AT78453B - Verfahren zur Ausbesserung abgenützter oder zur mechanischen Dichtung neuzugestellter Herde an Elektroöfen mittels Schlacke. - Google Patents

Verfahren zur Ausbesserung abgenützter oder zur mechanischen Dichtung neuzugestellter Herde an Elektroöfen mittels Schlacke.

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    Verfahren zur Ausbesserung abgenützter oder zur mechanischen Dichtung neuzugestellter Herde an Elektroöfen mittels Schlacke.   



    Die Herdunterhaltung in Elektroöfen macht insofern besondere Schwierigkeiten. als durch das Säubern der schadhaften Herstellen von darin zurückgebliebenen Metallresten die Temperatur im Ofen sinkt, so dass eine gute Verbindung zwischen Ausbesserungs-   
 EMI1.1 
 kann. Eine Beheizung der schadhaft gewordenen Stellen mittels des elektrischen Stromes unter Benutzung von Koks als Leitmaterial hat den Nachteil, dass der Koks die mit dem 
 EMI1.2 
 so dass auf diese Weise eine einwandfreie und dauerhafte   Herdreparatur nicht ausführbar   ist. 



   Die bekannten Verfahren, bei welchen Schlacken mit oder ohne Zusatz von Eisen oder Eisenoxyd oder solche von besonderer Zusammensetzung Verwendung finden und im Ofen selbst bei grosser Hitze geschmolzen werden, sind deshalb   bei Elektroofen   nicht anwendbar : 
 EMI1.3 
 
Herdausbosserungen durchaus nicht geeignet, weil sich damit wohl ein allgemeiner Überzug, nicht aber die Ausfüllung von örtlichen Herdaushöhlungen mit Flickmaterial und dessen   Ansintorung an   das ursprüngliche Ofenfuttet erreichen lässt. 
 EMI1.4 
   ausbossmuttgen   in einer dauerhaften, schnellen und bisher ungekannt billigen und ein- fachen Weise.

     sie   Sie besteht darin, dass nach   dom Säubern dei Herdaushöhlungen   von flüssigen Metall- resten diese Höhlungen mit der Art des Herdmaterials entsprechendem Ausbesserungs- 

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 material in grobkörnigem Zustande angefüllt werden und alsdann flüssige Schlacke auf den Herd gegossen wird. 
 EMI2.1 
   1. L1bedingt   in die Herdporen bzw. in die Zwischenräume des lose eingefüllten grobkörnigen Ausbesserungsmaterials eindringen kann und infolgedessen das Ausbesserungsmaterial unter   tijh und auch   mit dem Herde so fest verbindet, dass nach ein-bis zweistündigem Stillstand   d     Of) n   wieder betriebsfähig ist.

   Es muss darauf geachtet werden, dass die Schlacke dünnflüssig genug ist, weil anderenfalls die Schlacke nur einen Überzug über die Ausbesseruugsstelle bilden würde, wodurch der angestrebte Zweck, nämlich die feste Verbindung zwischen Ausbesserungsmaterial und Ofenmaterial, verhindert würde. 



   Derart ausgebesserte Herstellen erweisen sich als so fest, dass sie hinsichtlich Haltbarkeit den unverletzten Herdstellen völlig gleichkommen. 



   Gegenüber allen bekannten diesbezüglichen Verfahren besitzt das vorliegende den Vorteil, dass keine besonderen Aufwendungen für Heizmaterial erforderlich sind, ferner noch gegenüber demjenigen des Auftragens und Einbrennens der Ausbesserungsmasse durch eine   Sauerstofflamme   den, dass das kostspielige Mahlen der feuerfesten Masse, die Unterhaltung uud Bedienung besonderer Vorrichtungen wegfallen. 



   Alle bei dem vorliegenden Verfahren notwendigen Handhabungen sind dem Stahl-   wnrksarbeiter   ohneweiters geläufig und stellen keine besonderen Anforderungen an Geschicklichkeit und Übung. 



   Nicht zuletzt aber ist dieses Verfahren für die Wirtschaftlichkeit von   Elektroöfen   von nicht zu unterschätzender Bedeutung, weil es schnell ausführbar ist und einen ununterbrochenen Betrieb solcher Öfen gewährleistet, der eine bessere Haltbarkeit der Elektroden zur unmittelbaren Folge hat. 



   Mittels dieses Verfahrens ist es auch möglich, bei einem neuhergerichteten Herd denselben gegen die Abnutzung durch das Material widerstandsfähiger und dichter zu machen, da die flüssige Schlacke in die Poren und Fugen des Herdes einzudringen vermag und eine gleichmässige Dichtheit desselben herbeiführt.

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  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Ausbesserung abgenützter oder zur mechanischen Dichtung neuzugestellter Herde an Elektroöfen mittels Schlacke, dadurch gekennzeichnet, dass nach Ausfüllen ab- genutzter und vorher sorgfältig gereinigter Herstellen mit feuerfester Masse oder nach EMI2.2 gössen wird. dass diese in die Herdporen bzw. Zwischenräume des Ausbesserungsmateriales vollkommen eindringt.
AT78453D 1915-03-04 1915-03-04 Verfahren zur Ausbesserung abgenützter oder zur mechanischen Dichtung neuzugestellter Herde an Elektroöfen mittels Schlacke. AT78453B (de)

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