AT78104B - Scheinwerfer zum Verfolgen von Luftfahrzeugen. - Google Patents

Scheinwerfer zum Verfolgen von Luftfahrzeugen.

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AT78104B
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Siemens Schuckertwerke Wien
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  • Lighting Device Outwards From Vehicle And Optical Signal (AREA)

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Scheinwerfer zum Verfolgen von Luftfahrzeugen. 



   Scheinwerfer, die zur   Verfolgung   von Luftfahrzeugen bestimmt sind, sind vielfach mit einem um etwa 450 zur optischen Achse geneigten Planspiegel ausgerüstet, durch den die Lichtstrahlen um 90  aus ihrer ursprünglichen Richtung abgelenkt werden. Durch Drehen des Scheinwerfers um seine vertikale Achse und durch Drehen des   Planspiegels um   die optische Achse kann man mit Hilfe eines solchen Scheinwerfers jede gewünschte Richtung im   Räume bestrahlen.   Von Nachteil ist bei dieser Art von Scheinwerfern die grosse Ausdehnung des Spiegels in Richtung der optischen Achse, die sich besonders dann unangenehm bemerkbar macht, wenn der Planspiegel vor der Lichtaustrittsöffnung des Gehäuses angeordnet ist. 



   Die Baulänge solcher Scheinwerfer kann verringert werden, wenn man die bisher 
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 wesentliche   Beeinträchtigung des Lichtbogens   und der Lampe der gegen die Horizontale aufwärts gerichtet werden kann. Hat man beispielsweise einen Scheinwerfer. den man um 30) gegen die Horizontale geneigt hat, und gibt man den Lichtstrahlen dieses Schein-   werfers eine Ablenkung   von 600 gegen die optische Achse. so strahlt das Licht vertikal   aufwärts. Man kann   also mit einem solchen Scheinwerfer ebenfalls nach jeder gewünschten Richtung leuchten. 



   Der Verzicht auf die   900 Ablenkung   bringt nun eine Reihe von Vorteilen für die 
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 einzelner Planspiegel unterteilen und   diese treppenförmig anordnen.   Da die Planspiegel bei dieser Anordnung ganz oder zum Teil untereinander liegen, so ist ihre Raum- 
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 einzigen   unter     geneigten Spiegels. Dies   veranschaulicht Fig. 1, die einen Scheinwerfer a zeigt, der an einem drehbaren Ring b einen gegen den Ring um 300 geneigten Rahmen c trägt. An diesem Rahmen ist eine Reihe von Planspiegeln d treppenförmig angeordnet. Die spiegelnden Flachen liegen unter einem Wiokel von 30  zur optischen Achse. 



    Il'r'j Entf rnung voneinander   ist so gewählt, dass alle Lichtstrahlen reflektiert werden. 



  Das Licht wird dann, wie in der Zeichnung zu ersehen ist, unter einem Winkel von 60  
 EMI1.4 
 liegen, der schwingbefestigt ist, so dass er sich in eine zur optischen Achse senkrechte Ebene klappen lässt. Nach dem Umklappen liegen dann die Spiegel parallel zur optischen Achse. 



   An Stelle der reflektierenden Flächen können auch lichtbrechende Körper, z. B. Prismen, benutzt werden, um die Lichtstrahlen um einen gewissen Betrag aus ihrer Richtung abzulenken. Mit den Prismen kann man ebenfalls das gesamte Licht des Scheinwerfers ausnutzen. Auch kann man, falls es erforderlich erscheint, mehrere Reihen von Prismen hintereinander schalten, eine Anordnung, die übrigens mit den oben erwähnten Spiegeln 
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 und reflektiert, ein Verfahren, das übrigens auch durch Hintereinanderschaltung von Prismen Rit Planspiegeln ermöglicht wird. 

