AT79099B - Verfahren zur Herstellung von Heilseren und Schutzimpfungsstoffen und zur Züchtung technischer Mikroorganismen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Heilseren und Schutzimpfungsstoffen und zur Züchtung technischer Mikroorganismen.

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    Verfahren zur Herstellung von Heisseren und SchutzimpfungsstoitFen und zur Züchtung technischer Mikroorganismen..   



   In den Patenten Nr. 70773 und 72713 sind Verfahren angegeben, um einerseits Tuberkulose-Heilsera- und Schutzimpfungsstoffe, andererseits analoge Stoffe für andere Krankheitserreger zu gewinnen in der Weise, dass mittels Mazeration durch physiologische Kochsalzlösung neue   kokkenahnliche Organismen   mit Vaccineeigenschaften erzielt werden. 



   Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren, welches zu ähnlichen Ergebnissen führt, aber in seiner Ausführung einfacher ist und welches darin besteht,   dey zou   den gebräuchlichen festen und flüssigen Nährböden ein Zusatz von 5 bis   10%   von   Saponinmn   depuratum oder   Saponin um purissimum   und analog wirkenden anderen Glukosiden, wie Solanin, Amygdalin, Koniferin, Salicin oder   Äsculin   erfolgt. Die auf diesen Nährboden kultivierten Krankheitserreger verändern nach einer oder mehreren Passagen ihre Eigenschaften, und zwar die morphologischen und biologischen und wirken nach einer gewissen Anzahl von Passagen als Vaccine. Die erzielten
Gebilde können durch Erhitzen oder auf andere, z. B. chemische Weise, abgeschwächt werden. 



   Der Zusatz eines Glykosides zu Nährböden kann auch auf technische Mikroorganismen, wie Bierhefe, Presshefe, Milchsäurebazillen usw. Anwendung finden, da auch diese und die aus ihnen gewinnbaren Enzyme durch Züchtung der Reinkulturen auf die für Krankheitserreger angegebene Weise eine weitgehende Änderung ihres Protoplasmas bzw. ihrer Fermentwirkung erfahren. 



   Über die Einwirkung von Glykosiden auf Mikroorganismen ist bisher nur soviel bekannt, dass die   Glykosiden   eine Spaltung erfahren und dass bisweilen die Myzelien geschädigt werden. 



   In seiner Anwendung auf Hefe stellt sich das Verfahren folgendermassen dar : Die ur-   sprüngliche   Hefereinkultur wird von Zeit zu Zeit in Kölbchen mit steigendem Saponingehalt eingeimpft, so dass der höchste Gehalt an Saponin 10% beträgt. Während dieser Passagen erwirbt die Hefe die oben geschilderten Veränderungen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   l. Verfahren zur Herstellung von Heilseren   und Schutzimpfungsstoffen durch Züchtung von Reinkulturen von Krankheitserregern auf den gebräuchlichen Nährböden, worauf man die gewonnenen Kulturen Tieren einspritzt und aus dem Blute dieser das Serum gewinnt, dadurch gekennzeichnet, dass den Nährböden zur Züchtung der Reinkulturen Saponin oder ein ähnliches   Glukosid zugesetzt   wird, wodurch die Kulturen   Vaccineeigelschaften   annehmen. 



   3. Verfahren zur Züchtung technischer Mikroorganismen, dadurch gekennzeichnet, dass den Nährboden zur Züchtung der Reinkulturen ein Glukosid, wie Saponin, zugesetzt wird. 

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Claims (1)

  1. 3. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass den Nährböden 5 bis 10% Saponin depuratum oder Saponinum purissimum zugesetzt \\ il (le n EMI1.1 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT79099D 1915-11-06 1915-11-06 Verfahren zur Herstellung von Heilseren und Schutzimpfungsstoffen und zur Züchtung technischer Mikroorganismen. AT79099B (de)

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