AT78455B - Verfahren zur Herstellung von Spiritus aus Holz bzw. Holzabfällen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Spiritus aus Holz bzw. Holzabfällen.

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    V'fahren   zur Herstellung von Spiritus aus Holz bzw. Holzabfällen. 



   Aus den   österreichischen Patentschriften Nr.   33969 und 35832 ist es bekannt, zur Gewinnung von Amyloid Holzmehl bei Zimmertemperatur in offenen Gefässen mit einer konzentrierten Lösung von saurem Alkalisulfat neben einem Überschuss an Schwefelsäure zu behandeln. Die gewonnene   Amyloidlösuug wird durch   Filtration von den unlöslichen Bestandteilen getrennt, hierauf das Amyloid durch Verdünnen der Lösung ausgefüllt und durch abermalige Filtration abgeschieden, worauf man es durch Kochen mit verdünnter Säure in Zucker überführt. 



   Davon abweichend kommt der Erfindung gemäss eine stark verdünnte Lösung in geschlossenen Behältern und bei hoher Temperatur in Anwendung, wobei sich eine Zuckerlösung ergibt, welche nach Abfiltrieren von unlöslichen   Rückständen   sofort vergoren werden kann. 



   Wird zerkleinertes Holz, am   besten von Nadelhölzern,   im Autoklaven mit verdünnter (dreiprozentiger) Schwefelsäure auf 140 bis   1   ; O"C erhitzt, so ergibt sich eine Zuckerlösung, durch deren Vergärung nebst Alkohol kleine Mengen anderer flüchtiger Körper 
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 neutralisierende Wirkung der im Holze vorhandenen Mineralstoffe setzt man aber zweckmässig noch etwas freie Säure zu. Insbesondere hat sich die Verwendung von sauren Ammonsulfat   bewährt, welches   überdies den Vorteil bietet, dass die schliesslich erhaltene Schlempe stickstoffhältig und daher als Futtermittel wertvoller ist. Zweckmässig kann man auch neutrale Sulfate neben einer solchen Menge von Schwefelsäure verwenden, dass von letzterer nach der Bildung saurer Sulfate noch ein Überschuss vorhanden bleibt.

   Beispielsweise verwendet man 1000 Gewichtsteile Wasser, 20 Gewichtsteile Ammonsulfat und 20 Ge-   wichtsteiln   konzentrierte Schwefelsäure oder 1000 Gewichtsteile Wasser, 20 Gewichtsteile   Kaliumsulfat   und 15 Gewichtsteile Schwefelsäure. Ein Vorteil der Anwendung saurer Sulfate liegt auch darin, dass Überhitzung des Autoklaven weniger zuckerstörend wirkt und der Alkohol reiner ausfällt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung von Spiritus aus Holz bzw.   Holzabfällen   bei Anwendung von saurem Alkalisulfat nebst einem Überschuss von Schwefelsäure, dadurch gekennzeichnet,   dass   das zerkleinerte Holz mit einer verdünnten Lösung der genannten Stoffe im Auto-   klaren   erhitzt wird, zum Zwecke, reineren Alkohol zu erzielen und eine etwa eintretende   übt'erhitzung   des Autoklaven weniger schädlich zu machen. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass hiebei Ammonsulfat oder Ammonbibulfat verwendet wird, zu dem Nebenzwecke, in der schliesslich erhaltenen Schlempe einen stickstoffhaltigen Körper zu besitzen, welcher bei Gegenwart organischer Substanzen geradeso vcrdaulich wie Eiweiss ist. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT78455D 1916-07-27 1916-07-27 Verfahren zur Herstellung von Spiritus aus Holz bzw. Holzabfällen. AT78455B (de)

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