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Selbsttätige Umschaltvorrichtung für Riementriebe oder dgl., insbesondere für Pumpen.
Die Erfindung besteht in einer selbsttätigen Umschaltvorrichtung für Riementriebe oderlgl., um den Antrieb irgend einer Maschine selbsttätig in und ausser Tätigkeit zu setzen. Insbesondere ist beabsichtigt, die zur Füllung eines Behälters dienende Pumpe bei Erreichung des höchsten Wasserstandes mittels eines Schwimmers abzuschalten und bei infolge Wasserentnahme abnehmendem Wasserstand wieder einzuschalten.
Die Umschaltvorrichtung besteht in einem mit einem Rollgewicht versehenen Schwinghebel, der durch eine Steuerung, z. B. durch den steigenden und sinkenden Schwimmer eines Wasserbehälters, aus einer in die andere Schräglage verschwenkt wird, worauf das Rollgewicht tängs der Schräge abrollt und hiedurch die erforderliche Kraft zur Umschaltung des Riemen- triebes mittels geeigneter Bewegungsübertragungsvorrichtungen schafft. Zweckmässig ist eine Ausführungsform, bei der der Schwinghebel auf einem Schlitten gelagert ist und in beiden Schrägstellungen auf ein Getriebe wirkt, durch das er den Schlitten längs seiner Führung hin und her bewegt, \\ eicher Schlitten sodann die Umschaltung des Riemens oder dgl. unmittelbar bewirkt.
01.'1'Schwinghebel kann mit zwei Gewichtsbebeln zusammenwirken, die abwechselnd die beiden Riemenstelungen sichern.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer derartigen Umschaltvorrichtung für eine Pumpe dargestellt, die Wasser in einen Behälter fördert. und zwar in Fig. l im Längs- schnitt, in Fig. 3 in der Draufsicht und in Fig. 3 in dar Stirnansicht mit teilweisem Querschnitt.
Die Vorrichtung besteht aus einem um die Achse 1 verschwenkbaren 3Schwinghebel 7,
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meidung einseitiger Drücke zwei solche Schwinghebel 2, 2' angewendet, von denen jeder aus zwei #-förmigen Längsschienen besteht, zwischen welchen je ein zylindrisches Rollgewicht geführt ist.
Die Schwinghebel sind mittels der Lager 4 auf einem Schlitten-3 gelagert, der mittels der Rollen 6 auf einer Führungsstange 7 geführt ist, die zum Teil als Zahnstange 8 ausgebildet ist,
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gabel 12 tragen. Der Schwinghebel steht unter der Wirkung eines um j ? J verschwenkbaren. zweiarmigen Hebels 14, an dessen einem Arme eine vom Schwimmer des Wasserbehälters ab- gehende, ausbalancierte Stange 15 oder ein über Rollen geführter Scilzug einwirkt und desspn einer oder anderer Arm auf den Schwinghebel 2 einwirkt, der hiezu an jedem Ende mit einer
Rolle 16 versehen ist.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende : Die Zeichnung zeigt die Vorrichtung z. B. in einer Stellung, in welcher der durch die Riemen- sahel 12 geleitete Riementrieb auf der Vollscheibe läuft, d h. die Pumpe zur Füllung des Be- häiters in Tätigkeit ist. Der steigende Schwimmer senkt die Stange 15 und verschwenkt den Hebel derart, dass er den Schwinghebel mittels der Rolle 16 in der Pfeilrichtung verschwenkt..
Hat der Schwinghebel die wagerechte Lage überschritten, so rollt das Gewicht auf die andere Seite des Schwinghebels, wodurch dieser mit dem Anschlag 10 in Berührung kommt und ein derartiges Drehmoment auf das Segment 19 und damit auf das Zahnsegment 9 ausübt, dass
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9 hebt den Riemen von der Voll-auf die Leerscheibe, wodurch der Pumpenantrieb abgestellt . rd Sinkt infolge Wasserentnahme aus dem Behälter der Schwimmer, so verschwenkt die hwimmerstange 15 den Hebel 14 so, dass dessen rechter Arm den nach rechts geneigten Schwinghebel 2 anhebt und dadurch das beschriebene Spiel in verkehrter Richtung wiederholt wird.
Der Schwinghebel 2 hat in beiden Endstellungen eine sehr geneigte Lage und das der Riemenverschiebung entgegenwirkende Drehmoment ist infolgedessen so gering, dass Riemenschwankungen die unbeabsichtigte Überführung des Riemens von einer Riemenscheibe auf die andere bewirken können. Um dies zu vermeiden, werden mit dem Zahnsegment 9 bzw. mit
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dass, wenn der Schwinghebel seine tiefste Stellung einnimmt, der eine Gewichtshebel, z. B. li-, sein grösstes Drehmoment äussert, also genau oder ungefähr wagerecht steht und der andere Gewichtshebel 18 sein kleinstes Drehmoment äussert, also genau oder ungefähr lotrecht steht.
Hiedurch wird in jeder der beiden Endstellungen des Schwinghebels ein vergrössertes, dem Riemenverschieben entgegenwirkendes Drehmoment geäussert, das auch beim Anheben des einen oder anderen Schwinghebelarmes wirksam ist. Die Gewichtshebel werden mit dem Segment 9
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der Gewichtshebel 18 sein grösstes und der Gewichtshebel 17 sein kleinstes Drehmoment äussert.
Wie in den Fig. 2 und 3 ersichtlich ist, sind die beiden Schwinghebel 2, 2'zu beiden Seiten des Getriebes 8, 9, der Führung 5, 7 und der Gewichtshebel 17, 18 angeordnet, um einseitige Drücke bzw. Drehmomente zu vermeiden. Bei dieser Anordnung werden die Schwinghebel
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vom betätigten Schwinghebel 2 mitgenommen wird, der, wie dargestellt, auf die Anschiäge 7, 11 wirkt. Dieser Bügel 20 umfasst in der tiefsten Stellung der Schwinghebel 2, 2' die Führung 7. Die beiden Rollgewichte 3, 3' rollen unabhängig voneinander und können bei Weglassung odeur Aussenanordnung der Gewichtshebel 17, 18 miteinander durch eine Achse verbunden werden. rATENT-ANSPRFCHK.
1. Selbsttätige Umschaltvorrichtung für Riementriebe oder dgl., insbesondere für Pumpen.
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eine entsprechende Steuerung aus einer in die andere Schrägstellung verschwenkt wird, worauf das Rollgewicht längs der Schräge abrollt und hiedurch die erforderliche Kraft zur Umschaltung des Riementriebes mittels geeigneter Übertragungsvorrichtungen schafft.
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