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      Di   Erfindung bestebt nun : in   einer derartigen Ausbildung des Scheinwerfers, dass eine schnelle und zweckentsprechende Verstellung des Scheinwerfers ermöglicht wird,   weine-   ein Luftfahrzeug aus dem Bereich. in welchen es mit dem direkten Scheinwerferstrahl beleuchtet werden kann, in den Bereich kommt, in dem Spiegel oder Prismen verwendet werden müssen. In einem Winkel von etwa 301 über der Horizontalen wird der Licht- 
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 die Planspiegel oder Prismen in Wirkung treten. Nun ist aber die Lichtausnutzung bei geringer Ablenkung durch die Planspiegel ungünstig.

   Es empfiehlt sich daher, den Scheinwerfer um etwa   601 zu   neigen, so dass er um 30  abwärts zur Horizontalen steht, und gleichzeitig die Planspiegel so zu verstellen, dass sie den Lichtstrahl um etwa   60)   nach aufwärts ablenken. Das Licht fällt dann wieder in die ursprüngliche Richtung. Würde man diese Operation mit den normalen Kippvorrichtungen bewerkstelligen, so würden sie un- 
 EMI2.2 
 so aus, dass er   vorübergehend   von seiner normalen Kippvoirichtung entkuppelt, durch irgend eine Kraft um einen bestimmten Winkel gedreht und dann wieder gekuppelt werden kann. Dabei können gleichzeitig die Spiegel oder Prismen oder auch der sie tragende Rahmen durch zwangläufige elektrische oder mechanische Übertragung in die entsprechende Stellung gebracht werden. 



   In den Fig. 2 und 3 ist ein Scheinwerfer mit einer derartigen Kippvorrichtung und einer mechanischen Übertragung zur Einstellung der reflektierenden Flächen in zwei Stellungen dargestellt. Der Scheinwerfer a nach Flg. 2 trägt in einem Rahmen c die Spiegel d, die in der gezeichneten Stellung parallel zur optischen Achse liegen. Durch einen Stift i ist ein Zahnsegment k mit dem   Scheinwerfer gekuppelt. Das Zahnsegnsent   und damit der Scheinwerfer wird durch eine Schnecke   l   geneigt. Der Rahmen c ist ferner mit dem Zahnsegment durch eine Stange   ru   verbunden. Hat man den Scheinwerfer so weit geneigt, dass sein Licht um etwa   300 nach   aufwärts ausstrahlt und will man jetzt mit der Neigung noch weiter gehen, so entkuppelt man den Scheinwerfer von dem Segment, indem man den Stift i herauszieht.

   Man kann jetzt den Scheinwerfer um etwa 600 nach vorne neigen, so dass er unter einem Winkel von   303   zur Horizontalen steht. In dieser Stellung kann man den Stift i, der jetzt in das Loch   M   greifen wird, wieder   einführen   
 EMI2.3 
 



   Scheinwerfer und Rahmen   nehmen   also die in Fig. 3 gezeichnete Lage ein, in der das Licht genau wie vorher um   30'nach   aufwärts ausstrahlt. Durch weiteres Heben des Scheinwerfers mit Hilfe der   Schnecke kann man   jetzt den Lichtstrahl bis zu einen Winkel von etwa   900 gegenüber   der Horizontalen einstellen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Scheinwerfer zum Verfolgen von Luftfahrzeugen, der mit einer oder mehreren Rcttn. n EMI2.4 das ganze Licht, oder einen Teil des Lichtes um einen Winkel von weniger als 00 einseitig ablenken nnd die in einen um die optische Achse des Scheinwerfers drehbaren Rahmen angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass des Scheinwerfer von seiner Kippvorrichtung entkuppelt und nach Kippen um einen gewissen Betrag wieder mit ihr gekuppelt werden kann, wobei gleichzeitig durch das Kippen des entkuppelten Scheinwerfers eine Verstellung der lichtbrechenden oder reflektierenden Flächen-bewirkt wird.
AT78104D 1913-08-30 1913-08-30 Scheinwerfer zum Verfolgen von Luftfahrzeugen. AT78104B (de)

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