AT79372B - Mechanischer Zeitzünder. - Google Patents

Mechanischer Zeitzünder.

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AT79372B
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Rheinische Metallw & Maschf
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Description


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 <Desc/Clms Page number 2> 

 sondern verhindert auch durch seinen Dorn 25 an der Schulter e (Fig.   I,   2, 6,7)   dix'Drehung     der Rolle 23.   



   Beim Initialstoss gleitet der Bolzen 15 durch sein Beharfungsvermögen herab, der Aus-   lösedorn 25   gibt die Schulter e frei, die Auslöserolle macht unter Wirkung der Feder 4 oder der Zentrifugalkraft eine kurze Drehung, bis sie mit der Schulter g an den   Auslösedmn   25 trifft (Fig. 8). 



   Diese zweite Schulter   9   der Auslöserolle 23 ist in Verbindung mit dem Dorn 25 dfS Aus-   lösebolzens 15 derart   angeordnet, dass der Auslösebolzen 15 unter Wirkung der Schlagbolzenfeder 4 die Schulter   9   und somit die ganze   Auslöserolle     23   durch Drehung freigibt, sobald sein Sperrstift 13 durch die Auslösevorrichtung des   Uh@werkes freigegeben   wird. Bei Aufschlagzündung dagegen wird die Rolle 23 dadurch frei, dass der   Auslösebolzen   15 mit seinem Dorn 25 vorgleitet und dadurch die Schulter 9 freigibt.

   Die Schulter e (Fig. 7 bis 10) der Auslöserolle kommt beim Hochgleiten des   Auslösebolzens 75   nicht mehr in Frage, da der Dorn 25 hinter die Schulter e zu stehen kommt. sobald nun die Auslöserolle 23 frei geworden ist, wird der Schlagbolzen 3 unter Wirkung seiner Feder 4 auf die   Schräge   f die Rolle 23 zur Seite schieben und gegen die Zündpille 28 schnellen und somit das   Geschoss   zur Explosion bringen. 



   Ferner ist zu bemerken, dass die beiden Schultern e und 9 zu der Richtung der Längsachse des Auslösebolzens 15 in einem bestimmtenwinkel stehen zu dem Zwecke, dass dem Herabgleiten des Auslösebolzens 15 oder seines Domes 25 von der Schulter e und dem Heraufgleiten von der Schulter   9   der Auslöserolle 23 unter   der Wirkung der Schlagbolzenfeder 4   ein bestimmter Widerstand entgegengesetzt wird. der beim Abfeuern oder beim Aufschlagen des Geschosses überwunden werden muss. 



   Der Auslösebolzen 15 hat an seinem oberen Zapfen i den Sperrstift   13,   der sich nach dem Initialstoss gegen den Sperring 21 legt. Die Zeitzündung, also die Drehung des Auslösebolzens   7J   kann daher erst dann erfolgen, wenn der Sperring 27 durch die Falle 20 freigegeben wird. Der Vorgang bei Zeitzündung ist folgender : 
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   prfolgel1.   



   Die Aufschlagzündung ist stets   zur Wirkung bereit   und braucht daher nicht   besendfts   ('lngestellt werden. Damit aber das Uhrwerk oder die Zeitzündung das Geschoss nicht vor dt'm 
 EMI2.2 
 ganzen Gangzeit des Uhrwerkes den Schlitz m nicht erreichen, die Zeitzündung ist also bei   eine,   derartigen Stellung des Schlitzes m unmöglich. Die auslösung der Rolle 23 und somit des Schlagbolzens 3 kann dann nur durch das Vorgleiten des Auslöcholzens 15 beim Aufschlag des Geschosses erfolgen. 
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   Die   Auslösevorrichtung   20, 21 und 22 hat einen besonderen   Ubertragungshebe ! SO o   (Fig. 21 und 24), der unter der Wirkung zweier   Hebenäcben   x, y des Sperringes 21 (Fig. 23,24   und 26) und seiner Feder b gedreht wird, bis der Sperrig 21 frei wild. An dieser Drehung wird der Hebel 20 a jedoch durch die Nase z der Falle 20 (Fig. 21) solange verbindert, bis die Falle 26   in den Schlitz   m   (Fig. 24) hineingleiten kann. Damit nun die Falle 20 in der Anfangsstellung nicht an dem Inneren der Stellkappe streift, also beim Einstellen des   Zünders dutch   Drehung der Tempierkappe nicht in den Schlitz   m   gleiten kann, so wird sie gegen einen Stift oder eine Scheibe 17 a (Fig. 20,21, 23,24) gelagert. 
 EMI4.1 
 (Fig. 13).

   Da aber bei der jetzt in Rede stehenden Ausführung der Auslösebolzen (Fig. 20 und 23) beim Beginn der Geschossbewegung nicht herabgleitet, so könnte die Falle 20, falls sie gegen das Zapfenende i (Fig. 24) gelagert würde, von diesem an das Innere der Zünderkappe gleiten, nachdem das Uhrwerk sie erst ein Stück weiter bewegt hat. Dasselbe erzielt man aber auch, wenn man eine Scheibe 17 a an der Platte L (Fig. 20,21, 23 und 24) befestigt oder die Scheibe 17a und den Stift 17 aus einem Stück anfertigt, die dann beide an der Platte L befestigt werden. 



