DE491192C - Rohrwalze zum gleichzeitigen Einwalzen und Umboerdeln von Roehren in Flanschen u. dgl. - Google Patents

Rohrwalze zum gleichzeitigen Einwalzen und Umboerdeln von Roehren in Flanschen u. dgl.

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DE491192C
DE491192C DEM84209D DEM0084209D DE491192C DE 491192 C DE491192 C DE 491192C DE M84209 D DEM84209 D DE M84209D DE M0084209 D DEM0084209 D DE M0084209D DE 491192 C DE491192 C DE 491192C
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roller
flanges
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DEM84209D
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Moehrlin E GmbH
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D39/00Application of procedures in order to connect objects or parts, e.g. coating with sheet metal otherwise than by plating; Tube expanders
    • B21D39/08Tube expanders
    • B21D39/10Tube expanders with rollers for expanding only

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Reduction Rolling/Reduction Stand/Operation Of Reduction Machine (AREA)

Description

  • Rohrwalze zum gleichzeitigen Einwalzen und Umbördeln von Röhren in Flanschen u. dgl. Man kann bekanntlich Flanschen auf Röhren in der Weise befestigen, daß man durch eine Aufwalzeinrichtung das Rohr in die Bohrung des Flansches hineinwalzt, und man kann die Festigkeit der Verbindung noch dadurch erhöhen, daß man im Flansch=- den Vorderteil des Rohres aufbördelt. Man hat schon versucht, beide Vorgänge, das Aufwalzen und das Aufbördeln, in einem einzigen Arbeitsgang, mit einem einzigen Gerät durchzuführen, indem man die Rollen einer Aufwalzeinrichtung bekannter Art an der Stelle, wo das Umbördeln vor sich gehen sollte, entsprechend verdickte, so daß das gewünschte Profil zustande kam. Derartige Einrichtungen befriedigen jedoch nicht, weil die verdickten Rollenköpfe von dem Hauptteil der Rollen zu Umfangsgeschwindigkeiten gezwungen werden, die größer sind, als der Umfangsgeschwindigkeit des Abrollens an der Berührungsstelle entspricht, so daß Gleiten und Schleifen bei entsprechendem Kraftverbrauch und Abnutzung eintritt. Kommen die verdickten Rollenköpfe zeitweise zum einfachen Rollen und der dünnere Hauptteil der Rollen dafür zum Schleifen und Gleiten, so ist dieser Wechsel der Wirkungsweise natürlich schon am Ergebnis des Verfahrens um so schlechter.
  • Endlich hat man auch schon in einem und demselben Gerät Rollen verschiedener Art und Lagerung für das Aufwalzen einerseits und das Umbördeln andererseits vorgeschlagen, allein hierbei ergab sich an den Röhren ein störender Grat zwischen den von den AufwaIzrollen und den von den Umbördelrollen bearbeiteten Stellen.
  • Im Gegensatz zu diesen unbefriedigenden Versuchen ist es gemäß der vorliegenden Erfindung gelungen, mit einem einzigen Gerät, das sehr verschiedenen Rohrdurchmessern angepaßt werden kann und die Anwendung des einfachen konischen, nach dem Rohrinnern vorzuschiebenden Dornes erlaubt, in einem einzigen Arbeitsgang das Aufwalzen und Aufbördeln in technisch und wirtschaftlich einwandfreier Weise vorzunehmen.
  • Die Erfindung beruht im wesentlichen darauf, daß für das Aufbördeln besondere, von den Aufwalzrollen unabhängige Rollen verwendet werden, die sich mit ihren Endflächen gegen die der Aufwalzrollen legen, aber derart exzentrisch zu ihnen stehen, daß sie innen den gemeinsamen Dorn berühren und außen in der erforderlichen Weise über die Auf walzrollen hervorragen, so daß das gewünschte Profil zustande kommt. Nun können sich die Aufwalzrollen und die Aufbördelrollen je für sich in der für ihre Sonderarbeit erforderlichen Weise auf der Innenfläche des Rohres, gegen den gemeinsamen Dorn sich abstützend, abrollen, und es steht nichts im Wege, einen einfachen, konischen Dorn von beliebiger Länge anzuwenden.
