<Desc/Clms Page number 1>
Vorrichtung zur Erleichterung des Anhebens der ssewichtsschate bei selbsttätigen Wagen mit abgestufter Materialzuführung.
EMI1.1
Materialzuführung, bei denen unter Erleichterung des Anhebens der Gewichtsschale der starke Zufluss des Materials abgeschwächt wird, um zu vermeiden, dass die Wage durchschlägt, also der Materialbehälter sich vorzeitig entleert (D. R. P.
Nr. 134686). Nach vorliegender Erfindung wird eine Vereinfachung des Mechanismus dadurch erzielt, dass der Wagebalken selbst mit einer oder mehreren Hilfsstützen für einen Stützwechsel versehen ist, die den Wagebalken bei der anfänglichen Wägung derart stützen, dass die Hebelarme des Wagebalkens im liegtnn der Wägung entsprechend geändert sind, so dass das Anheben der Gewichtsschate. w < e an sich bekannt, erleichtert wird. Erst wenn der Materialbehälter bis zu einem vorgeschriebenen Grad gefüllt ist und nur noch ein schwacher Materialstrom einläuft, kommt bei dem dann eintretenden Stützweubsel die Kraftwirkung der Gewichtsschale in vollem Ausmass zur Geltung.
Fig. 1 zeigt die Einrichtung an einer Wage angebracht, bei welcher sich die Wiege-
EMI1.2
An den Wagebalken a befindet sich bei der Ausführungsform Fig. 1 und 2 neben der Wiegeschneide d nach der Seite der Gewichtsschale r hin eine Stütze in Form einer zweiten Schneide e, die auf einer Hilfspfanne f ruht. Wagebalken mit einer zweiten derartigen Schneide oder mit mehreren solchen Schneiden sind an sich bekannt. Bei der anfänglichen Wägung, bei welcher die Gewichtsschale c ihre tiefste und die Materialschale b ihre höchste Lage einnimmt, ist die Wiegeschneide f von der Pfanne 1 abgehoben. Da es
EMI1.3
von dem Hilfsstützpunkt e bis zu den Belastungslinien ungleich, während die Hebelarme ;', A-, von der Wiegeschneide d aus gerechnet, einander gleich sind.
Ist das Material durch-den Einlaufkanal in den Behälter b bis zu einer solchen Menge zugeführt, dass das Kraftmoment b g = h. c ist, so senkt sich der Wagebalken a. In diesem Augenblick
EMI1.4
brochen und es fliesst nur ein schwacher Strom weiter, bis das gewöhnliche Gewicht erreicht ist und die Materialscbale in die wagrechte Stellung gelangt unter Ingangsetzen der gleichfalls an sich bekannten Abschlussvorrichtung für den letzten Zulauf.
Statt, wie dargestellt, als Schneide und Pfanne ausgeführt zu sein, können die Teile e, f auch jede geeignete andere Gestaltung erhalten. Auch können an Stelle einer einzigen derartigen Hilfsstütze mehrere vorgesehen sein, die in geeigneter Weise abgestuft werden.
Der stützende oder gestützte Teil der Hilfsstütze kann zur Kontrolle auch ausrückbar oder beweglich gemacht werden.
Die Hilfsstütze kann auch auf der andern Seite der Wiegeschneide bzw. an einer Verlängerung am Wagebalken angeordnet werden. In einem solchen Falle handelt es sich jedoch nicht um einen festen Stützpunkt, sondern um einen solchen, der beweglich ist und
<Desc/Clms Page number 2>
dessen Auflagorrtlckdruck bei einer gewissen Belastung überwunden werden kann, $0 dass auch hier bei Erreichung einer Füllung der Materialschale bis zu einem vorgeschlagenen Grad der Wagebalken sich senkt unter Überwindung des von der Gegenstütze ausgeübten Widerstandes.
Bei der in Fig. 3 beispielsweise gezeigten, derartigen Ausführungsform ist die Stütze an einem bekannten Kippspannwerk m angeordnet, dessen Gewicht n auf die andere Seite überschlägt, sobald die Materialschale bis zu einem vorgeschriebenen Grad gefüllt ist und nur noch der letzte, schwache Materialstrom in die Materiatschate einfliessen soll. Gewünschtenfalls kann der Stützpunkt durch eine Rolle o gebildet worden. An Stelle des Kippspannwerkes kann jedoch auch jede andere nachgiebige Stütze in Anwendung kommen, welche ausser Tätigkeit tritt, sobald die Materialschale bis zu einem vorgeschriebenen Grad gefüllt ist. Zweckmässig wird auch in diesem Falle die Einrichtung in der Weise getroffen, dass durch eine weitere Hilfsstütze p der Wagebalken abgefangen wird.
Von der Hilfsstütze p kommt der Wagebalken frei, sobald die Wiegeschneide d zur Geltung kommt.
Zu bemerken ist noch, dass durch die neue Einrichtung auch die Leistung der Wage erhöht wird, denn man ist in der Lage, den anfänglichen Zulauf bedeutend kräftiger erfolgen zu lassen, als es mit den bisher bekannten Einrichtungen möglich war, so dass auch die Wiegezeit nicht unbedeutend abgekürzt werden kann.