  Diese Anordnung hat ferner den Vorteil, dass gewissermassen eine Rohrsicherung vorhanden ist, Iso die Auslösung und Zündung kann selbst in dem Fall, dass der Zünder auf Null eingestellt ist, erst erfolgen, wenn die Falle 20 vor der Scheibe 17a herabgleitet. was je nach der Breite dieser Scheibe 17a früher oder später nach dem Schuss erfolgen wird. 



   Beim Schuss schnellen durch die Fliehkraft die Hebel 2. die durch eine Feder nach innen gedrückt werden, nach aussen, das Uhrwerk wird frei und gleichzeitig der   Auslösebolzen   entsichert. Durch die Bewegung der   Auslösevorrichtung durch   das Uhrwerk gleitet nun wiederum die Falle 20 solange an dem Inneren der Tempierkappe 38, bis sie an den Schlitz m gelangt, und durch Einfall in denselben wird der Hebel 20 a frei, der den Sperring 21 freigibt ; diese-schnellt hoch und gibt die Nase o des   Spe4rstiftes13   frei. Nunmehr kann sich der Auslösebolzen 15 drehen und die Auslösung des   Zündbolzens   bewirken. 



   Die Auslösung durch den   Auslösebolzen   15 bei Aufschlagzündung findet ebenfalls   du ! ch   das Vorgleiten statt. 



   PATENT. ANSPRÜCHE :
1. Mechanischer Zeitzünder, dadurch gekennzeichnet, dass zur Auslösung des Zündbolzens   hei     Zeitzündung   ein Triebwerk oder Uhrwerk mit Fedeiantrieb vorgesehen ist, das eine mit dem Uhrwerk fest gekuppelte Auslösevorrichtung nach einer mit der Zünderkappe vorher ein- 
 EMI4.2 
 der Auslösevorrichtungen (Falle 20) durch einen Innenkreis des Gehäuses solange an einer   Drehung   verhindert wird, also an diesem Kreise schleift, bis er (20) an die Ausfräsung (m) gelangt und durch Einfallen in diese unter der Wirkung der Zentrifugalkraft oder einer besonderen Feder (b) die Halteorgane des Zündbolzens freigibt, die sich dann selbsttätig auslösen, so dass der Zünd- bolzen unter der Wirkung seiner Feder (4) gegen die Zündpille schnellen und die explosion des Geschosses hervorrufen kann.

Claims (1)

  1. 2. Zünder nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Falle (20) mit dem Sperr- rang (21) durch eine Nase (z) in Verbindung mit dem Arm (20 a) und zwei Schrägen (x. y) des Sperringes (21) derait in Verbindung steht (Fig. 20 bis 27). dass diese Teile bestrebt sind, unter der Wirkung der Sperringfeder (b) sich selbsttätig auszulösen, sobald die Falle (20) in die Aus- fräsung (m) des Zündergehäuses hineingleitet.
    3. Zünder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Falle (20 Fig. 1 bis 19) EMI4.3 nut ihrer Nase (z) den Sperring (21) freigibt.
    4. Zünder nach Anspruch 1, mit einem Auslösebolzen (15 Fig. 1 bis 19), der nut einem Sperrstift (13) gegen einen Sperring gelagert und in der Richtung der Längsachse des Geschosses verschiebbar ist, so dass er in der Sicherungsstellung die Auslösung der Zündung und das Ingangkommen des Uhrwerkes verhindert, dadurch gekennzeichnet, dass der Auslfisp- EMI4.4 Bolzens (15) erforderliche Drehung der Falle (20) unjd andereiseits das Ingangkommen des Uhrwerkes verhindert, beides aber bei Beginn der Geschossbewegung durch Herabgleiten freigibt und in dieser Stellung bei Zeitzündung durch Ausweichen des Sperringes unter Wirkung der Schlagbolzenfeder (4) herumschnellt, und dadurch die Zündbolzen freigibt,
    während ei I Aufschlagzündung durch Vorgleiten des Auslösebolzens (15) der Zündbolzen freiget) en word, der dann unter der Wirkung seiner Feder (40 gegen die Ziindpille schnellt und das Geschoss zur Explosion bringt. <Desc/Clms Page number 5> EMI5.1 entgegengesetzt wird, der bei Beginn der Geschossbewegung einerseits und beim Aufschlagen des Geschosses andererseits überwunden werden muss.
    6. Zünder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der mit dem Zündergestelle EMI5.2 vorrichtung auf das Uhrwerk bei Beginn der Geschossdrehung auffängt, gleichzeitig der Auslösevorrichtung (Falle 20) nur einen bestimmten Kreisbogen (etwa acht Neuntel Umfang) für die Drehung freilässt, so dass sich die Ausfräsung (m) im Inneren des Zündergeh uses bei einer bestimmten Einstellung zu der Falle (20) in einer Stellung befindet, in der die Falle bis zur Ausfräsung (m) einen grösseren Kreisbogen als den zugelassenen beschreiben müsste.
    7. Zünder nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Falle (20 Fig. 20 bis 23) gegen eine mit dem Zündergestell (Platte L) fest verbundene Scheibe (17a) derart gelagert ist, dass sie beim Einstellen des Zünders nicht das Innere des Zündergehäuses berührt und eist einen kleinen Weg zurücklegen muss, um von der Scheibe (17a) herabgleiten zu können.
AT79372D 1912-08-06 1913-06-25 Mechanischer Zeitzünder. AT79372B (de)

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