AT77975B - Scheinwerfer zum Verfolgen von Luftfahrzeugen. - Google Patents

Scheinwerfer zum Verfolgen von Luftfahrzeugen.

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AT77975B
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Siemens Schuckertwerke Gmbh
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  Scheinwerfer zum Verfolgen von Luftfahrzeugen. 



   Ein Scheinwerfer mit elektrischer Bogenlampe darf mit seiner optischen Achse nur wenig gegen die Wagerechte geneigt werden, weil sonst die Lampe schlecht brennt und der Hohlspiegel durch   Absonderung     doS   Lichtbogens gefährdet werden kann. Ein solcher Scheinwerfer kann deshalb sein Licht nur   wagerecht     oder nahezu wagerecht ausstrahlen. Man muss darum zur   künstlichen Ablenkung des Lichtes nach oben seine Zuflucht nehmen,   wenn Gegenstände hoch   über dem Niveau des Scheinwerfers zu beleuchten sind. 



   Es ist vorgeschlagen worden, in das   Gehäuse eines Scheinwerfers einen unter 45 gegen die   optische Scheinwerferachse geneigten einstellbaren Planspiegel einzubauen, das Gehäuse oben 
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 und   den Planspiegel   so verstellbar zu machen, dass er   entweder die vom Hohlspiegel kommenden   Lichtstrahlen um 90  nach dieser zweiten Austrittsöffnung ablenkt oder sie unbehindert nach   der dem Spiegel gegenüber liegenden gewöhnlichen Austrittsöffnung gelangen lässt. Dieser Schein-   werfer kann also sein Licht entweder wie gewöhnliche Scheinwerfer wagerecht oder bei Ein-   schaltung des Planspiegels lotrecht ausstrahlen.   
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 achse geneigten und um diese Achse drehbaren Planspiegel vor der Lichtaustrittsöffnung des gewöhnlichen Scheinwerfers anzubringen.

   Durch Drehen des Planspiegels um die optische Achse kann man den Lichtkegel eines solchen Scheinwerfers in einer lotrechten Ebene im Kreise herum- 
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 des Gehäusemantels drehbar in dem Scheinwerfergehäuse angeordnet. Es wird also die Art der drehbarkeit des   Planspiegels bei dem   eben an zweiter Stelle genannten bekannten Scheinwerfer vereinigt mit der Art der Unterbringung des Planspiegels, die sich bei dem zuerst   genannte   
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 spiegels, den Lichtkegel den Bogen a, b durchlaufen   lässt.   und dann nach einer halben Umdrehung des Scheinwerfers um seine lotrechte Achse den Planspiegel wieder zurückdreht.

   Der Lichtkegel   durchläuft   dabei relativ zum Scheinwerfer den Bogen b,   a,   im Raum aber den Bogen b, c. 
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   damit das Fahrzeug nicht aus dem Bereich des Lichtkegels herauskommt. 



  Der Scheinwerfer nach Fig. 2 und 3 enthält in seinem Gehäuse d einen festen Planspiegel e ; i1 der Planspiegel zeigt in der Mitte eine Bohrung/, durch die die Anode hindurchragt. Dem Plan. spiegel gegenüber befindet sich die Lichtaustrittsöffnung g. Die Lampe ist mit Rücksicht auf   den Spiegel seitwärts angeordnet ; sie sitzt in dem Lampenkasten h (Fig. 3) und wirkt über die Kohlenhalter k auf die Elektroden. Das ganze Gehäuse samt Lampe, Planspiegel, Hohlspiegel usw. ist um seine horizontale Achse drehbar in dem Gestelle f gelagert, das um seine vertikale Achse geschwenkt werden kann. 
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 baren Fuss i. Mit diesem Fuss sind die beiden Stirnteile des Gehäuses, die den Spiegel l bzw. den Lampenkasten n tragen, fest verbunden.

   Der mittlere Teil   in   des Gehäuses, in dem der Planspiegel e befestigt ist und das die Lichtaustrittsöffnung g trägt, ist gegenüber den Stirnteilen um die optische Scheinwerferachse drehbar. Diese Anordnung hat den Vorteil, dass die Lampe feststeht und daher günstiger und gleichmässiger regelt. Die Lampe   sitzt hier zweckmässig, wie   es übrigens auch bei der Ausführung nach Fig. 2 möglich gewesen wäre, in dem unter und hinter dem Planspiegel zur Verfügung stehenden Raume und arbeitet durch irgend welche hier nicht gezeichnete Triebe auf die Kohlenhalter k. 



