AT78338B - Elektrische Dampflampe. - Google Patents

Elektrische Dampflampe.

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Alexander Ing Kreidl
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Alexander Ing Kreidl
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  Elektrische Dampf lampe. 
 EMI1.1 
 



   Gegenstand der Erfindung ist eine elektrische Dampflampe, bei der der Lichtbogen zwischen den Elektroden bei bzw. durch Abreissen einer aus einem flüssigen elektrischen   Leiter bestehenden Brücke   gebildet wird. Derartige Einrichtungen sind bei Quecksilber-   Dampflampen bekannt.   Dort ist vorgeschlagen worden, durch die Wärmewirkung des durch das Quecksilber fliessenden Stromes das Quecksilber zum Verdampfen und durch diesen Dampf hindurch den Lichtbogen zum Entstehen zu bringen. Gemäss der Erfindung werden zur Bildung der flüssigen aktiven Elektroden solche Leiter mit selektiver Strahlung (Metalle, Metalloxyde, Gemenge bzw. feste Lösungen von Metallen oder Oxyden oder dgl.) verwendet, die beim Einschalten der Lampe durch die Wärmewirkung des elektrischen Stromes zum Schmelzen gebracht werden und dann die flüssige Brücke bilden.

   Durch Abreissen des flüssigen Leiters entstehen dann die beiden Pole und bei der Verdampfungstemperatur des Materials tritt zwischen beiden der Lichtbogen auf. Die Stromstärke ist so gewählt, dass eine kontinuierliche Verdampfung des Leiters an den Elektrodenenden erfolgen kann. 



  Durch die Aussentemperatur geschieht die Abkühlung und Kondensation des Metall-oder Oxyddampfes an dem umschliessenden feuerfesten Rohr. Das Umbüllungsrohr nimmt bei dieser Arbeitstemperatur an der Stromleitung nicht teil. 



   In der Zeichnung ist schematisch ein Ausführungsbeispiel einer   Dampflampe gemäss   der Erfindung veranschaulicht, bei welchem das Abreissen des flüssigen Leiters durch Kippung eines ihn einschliessenden durchsichtigen bzw. durchscheinenden Rohres aus schwer schmelzbarem nicht leitendem Material erfolgt. 



   In der Zeichnung ist a ein geschlossenes, luftleeres Quarzrohr, z. B. halbbogenförmiger Gestalt, welches den festen   Leiter, x. B. bestehend   aus den Metallen Cer, Magnesium, Wismut, Cadmium oder dgl. oder aus leitenden Oxyden, wie Vanadinoxyd, Wolframoxyd oder dgl.   oder aus Legierungen b/w. feston Lösungen   oder Gemengen der Metalle bzw. 



  Oxyde enthält. Die Enden der Rohres enthalten Hilfselektroden b, b ; c, d sind Kontaktstileke des Rohres und e, f Vorschaltwiderstände für die Hilfselektroden b, b. Die Einschaltung des festen Leiters in den elektrischen Stromkreis erfolgt unter Vermittlung von Kapseln g, h, in welche das Rohr n eingesteckt wird, wobei durch die   Kontaktstücle   c, d Kontaktschluss bewirkt wird. i, k sind die an die Kapseln g, h angelegten Leitungsdrähte der Lampe, welche vorteilhaft in einem den Träger für die Kapseln bildenden Rohr   in   geführt sind. Die aus Quarzrohr a und seinem Träger   n : gebildete Anordnung   ist drehbar bzw. kippbar gelagert, wobei   Drehung bzw. Kippung, z. B.   unter Vermittlung eines auf dem Rohr m angeordneten Kettenrades n mittels Kette bewirkt wird. 



   Ist die Lampe ausser Betrieb, so   hängt das bogenförmige Quarzrobr   nach unten. Beim Eins tes des Stromes werden zufolge der in den festen, leitenden Körpern auftretenden Joule sehen Wärme die Körper durch, Schmelzen in den flüssigen Zustand übergeführt. 



  Durch Kippung bzw. Drehung des Quarzrohres wird der flüssige Faden zum Abreissen ge- bracht, wodurch die Lampe iu Betrieb gesetzt wird. 



   Um die   Stromeinschaltung   mit der Kippung zu verbinden, erfolgt bei dem   Ausfüllrungl-   beispiel. der Zeichnung die Einschaltung der Lampe in den Stromkreis unter Vermittlung 
 EMI1.2 


Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : Elektrische Dampflampe, dadurch gekennzeichnet, dass durch den zugeführten Strom feste Leiter mit selektiver Strahlung, wie z. B. bestehend aus den Metallen Cer, Magnesium, W. mut, Cadmium oder dgl. oder aus leitenden Oxyden, wie Vanadinoxyd, Wolframoxyd OG. dgl. oder aus Legierungen bzw. festen Lösungen oder Gemengen der Metalle bzw. Co. zum Schmelzen gebracht werden und einen flüssigen, elektrischen Leiter bilden, durch dessen unter der Wirkung der Stromwärme erfolgendes Abreissen bzw. Verdampfen ein Lichtbogen entsteht.
    2. Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die festen Leiter in einem geschlossenen durchsichtigen bzw. durchscheinenden Rohr (a) oder dgl. aus schwer schmelzbarem Material eingebracht sind und durch besondere Elektroden mit der Stromquelle entsprechend verbunden werden.
    3. Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch l oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Abreissen der durch Schmelzung gebildeten Brücke in bekannter Weise durch Drehung oder Kippung des die festen Leiter enthaltenen Rohres (a) erfolgt.
    4. Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch l, 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Drehung bzw. Kippung die Einschaltung der Lampe in den Stromkreis erfolgt.
AT78338D 1916-11-13 1916-11-13 Elektrische Dampflampe. AT78338B (de)

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