AT78693B - Einrollvorrichtung zum Einwalzen von Metall oder anderem Material in schwalbenschwanzförmige Nuten. - Google Patents

Einrollvorrichtung zum Einwalzen von Metall oder anderem Material in schwalbenschwanzförmige Nuten.

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AT78693B
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rollers
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Masch Fabriks Ag N Heid
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  • Metal Rolling (AREA)
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Description


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   Die zum Einwalzen von Metall oder anderem Material in   schwalbenschwanzförmige   Nuten dienenden Einrollvorrichtungen, bei welchen das stangenförmige Material, wie Fig. 1 der Zeichnung zeigt, mittels zylindrischer Druckrollen in die Nuten hineingepresst wird, haben bekanntlich den Nachteil, dass das Material nach dem Einrollen die Nuten nicht vollständig ausfüllt, weil es durch den Druck der zylindrischen Rollenfäche zugleich eine Streckung erfährt, was eine   Querschnittsverkleinerung   zur Folge hat. 



   Die hinterstochenen Teile der Nuten bleiben zumeist leer und die eingewalzte Stange findet keinen dauernden Halt. Dies ist namentlich beim Einwalzen der Geschossringe ein wesentlicher Übelstand, weil durch die Fliehkraft des sich drehenden Geschosses ein Abschlendern der Ringe herbeigeführt und die Treffsicherheit dadurch in Frage gestellt wird. Dazu kommt, dass bei der Massenerzeugung Ungenauigkeiten in der Mündungsweite der Nuten nicht zu vermeiden sind und dass durch die streckende Wirkung der einen Rolle das nur unvollkommen eingepresste Band von der zweiten Rolle der Einrollvorrichtung sich stauen kann und aus der Nut wieder herausgehoben wird, wie aus Fig. 2 hervorgeht. 



   Die den Gegenstand der Erfindung bildende Einrollvorrichtung, welche die vorgenannten Nachteile beseitigt, verwendet kegelförmige Rollen, welche die Wirkung haben, dass gemäss Fig. 3 und 4 die sich abwälzende Mantelfläche des Kegels einen Kreisbogen beschreibt, und bei zur Achse des Arbeitsstücke paralleler Erzeugender die Stange oder das Band vollkommen in die Hinterstechungen der Nut hineingedrückt wird. Fig. 5 zeigt schematisch eine Einrollvorrichtung mit zwei   kegelstutzförmigen   Einwalzrollen. Fig. 6 zeigt eine der Rollen im Schnitt in vergrössertem Massstab. Fig. 7,8 und 9 zeigen schematisch Ausführungen von Einrollvorrichtungen für Geschosse von verschieden grossen
Kalibern. 



   Jede Rolle a sitzt mittels Kugellagern   buna bol   auf dem angetriebenen Zapfen, deren
Achsen im Rollenträger c unter entsprechenden Winkeln gegeneinander geneigt geiagert sind. Diesen Rollen, deren Träger bei d angelenkt ist, steht die fixe Gegenrolle f (oder mehrere solche) gegenüber. 



   Bei Geschossen von grösserem Kaliber sind zwei Rollenpaare   o,   a einander 
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Rollenpaar ersetzt werden   (Fig. 8).   Die Rollen können durch unsymmetrische Anordnung zu ihrem Träger in der Weise wirksam gemacht werden, dass jede folgende Rolle starker drückt als die vorhergehende. In Fig. 9 sind die Trägerschenkel jedes Rollenpaares   un-   gleich lang und infolgedessen drückt die Rolle an dem kurzen Schenkel stärker als die an dem längeren Schenkel sitzende Rolle. 



     PATENTANSPRÜCHE   :
1. Einrollvorrichtung zum Einwalzen von Metall oder anderem Material in schwalben- schwanzförmige Nuten, dadurch gekennzeichnet, dass das Eindrücken durch kegelförmige
Druckrollen erfolgt, welche das vollständige Ausfüllen der Hinterstechungen durch Ver- meidung von Streckungen des einzuwalzenden Metalls bewirken. 

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Claims (1)

  1. 2. Einrollvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass je zwei kegel.
    I förmige Druckrollen in einem gelenkig gelagerten Rollenträger an gleichen oder ungleichen Hebelarmen mit Bezug auf den Anlenkungspunkt, unter entsprechendem Winkel zueinander und mit zur Achse des Arbeitsstücke paralleler Erzeugender gelagert sind. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT78693D 1917-04-21 1917-04-21 Einrollvorrichtung zum Einwalzen von Metall oder anderem Material in schwalbenschwanzförmige Nuten. AT78693B (de)

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