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Wechselstromgleichrichter.
Die Wirkung der bekannten Wechselstromgleichrichter mit schwingerdem Anker beruht darauf, dass ihr Anker, der durch einen Dauermagneten polarisiert ist, durch den Eirfluss eines
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hebel, die mit diesem Anker starr verbunden sind. schlagen an Kontakte, urd durch die wechselweise Abnahme der Ströme eines angeschlossenen Transformators erfolgt die Umwandlung des zugeführten Wechselstromes in Gleichstrom.
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muss mit dem Wechselstrom in vollkommener Resonanz schwingen. Ohne diese genau geregelten Federn sprechen die Apparate beim Einschalten des Wechselstromes nicht an. Ardererseits bleibt ein bei'ichtiger Frequenz in Betrieb befindlicher Apparat sofort stehen, sobald die Fi equenz
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an den Kontakten, wodurch die Kontakte schnell zerstöst werden.
Gegenstand der Ertirdung it ein Wechselstromgleichrichter, bei dem diese Übelstärde nicht auftreten. Die Kontaktvorrichtung ist nicht mit dem Anker starr, sondern federid verbunden, so dass die Kontaktvorrichtung frei ausschwingen kann. Es zeigt sich. dass dieser Gleichrichter unempfindlich ist gegen Frequenzschwankungen und funkenfrei läuft. Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung in zwei verschiedenen Ausfuhrungsformen
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Frequenz des Wechselstromes stattfinden, auf eine Kontaktscheibe K übertragen, die freischwingend auf derselben Achse wie der Anker gelagert ist und durch eine Feder F mit dem Anker verbunden ist.
Auf der Stirnseite der aus Isoliermasse bestehenden Kontaktscheibe, in die ein Kontaktstück k eingelassen ist, schleifen die beiden in einem Gestell G gelagerten Stromzuführungs- bürsten B1 und B2. die entsprechend den Schwingungen der Kontaktscheibe abwechselnd mit dem Kontaktstück k leitend verbunden werden.
An die beiden Bürsten B1 und B2 sind die Enden der Sekundärwicklung eines Trans-
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gemacht wird. Dadurch wird die Antriebsleitung des Wechselstromes vermindert.
Der Gleichrichter bedar ! infolge semer Umempnndlichkeit keiner ständigen Ubeiwaehung, wie Gleichrichter ähnlicher Konstruktionen. Es ist auch möglich, ihn an Orten aufzustellen, wo er nur selten nachgesehen werden kann, und ihn durch Fernschaltung ein-und auszuschalten.
Die Ausführungsform nach Fig. 6 und 7 unterscheidet sich von der vorher beschriebenen durch die Form der Kontaktscheibe und die Art der Stromzuführung zu dieser. Es hat sich nämlich herausgestellt, dass bei der eingangs beschriebenen Alt der Stromzuführung infolge der steten Bewegungsumkehrung der oszillierenden Kontaktscheibe und der dadurch hei vorgerufenen Erschütterungen der Bürsten diese ungleichmässig abgenutzt werden, was eine starke Funkenbildung und rasche Verbrennung der Kontakte zu Folge bat.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 6 und 7 wird dieser Umstand dadurch behoben, dass an Stelle feststehender Bürsten bewegliche Bürsten von Rollen-oder Zylinderform vei wendet werden, die mit Reibung gegen
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falls in eine oszillierende Bewegung versetzen lassen, so würde stets nur ein und derselbe Teil des Bürstenumfanges mit dem oszillierenden Teil in Berührung kommen und die Bewegungumkehrung bei den Bürsten würde, wenn auch vielleicht in abgeschwächter Form, den gleichen überstand hervorrufen, wie bei den feststehenden Bürsten. Dies wird gemäss der Erfindung dadurch vermieden, dass man die Bürsten an der Drehung in einer Richtung hindert, so dass sie von dem oszillierenden Teil nur in der anderen Richtung gedreht weiden können.
Die Bürsten werden dann von dem oszillierenden Teil stets in der einen Richtung mitgenommen. während
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Auf der in Böcken a gelagerten Achse b des unter einem Wechselstrommagnet c zwischen den Polen eines Dauermagneten d aufgehängten Ankers e sitzt lose und mit dem Anker nur durch eine Feder f gekuppelt die Kontakttrommel g. An gegenüberliegenden Stellen des Trommelumfanges sind in Längsnuten Kontaktstücke h eingelassen.
Gegen die obere Trommemhlfte liegen die Stromzufühningsbürsten in Gestalt zweier Kohlezylinder i an, die lose auf Zapfen k
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entsprechenden Teil ihres Umfanges gegen die zylindrischen Bürsten i an und behindern deren Drehung in der Pfeilrichtung nicht, wohl aber die Drehung entgegen der Pfeilrichtung, indem vie von den Bürsten durch Reibung mitgenommen, infolge der nun auftretenden Exzenterwirkung die Bürsten gegen den Trommelumfang festklemmen, so dass gleitende Reibung zwischen Bürsten und Trommel auftritt. Infolgedessen rotieren die von der oszillierenden Trommel g angetriebenen Bürsten i zwar intermittierend, aber nur in der Pfeilrichtung, erfahren also infolge
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des Apparates in Frage stellen könnte, ausschliesst.