AT79002B - Verfahren und Vorrichtung zum Lochen von Bürstenkörpern und dgl. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Lochen von Bürstenkörpern und dgl.

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AT79002B
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Gottfried Drobnitz
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Gottfried Drobnitz
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  Verfahren und Vorrichtung zum Lochen von Bürstenkörpern und dgl. 



    Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren und ein zu dessen Ausführung dienender Apparat, um die Körper von Bürsten-und Besenbretteln zu lochen. Wie bekannt, werden die Bündeliöcber in den Bürstenkörpern (Bürstenholz, Brettel) mittels Bohrer auf Bohrmaschinen gebohrt. Dies geschieht in der Weise, dass das Brettel auf einem Schlitten von Hand zugeführt wird, gegebenenfalls auch automatisch, während die Löcher einzeln gebohrt werden. da eine   
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 natürlich sehr zeitraubend und liefert ausserdem nur ganz ungenaue Produkte, wenn die Zuführung von Hand aus geschieht. 



   Das Verfahren   gemäss der Erfindung besteht   nun darin, die Löcher nicht mehr zu bohren, sondern einfach vermittelst heisser Stifte einzubrennen, wobei die Zuführung nach der einen der beiden dargestellten Ausführungsformen selbsttätig genau genug mittels eines Transport- bandes geschehen kann oder, wie beim Brennen sehr feiner Löcher, durch den Arbeiter besorgt 
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   bleibt : gegebenenfalls   können auch zwei oder mehrere Brettel übereinandergelegt werden.   Dieses Transportband ist auf der unteren   Seite gerieft, so dass es von   de :. Rollen J6 und j ? J   
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   Die Exzenterscheiben sind so eingerichtet, dass sie in der untersten Lage von der Platte   8   gerade um die Dicke des Brettes abstehen. Die Scheibe 20 trägt ein Metallsegment   24,   während 
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 Motors 29 eingeschaltet sind. 



   Die Rollen 16 und 15 werden durch Riemen 30 und 30' von der grossen Scheibe 31 aus angetrieben und das Exzenter 19 von der Scheibe 32 aus, wobei ersteres durch eine zweite Riemenscheibe und den Riemen 33 die andere Exzenterscheibe in Bewegung setzt. Der Riemen 34 führt zu der einen Trommel des Transportbandes und läuft gleichfalls über die Scheibe31. 



   Im gezeichneten Moment ist der Vorschub gerade beendet. Die Exzenterscheiben ruhen auf dem Brettel und drücken dasselbe durch ihr Gewicht entgegen dem Zug des Transportbandes und der Wirkung der Federn   17   und 18 herab ; in dem   Mass,   als sien die Stifte in das Brettel einbohren, senkt sich dasselbe und die   Exzenterscheiben vollführen   eine Drehung bis zur gestrichelten Lage a, in welchem Augenblick sich der Stromkreis des Motors über die zwei 
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 Die Rolle 15 musste während des Brennens eine kleine Drehung gegen ihre Arbeitsrichtung vollführen, da sie mit dem Transportband in Friktion steht, letzteres aber durch das Einbrennen sich senken musste ;

   es wird daher, bevor die Rolle 15 das Transpotband beim Anlassen des Motors weiterschiebt, eine kleine Zeitspanne vergehen, bevor dessen Zahnkranz in Eingriff kommt. Diese genügt aber vollständig, um das Brett aus dem   Stiftenrost   durch die starken 
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 der Stromkreis des Motors durch die Kontakte 27 und 27' bereits wieder unterbrochen ist, worauf das Spiel von neuem beginnen kann. 



   Fig. 2 zeigt eine Ausführungsform von mit Gas geheizten Stiften (stark vergrössert). Der eigentliche Stift 35 ist aus bestem Stahl gepresst und geht im unteren Teil in eine Erweiterung 35' 
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    Die beiden Exzenter 19 und   sind angedeutet und arbeiten wie früher ; der Antrieb der   Transportkette 77   ist jeduch ausgeschaltet, so dass diese als ls blosse Druckplatte (mit Hilfe eines behebigen Einsatzes 47) wirkt. Auf den Rost 46 ist nun der eigentliche Luchungsapparat aufgesetzt. Er besteht aus einem Gehäuse 48, welches bis auf die vorne offene Brennkammer zur Aufnahme der Brettel 49 ganz geschlossen ist ; Öffnung und Ruhr   50   dienen als Rauchabzu, 
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   Neigung   wegen oben mit Kugeln 58 ausgestattet sind, um keine Reibung an der Druckplatte während des Niederganges zu   erzeugen : schliesslich   sind   bei. 39   die Steckkontakte des Heizelementes angedeutet. 



   Wie ersichtlich, sind bei dieser Anordnung die Brettel fest und die Stifte beweglich. Statt 
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   PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zum Lochen von   Bürstenkörpem   und   dgl.,   gekennzeichnet durch die Ver-

Claims (1)

  1. EMI3.2 versehenen Exzenterscheiben in die Bürstenbretter gedrückt werden, wobei durch die hiedurch bedingte Drehung der Exzenter der Stromkreis eines elektrischen Motors geschlossen wird, welcher den Vorschub besorgt und durch Anheben dieser Exzenter die Wiederholung des Arbeitsverganges ermöglicht, während durch Federwirkung das Brett aus dem Stiftenrost gehoben wird.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dab eine der Exzenterscheiben ein Metallsegment trägt, das durch Verbinden federnder Bürstenkontakte den Motor in Betrieb setzt, während durch Vorsehung von Freilaufkränzen an den das Transporthand bewegenden Rollen das Ausheben des Brettes aus den Stiften vor Antritt des Vorschubes gewährleistet ist.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Stifte aus einem Stahimantel bestehen, in den ein Kupferkern eingegossen ist, der von einer Flamme hoher Temperatur (Azetylen, Sauerstoff, Wasserstoff, Leuchtgas) angebeizt wird.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Stifte aus einem Stahlmantel bestehen, in den eine spitze Nadel isoliert eingeführt ist, zum Zweck, bei Einführung hochgespannten Stromes zwischen ihrem Ende und der Innenseite des Stahlmantel einen elektrischen Flammenbogen xu erzeugen und hiedurch den Stahlmantel auf hohe Temperatur zu bringen.
    6. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch l, gekennzeichnet durch ein mit Stiftenführungen versehenes Gehäuse, in das die zu lochenden Brettel eingelegt werden und das mit einem durch Schamotteplatten isolierten elektrischen Heizelement oder einem zwischen solchen Platten befindlichen Heizraum für eine Gasflamme versehen ist, welche die EMI3.3
AT79002D 1918-06-27 1918-06-27 Verfahren und Vorrichtung zum Lochen von Bürstenkörpern und dgl. AT79002B (de)

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