  • Zwei Ausführungsbeispiele sind in der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht. Abb. i zeigt die hauptsächlich in Betracht kommenden Teile eines Gerätes gemäß der Erfindung im Achsenschnitt.
  • Abb.2 ist eine Einzeldarstellung aus Abb. i. Abb. 3 ist ein Schnitt nach Linie A-B der Abb. 2.
  • Abb. q. und 5 zeigen bei einer anderen Ausführungsform die in Abb. 2 und 3 dargestellten Teile im Achsenschnitt bzw. im Schnitt nach Linie C-D der Abb. 4.
  • Der Kopf a des Gerätes, der während der Arbeit in irgendeiner Weise gedreht wird, nimmt in entsprechenden radialen Führungen Gleitstücke b auf, in welchen die Lagerbolzen c des Aufwalz- und Bördelrollensystemes befestigt sind. Die Aufwalzrollen d werden unmittelbar von den Lagerbolzen oder -zapfen c getragen. Die an diese Rollen d sich anschließende, aber ein Stück für sich bildende und daher unabhängig von jenen sich drehende Bördelrolle e jedoch sitzt auf einer exzentrischen Büchse f, die ihrerseits auf dem Zapfen c befestigt ist. Die Rolle e ist so gestaltet und die Exzentrizität der Büchse f so bemessen und eingestellt, daß an der Berührungsstelle der Rollen mit dem aufzuwalzenden und umzubördelnden Rohr die Metalllinie der Bördelrolle e sich an die wirksamen Mantellinien der Rollen d anschließt, so daß das gewünschte Profil zustande kommt, während die innerste Mantellinie der Rolle e in einer Geraden mit den innersten Mantellinien der Rollen d liegt, derart, daß sämtliche Rollen mit diesen Mantellinien unmittelbar auf dem gemeinsamen konischen Dorn g laufen, der je nach Erfordernis immer weiter zwischen die Rollen hineingedrängt wird.
  • Während das Ausführungsbeispiel nach Abb. i bis 3 sich besonders für weite Röhren eignet, ist das Ausführungsbeispiel nach Abb. q. und 5 besonders für Röhren mit kleinem Durchmesser bestimmt und geeignet. Hier sitzen die Rollen nicht auf Lagerzäpfen, sondern sie sind vielmehr ähnlich den Walzkörpern eines Rollenlagers in Bohrungen gelagert, die sie in der oben beschriebenen besonderen Lage aufnehmen und die dementsprechend abgesetzt sind.
  • Die Zapfen c tragen somit Lagerkörper lt mit je einer abgesetzten Lagerbohrung für die Aufwalzrolle d und die Bördelrolle e einer Rollengruppe. Zur Abstützung der Rollen können Kugeln i verwendet sein.
  • Der Umstand, daß sämtliche Rollen einer Gruppe parallele Drehachsen haben, erlaubt es, daß die Bördelrolle sich unmittelbar gegen die Aufwalzrolle oder -rollen mit ihrer Endfläche abstützt, und ergibt eine ganz besonders einfache und günstige Lagerung für die Rollen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Rohrwalze zum gleichzeitigen Einwalzen und Umbördeln von Röhren in Flanschen u. dgl. mit besonderen Bördelrollen und Aufwalzrollen in demselben Gerät, bei der die Bördelrollen (e) parallel den Aufwalzrollen (d) mit ihrer einen ebenen Endfläche an der ebenen Endfläche der Aufwalzrollen anliegen, dadurch gekennzeichnet, daß die Bördelrollen derart exzentrisch zu den Aufwalzrollen gelagert sind, daß sie innen dieselbe Kegelfläche des gemeinsamen Dornes (g) berühren wie diese und außen an der Berührungsstelle mit dem Werkstück so weit über die Aufwalzrollen vorstehen, daß das gewünschte Innenprofil des Rohres zustande kommt.
  2. 2. Rohrwalze nach Anspruch i, bei der die Bördelrolle jeder Rollengruppe auf demselben Lagerbolzen sitzt wie die Aufwalzrollen, dadurch gekennzeichnet, daß die Bördelrolle auf einem exzentrischen (zweckmäßig besonders aufgesetzten) Teil des Lagerbolzens beweglich ist.
DEM84209D 1924-03-11 1924-03-11 Rohrwalze zum gleichzeitigen Einwalzen und Umboerdeln von Roehren in Flanschen u. dgl. Expired DE491192C (de)

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