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sondern verhindert auch durch seinen Dorn 25 an der Schulter e (Fig. I, 2, 6,7) dix'Drehung der Rolle 23.
Beim Initialstoss gleitet der Bolzen 15 durch sein Beharfungsvermögen herab, der Aus- lösedorn 25 gibt die Schulter e frei, die Auslöserolle macht unter Wirkung der Feder 4 oder der Zentrifugalkraft eine kurze Drehung, bis sie mit der Schulter g an den Auslösedmn 25 trifft (Fig. 8).
Diese zweite Schulter 9 der Auslöserolle 23 ist in Verbindung mit dem Dorn 25 dfS Aus- lösebolzens 15 derart angeordnet, dass der Auslösebolzen 15 unter Wirkung der Schlagbolzenfeder 4 die Schulter 9 und somit die ganze Auslöserolle 23 durch Drehung freigibt, sobald sein Sperrstift 13 durch die Auslösevorrichtung des Uh@werkes freigegeben wird. Bei Aufschlagzündung dagegen wird die Rolle 23 dadurch frei, dass der Auslösebolzen 15 mit seinem Dorn 25 vorgleitet und dadurch die Schulter 9 freigibt.
Die Schulter e (Fig. 7 bis 10) der Auslöserolle kommt beim Hochgleiten des Auslösebolzens 75 nicht mehr in Frage, da der Dorn 25 hinter die Schulter e zu stehen kommt. sobald nun die Auslöserolle 23 frei geworden ist, wird der Schlagbolzen 3 unter Wirkung seiner Feder 4 auf die Schräge f die Rolle 23 zur Seite schieben und gegen die Zündpille 28 schnellen und somit das Geschoss zur Explosion bringen.
Ferner ist zu bemerken, dass die beiden Schultern e und 9 zu der Richtung der Längsachse des Auslösebolzens 15 in einem bestimmtenwinkel stehen zu dem Zwecke, dass dem Herabgleiten des Auslösebolzens 15 oder seines Domes 25 von der Schulter e und dem Heraufgleiten von der Schulter 9 der Auslöserolle 23 unter der Wirkung der Schlagbolzenfeder 4 ein bestimmter Widerstand entgegengesetzt wird. der beim Abfeuern oder beim Aufschlagen des Geschosses überwunden werden muss.
Der Auslösebolzen 15 hat an seinem oberen Zapfen i den Sperrstift 13, der sich nach dem Initialstoss gegen den Sperring 21 legt. Die Zeitzündung, also die Drehung des Auslösebolzens 7J kann daher erst dann erfolgen, wenn der Sperring 27 durch die Falle 20 freigegeben wird. Der Vorgang bei Zeitzündung ist folgender :
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prfolgel1.
Die Aufschlagzündung ist stets zur Wirkung bereit und braucht daher nicht besendfts ('lngestellt werden. Damit aber das Uhrwerk oder die Zeitzündung das Geschoss nicht vor dt'm
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ganzen Gangzeit des Uhrwerkes den Schlitz m nicht erreichen, die Zeitzündung ist also bei eine, derartigen Stellung des Schlitzes m unmöglich. Die auslösung der Rolle 23 und somit des Schlagbolzens 3 kann dann nur durch das Vorgleiten des Auslöcholzens 15 beim Aufschlag des Geschosses erfolgen.
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Die Auslösevorrichtung 20, 21 und 22 hat einen besonderen Ubertragungshebe ! SO o (Fig. 21 und 24), der unter der Wirkung zweier Hebenäcben x, y des Sperringes 21 (Fig. 23,24 und 26) und seiner Feder b gedreht wird, bis der Sperrig 21 frei wild. An dieser Drehung wird der Hebel 20 a jedoch durch die Nase z der Falle 20 (Fig. 21) solange verbindert, bis die Falle 26 in den Schlitz m (Fig. 24) hineingleiten kann. Damit nun die Falle 20 in der Anfangsstellung nicht an dem Inneren der Stellkappe streift, also beim Einstellen des Zünders dutch Drehung der Tempierkappe nicht in den Schlitz m gleiten kann, so wird sie gegen einen Stift oder eine Scheibe 17 a (Fig. 20,21, 23,24) gelagert.
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(Fig. 13).
Da aber bei der jetzt in Rede stehenden Ausführung der Auslösebolzen (Fig. 20 und 23) beim Beginn der Geschossbewegung nicht herabgleitet, so könnte die Falle 20, falls sie gegen das Zapfenende i (Fig. 24) gelagert würde, von diesem an das Innere der Zünderkappe gleiten, nachdem das Uhrwerk sie erst ein Stück weiter bewegt hat. Dasselbe erzielt man aber auch, wenn man eine Scheibe 17 a an der Platte L (Fig. 20,21, 23 und 24) befestigt oder die Scheibe 17a und den Stift 17 aus einem Stück anfertigt, die dann beide an der Platte L befestigt werden.
Diese Anordnung hat ferner den Vorteil, dass gewissermassen eine Rohrsicherung vorhanden ist, Iso die Auslösung und Zündung kann selbst in dem Fall, dass der Zünder auf Null eingestellt ist, erst erfolgen, wenn die Falle 20 vor der Scheibe 17a herabgleitet. was je nach der Breite dieser Scheibe 17a früher oder später nach dem Schuss erfolgen wird.
Beim Schuss schnellen durch die Fliehkraft die Hebel 2. die durch eine Feder nach innen gedrückt werden, nach aussen, das Uhrwerk wird frei und gleichzeitig der Auslösebolzen entsichert. Durch die Bewegung der Auslösevorrichtung durch das Uhrwerk gleitet nun wiederum die Falle 20 solange an dem Inneren der Tempierkappe 38, bis sie an den Schlitz m gelangt, und durch Einfall in denselben wird der Hebel 20 a frei, der den Sperring 21 freigibt ; diese-schnellt hoch und gibt die Nase o des Spe4rstiftes13 frei. Nunmehr kann sich der Auslösebolzen 15 drehen und die Auslösung des Zündbolzens bewirken.
Die Auslösung durch den Auslösebolzen 15 bei Aufschlagzündung findet ebenfalls du ! ch das Vorgleiten statt.
PATENT. ANSPRÜCHE :
1. Mechanischer Zeitzünder, dadurch gekennzeichnet, dass zur Auslösung des Zündbolzens hei Zeitzündung ein Triebwerk oder Uhrwerk mit Fedeiantrieb vorgesehen ist, das eine mit dem Uhrwerk fest gekuppelte Auslösevorrichtung nach einer mit der Zünderkappe vorher ein-
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der Auslösevorrichtungen (Falle 20) durch einen Innenkreis des Gehäuses solange an einer Drehung verhindert wird, also an diesem Kreise schleift, bis er (20) an die Ausfräsung (m) gelangt und durch Einfallen in diese unter der Wirkung der Zentrifugalkraft oder einer besonderen Feder (b) die Halteorgane des Zündbolzens freigibt, die sich dann selbsttätig auslösen, so dass der Zünd- bolzen unter der Wirkung seiner Feder (4) gegen die Zündpille schnellen und die explosion des Geschosses hervorrufen kann.