich was den Vorlauf betrifft.
Bei Steilfeuergeschützen, welche meistens Flüssigkeitsbremsen für veränderlichen Rücklauf besitzen, muss Vorsorge getroffen sein, dass die Vorlaufbremsung mit zunehmender Rohrerhöhung geringer wird, um stets ein glattes Vorholen zu ermöglichen, ohne die Vorholfeder übermässig stark machen zu müssen. Dieser Zweck wird bei keiner bisher bekannten Brent konstruktion in einwandfreier Weise erreicht.
Bei einigen Konstruktionen sperren zur Erreichung dieses Zweckes die eigentlichen Vorlaufbremsöffnungen von dem Augenblick an, da die Kolbenstange behufs Erreichung von kurzen Rückläufen verstellt wird, am Ende des Vorlaufes nicht mehr ganz ab, so dass kein vollständiges Drosseln mehr stattfinden kann.
Mit zunehmender Rohrerhöhung wird nun der offen bleibender Teil der Vorlaufbremsquerschnitte immer grösser, weil die Kolbenstange immer mehr verstelt wird. Diese Konstruktionen haben den grossen Nachteil, dass der Teil der Volaufbremsquerschnitte, der offen bleibt, vollkommen abhängig ist von der Grösse der Vorlaufdrosselquerschnitte im allgemeinen und von der Grösse der Kolbenstangenverdrehung bei der betreffenden Rohrerhöhung, so dass der Fall eintritt, dass bei den mittleren Rohrerhöhungen zu viel Querschnitte offen sind, mehr als erforderlich ist ; die Folge davon ist, dass das Rohr in diesen Lagen viel zu rasch vorgeholt wird und am Ende des Vor lauf es anschlägt. ? Mithin ist diese Konstruktion nicht einwandfrei.
Andere Konstruktionen besitzen Kanäle und öffnungen, durch welche bei einer bestimmten, 1
Stellung der Kolbenstange Flüssigkeit beim Vorlauf unabhängig von den eigentlichen Vorlaufdrosselquerschnitten zwecks Erleichterung des Vorholens austreten kann (siehe z. B. die österreichische Patentschrift Nr. 69774). Diese Konstruktion hat ebenfalls einen grossen Nachteil,
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Dies ist bei der vorliegenden Erfindung vollkommen erreicht.
Deren Wesen besteht hauptsächlich darin, dass die Zusatzöffnungen zur Erleichterung des Vorlaufes regulierbar sind, entice gegen den vorerwähnten zwei Konstruktionsarten. d. h. sie fangen von einer bestimmten Rohr ethühung, welche beliebig gewählt werden kann, an. sich zu öffnen, werden mit zunehmender Rohrerhöhung entsprechend der zunehmenden Gewichtskomponente der vorzuholender Massen grösser und erreichen ihr Maximum bei der grössten Rohrerhöhung.
Die Regulierbarkeit ist derart möglich, dass die Zusatzöffnungen in keiner Lage wedel zu gross noch zu Mein sind. Dadurch sud eben erreicnt, dass das Vorholen in dem Masse erleichtert wird, als die Gewichtskomponente der vorzuholenden Teile zunimmt, so dass man eine ziemlich gleichbleibende Vorlaufgeschwindigkeit in allen Rohrerhöhungslagen erzielen kann, was bei
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Bremszylinders 8 geführt sind, so dass sich bei der geradlinigen Bewegung des Bremszylinders der Rücklaufschieber drehen muss. In Fig. 2 ist die Lage der Durchflussöffnungen 3 und 5 zu Beginn, in Fig. 3 am Ende des Rücklaufes dargestellt ; sie sind in Fig. 2 ganz offen, in Fig. 3 ganz abgesperrt.
Der Rücklaufschieber 4 wird auf der Kolbenstange durch die auf letztere aufgeschraubte Mutter 9 festgehalten, auf welcher der Vorlaufschieber 10 achsial verschiebbar sitzt.
Der Vorlaufschieber hat geradlinige Führungsleisten 11, die in geraden Nuten 12 des Bremszylinders. geführt sind, so dass der Vorlaufschieber keine Drehbewegung vollführen kann. Der Vorlaufschieber kann zwei Lagen einnehmen, und zwar die Rücklauflage, d. i. vom Rücklaufschieber abgehoben ; hiebei stützt er sich mit seiner Nabe 13 auf einen Ansatz 14 der Mutter 9 (Fig. 1 und 10) und die Vorlauflage, d. i. an die hintere Stirnfläche des Rücklaufreglers angelehnt (Fig. 4,7, 8,9). Diese letztere Lage nimmt er während des Vorlaufes ein und es erfolgt hiebei die Abbremsung des Vorlaufes.
Zu dem Zwecke sind in dem hinteren Teil des Rücklaufschiebers Öffnungen 15 vorgesehen, welche mit Oeffnungen 16 il Vorlaufregler durch Drehung des Rücklaufreglers beim Vorlauf derart zusammenarbeiten, dass die Vorlauföffnungen im Verlauf des Vorlaufes allmählich kleiner werden und am Ende des Vorlaufes ganz absperren (Fig. 5, Ende des Vorlaufes und Fig. 6, Beginn des Vorlaufes). Dieses vollkommene Absperren der Vorlauföffnungen findet in allen Erhöhungslagen des Rohres statt, auch wenn kurze Rückläufe geschossen werden, weil durch das Verstellen der Kolbenstange zwecks Erreichung von kurzen Rückläufen die gegenseitige Lage des Rück- und Vorlaufschiebers nicht geändert wird.
Das Verschieben des Vorlaufschiebers erfolgt beim Rücklauf durch die nach hinten und beim Vor- ! auf durch die nach vorne strömende Flüssigkeit. Die Führungsleisten des Vorlaufschiebers
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Vorlauf. Das Erreichen von kurzen Vor laufen wird durch Verstellen der Kolbenstange beim Erteilen der Rohrerhöhung erreicht, wodurch die Rücklaufquerschnitte 3 und 5 derart gegeneinander verstellt werden, dass das gänzliche Absperren nach einer kleinen Drehung des Rücklaufsehiebers erfolgt, was eben kürzere Rückiäufe ergibt. Da dieser Vorgang allgemein bekannt ist, wird hier nicht näher darauf eingegangen.
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dessen achsiale Verschiebung zu Beginn des Rück-und zu Beginn des Vorlaufes.
Beim Rücklaufsind diese Öffnungen 19 immer zugedeckt, ob die Kolbenstange verstellt ist oder nicht (Fig. 10), so dass keine Flüssigkeit durchströmen kann. Beim Vorlauf dagegen sind diese öffuungen 19 nur bis zu jener Rohrerhöliung zugedeckt, bis zu der kein Erleichtern des Vorlaufes notwendig
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nehmender Rohrerhöhung zunimmt, die Vorlaufbremsung geringer wird, d. h. man kann das Erleichtern des Vorholens nach Beliehen und'zweckentsprechend regeln.
PATENTANSPRUCHS
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des Bremszylinders gelangen kann, welche Zusatzöffnungen derart geregelt werden können, dass sie entsprechend der zunehmenden Gewiohtskomponente der vorzuholenden Massen bei zunehmender Rohrerhöhung immer grösser werden und ihren grössten Wert bei der grössten
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