   Es sind noch eine ganze Reihe von   Ausführungen     möglich,   die nicht hier alle erörtert werden können. Sie alle ergeben sich leicht aus den eben   Ausgeführten.   Beispielsweise kann mall den Planspiegel in bekannter Weise unterteilen. Die einzelnen Teile kann man ferner getrennt voneinander anordnen, um die   Kohlenhalter günstiger führen zu können   oder um die Spiegelteile vor der   Wärmewirkung   des Lichtbogens zu schützen. Fig. 6 zeigt schematisch eine solche Unterteilung. Der Spiegel besteht dabei aus den Stücken o und p. Den Spiegel   selbst verfertigt   
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Glas, z. B. Borosilikatglas. 



   Die neue Seheinwerferart lässt sich in bekannter Weise nach drei Seiten hin   panzern. Fig. T   zeigt davon ein Beispiel. Der Scheinwerfer ist auf drei Seiten mit der Panzerung q umgeben. Die Panzerung ist mit dem Scheinwerfer um die vertikale Achse drehbar. Der Scheinwerfer kann also, falls er nicht im Betriebe ist, stets gedreht werden, so dass   er nach der gefährdeten   Richtung hin geschützt ist. Die Panzerung von Scheinwerfern an sich ist bekannt. 



   Zum Abblenden des Lichtes kann man jede der   bekannte ! ! Blenden   (Iris.   Jalousien   verwenden ; die Blende wird zweckmässig in bekannter Weise in die Lichtaustrittsöffnung eingebaut. Besonders einfach und billig herzustellen ist eine Blende, wit, sie in Fig. 5   angedeutet   ist. Sie besteht aus zwei Blechstücken r von der   Krümmung   eines Zylindermantels. Die Bleche können an der inneren Wandung des mittleren zylindrischen Teiles entlang verschoben   werdell.  

Claims (1)

  1. Da die neuen Scheinwerfer nicht mehr Raum in Anspruch nehmen als die üblichen normalen Scheinwerfer ohne Planspiegel, so kann man sie allgemein an Stelle dieser Scheinwerfer vo- wenden. Zur Beleuchtung in vorwiegend horizontaler Richtung genügen sie allen bisher an (lie Scheinwerfer gestellten Anforderungen ; dabei lassen sie sich gleichzeitig zur Beleuchtung in vorwiegend vertikaler Richtung, z. B. zum Verfolgen von Luftschiffen, benutzen. Der Drehwinkel des Planspiegels braucht dabei nicht notwendig etwa 1200 zu sein. Wie gross man ihn wählt, hängt ganz von dem konstruktiven Aufbau des Scheinwerfers, von der Anordnung der Lampe oder der Kohlenhalter, der Unterteilung des Spiegels usw. ab. Er kann z. B. bei der Aus- EMI2.4
    PATENT -ANSPRüCHE : 1. Scheinwerfer zum Verfolgen von Luftfahrzeugen, dadurch gekennzeichnet, dass ein um 45 gegen die optische Achse geneigter, um diese Achse drehbarer Planspiegel im Innern des Scheinwerfergehäuses angeordnet ist, so dass die mittels des Planspiegels reflektierten Strahlen aus einer an der Seite des Gehäuses vorgesehenen mit dem Planspiegel drehbaren Lichtaustritts öffnung ausgestrahlt werden.
    2. Scheinwerfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Planspiegel (e) fest im Scheinwerfergehäuse angeordnet und das ganze Gehäuse mit der Lampe, dem Hohlspiegel sowie dem Planspiegel und den anderen Innenteilen um die optische Achse drehbar ist.
    3. Scheinwerfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Planspiegel (e) fest im mittleren Teil des Gehäuses angeordnet und dieser Teil gegenüber feststehenden Stirnteilen um die optische Achse drehbar ist.
AT77975D 1913-06-21 1914-06-20 Scheinwerfer zum Verfolgen von Luftfahrzeugen. AT77975B (de)

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AT77975B true AT77975B (de) 1919-08-25

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