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Scheinwerfer mit einer Blende aus sektorförmigen Klappen.
Bei den Scheinwerfern, die zur Übermittlung von Lichtsignalen dienen. ist es ausserordentlich wichtig, dass die volle Lichtwi@ kung möglichst plötzlich zur Geltung kommt und wieder aufgehoben werden kans. lao ist deshalb bei Scheinwerfein mit grossen Kerzenstärken davon abgegangen, derartige Scheinwerfer durch Ein- und Ausschalten des Stiomes zu betätigen, weil immer eine gewisse Zeit verstreichen muss, bis der Glühkörper voll leuchtet cder ganz dunkel ist. Diese Scheinwerfer sind deshalb mit Blenden versehen worden, die rasch vollständig geöffnet oder geschlossen werden können.
Bei bekannten Scheinwerfein dieser Art besteht die Blende aus sektorförmigen Klappen, die sich um radial in der Lichtöffnung stehende Achsen drehen, und alle miteirander durch die Drehung eines um die Scheinwerferachse drehbaren Organes verstellt werden können. Hiebei dient als Antriebsvor@ichtung ein Kegelradgetriebe, das so ausgebildet ist. dass auf den einzelnen Sektorachsen Zahnt@iebe sitzen. die alle zusammen in ein gemeinsames Zahnrad eingreifen. das um die Schfinwerferachse drehbar ist und die Bewegung der Antriebevorrichtung auf die
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zwar zeigt : Fig. 1 eine Vorderansicht mit geöffneter Blende. Fig. 2 einen Längsschnitt hievon, Fig. 3 eine Vorderansicht mit geschlossener Blende. Fig. 4 einen Längsschnitt hievon.
Fig. 5 eine Einzelheit in Seitenansicht mit teilweisem Schnitt und Fig. 6 eine Draufsicht bievon.
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des Heb < - A eingeleitet werden. Die Klappenachse und die Büchse i sind nicht gegeneinander verdrehbar, sie bilden vielmehr ein Ganzes und können durch den fest auf der Büchse i sitzenden Hebel h verdreht werden.
Die sektorförmigen Klappen a brauchen nicht notwendig so ausgeschnitten zu sein, dass die Nabe des Körperringes durch sie hindurchtreten kann, sie können ebensogut auch vor der Nabe sitzen, in'welchem Falle der mittlere Ausschnitt in Fortfall kommt.
Bei der Drehung der Klappe durchlaufen die in den Armen f sitzenden Bolzen g ebenfalls Teile von Kegelflächen, deren Spitzen mit derjenigen des vorbenannten Kegels zusammenfallen.
Durch den schrägen Sitz der Bolzen g in den Armen f stellen sich die Bolzen immer so in den
Schlitzen e der Hülse d, dass ihre Achsen parallel zu den Schlitzwänden stehen, so dass die Breite der Schlitze nicht grösser zu sein braucht, als der Durchmesser der Bolzen ist. Hiedurch wird jeder tote Gang beim Verschwenken der Klappen vermieden.
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eines Kegel$ sei, dessen Achse die Drehachse der zugehörigen Blendenklappe ist, so werden alle die Spitzen dieser Kegel in einem Punkte zusammentreffen, der auf der Hauptachse des Scheinweifers liegt. Die Mittellinien der Bolzen liegen gleichzeitig auf einem zweiten Kegel, dessen Achse mit der Hauptachse zusammenfällt und dessen Spitze ebenfalls in dem Punkte liegt, in dem alle die vorerwähnten Kegelspitzen zusammentreffen.
Die Achse dieses an zweiter Stelle genannten Kegels ist aber auch die Achse der Hülse d, in der sich die Schlitze befinden, in welche die Bolzen eingreifen. Diese Schlitze sind radial gestellt und die durch ihre Mittellinien gelegten Ebenen gehen auch durch die Mittellinien der Bolzen. Werden die Blendenklappen nun gedreht, so wälzen sich die Kegel, deren Mittelachsen die Blendenklappenachsen sind, und der Kegel. dessen Mittelachse die Hauptachse des Scheinwerfers ist, aufeinander ab.
Stellt man sich vor, dass an Stelle der auf den Blendenklappenachsen sitzenden Hebel f und den in diesen sitzenden
Bolzen g Kegelräder auf den Blendenklappenachsen sässen, die in ein Kegelrad eingreifen dessen
Mittelachse die Hauptachse des Scheinwerfers wäre, so kann jeder der Bolzen g als ein einzelner
Zahn in einem dieser Kegelräder angesehen werden, der in je eine Zahnlücke des auf der Schein- werferarhse sitzenden Kegelrades eingreift. Die Zahnlücke dieses letzteren Kegelrades ist identisch
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Kegelrades, das auf der Blendenklappenachse sitzt, und die Schlitze in der Hülse d haben dieselbe Aufgabe, wie die Zahnlücken eines Kegelrades, das auf der Hauptachse des Scheinwerfers sitzt. Ebenso wie doit die Zähne ohne Spiel ineinandergreifen, werden auch die Bolzen in die Schlitze eingreifen, ohne dass dadurch toter Gang entsteht.
Die Hülse d ist zwischen Kugellagern gelagert, um ein Hängenbleiben nach Möglichkeit auszuschliessen.
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Hilfe eines Handrades eines Bowdenzuges, eines Getriebes oder einer ähnlichen Einrichtung.