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Scheinwerfer zum Verfolgen von Luftfahrzeugen.
Ein Scheinwerfer mit elektrischer Bogenlampe darf mit seiner optischen Achse nur wenig gegen die Wagerechte geneigt werden, weil sonst die Lampe schlecht brennt und der Hohlspiegel durch Absonderung doS Lichtbogens gefährdet werden kann. Ein solcher Scheinwerfer kann deshalb sein Licht nur wagerecht oder nahezu wagerecht ausstrahlen. Man muss darum zur künstlichen Ablenkung des Lichtes nach oben seine Zuflucht nehmen, wenn Gegenstände hoch über dem Niveau des Scheinwerfers zu beleuchten sind.
Es ist vorgeschlagen worden, in das Gehäuse eines Scheinwerfers einen unter 45 gegen die optische Scheinwerferachse geneigten einstellbaren Planspiegel einzubauen, das Gehäuse oben
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und den Planspiegel so verstellbar zu machen, dass er entweder die vom Hohlspiegel kommenden Lichtstrahlen um 90 nach dieser zweiten Austrittsöffnung ablenkt oder sie unbehindert nach der dem Spiegel gegenüber liegenden gewöhnlichen Austrittsöffnung gelangen lässt. Dieser Schein- werfer kann also sein Licht entweder wie gewöhnliche Scheinwerfer wagerecht oder bei Ein- schaltung des Planspiegels lotrecht ausstrahlen.
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achse geneigten und um diese Achse drehbaren Planspiegel vor der Lichtaustrittsöffnung des gewöhnlichen Scheinwerfers anzubringen.
Durch Drehen des Planspiegels um die optische Achse kann man den Lichtkegel eines solchen Scheinwerfers in einer lotrechten Ebene im Kreise herum-
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des Gehäusemantels drehbar in dem Scheinwerfergehäuse angeordnet. Es wird also die Art der drehbarkeit des Planspiegels bei dem eben an zweiter Stelle genannten bekannten Scheinwerfer vereinigt mit der Art der Unterbringung des Planspiegels, die sich bei dem zuerst genannte
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spiegels, den Lichtkegel den Bogen a, b durchlaufen lässt. und dann nach einer halben Umdrehung des Scheinwerfers um seine lotrechte Achse den Planspiegel wieder zurückdreht.
Der Lichtkegel durchläuft dabei relativ zum Scheinwerfer den Bogen b, a, im Raum aber den Bogen b, c.
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damit das Fahrzeug nicht aus dem Bereich des Lichtkegels herauskommt.
Der Scheinwerfer nach Fig. 2 und 3 enthält in seinem Gehäuse d einen festen Planspiegel e ; i1 der Planspiegel zeigt in der Mitte eine Bohrung/, durch die die Anode hindurchragt. Dem Plan. spiegel gegenüber befindet sich die Lichtaustrittsöffnung g. Die Lampe ist mit Rücksicht auf den Spiegel seitwärts angeordnet ; sie sitzt in dem Lampenkasten h (Fig. 3) und wirkt über die Kohlenhalter k auf die Elektroden. Das ganze Gehäuse samt Lampe, Planspiegel, Hohlspiegel usw. ist um seine horizontale Achse drehbar in dem Gestelle f gelagert, das um seine vertikale Achse geschwenkt werden kann.
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baren Fuss i. Mit diesem Fuss sind die beiden Stirnteile des Gehäuses, die den Spiegel l bzw. den Lampenkasten n tragen, fest verbunden.
Der mittlere Teil in des Gehäuses, in dem der Planspiegel e befestigt ist und das die Lichtaustrittsöffnung g trägt, ist gegenüber den Stirnteilen um die optische Scheinwerferachse drehbar. Diese Anordnung hat den Vorteil, dass die Lampe feststeht und daher günstiger und gleichmässiger regelt. Die Lampe sitzt hier zweckmässig, wie es übrigens auch bei der Ausführung nach Fig. 2 möglich gewesen wäre, in dem unter und hinter dem Planspiegel zur Verfügung stehenden Raume und arbeitet durch irgend welche hier nicht gezeichnete Triebe auf die Kohlenhalter k.
Es sind noch eine ganze Reihe von Ausführungen möglich, die nicht hier alle erörtert werden können. Sie alle ergeben sich leicht aus den eben Ausgeführten. Beispielsweise kann mall den Planspiegel in bekannter Weise unterteilen. Die einzelnen Teile kann man ferner getrennt voneinander anordnen, um die Kohlenhalter günstiger führen zu können oder um die Spiegelteile vor der Wärmewirkung des Lichtbogens zu schützen. Fig. 6 zeigt schematisch eine solche Unterteilung. Der Spiegel besteht dabei aus den Stücken o und p. Den Spiegel selbst verfertigt
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Glas, z. B. Borosilikatglas.
Die neue Seheinwerferart lässt sich in bekannter Weise nach drei Seiten hin panzern. Fig. T zeigt davon ein Beispiel. Der Scheinwerfer ist auf drei Seiten mit der Panzerung q umgeben. Die Panzerung ist mit dem Scheinwerfer um die vertikale Achse drehbar. Der Scheinwerfer kann also, falls er nicht im Betriebe ist, stets gedreht werden, so dass er nach der gefährdeten Richtung hin geschützt ist. Die Panzerung von Scheinwerfern an sich ist bekannt.
Zum Abblenden des Lichtes kann man jede der bekannte ! ! Blenden (Iris. Jalousien verwenden ; die Blende wird zweckmässig in bekannter Weise in die Lichtaustrittsöffnung eingebaut. Besonders einfach und billig herzustellen ist eine Blende, wit, sie in Fig. 5 angedeutet ist. Sie besteht aus zwei Blechstücken r von der Krümmung eines Zylindermantels. Die Bleche können an der inneren Wandung des mittleren zylindrischen Teiles entlang verschoben werdell.