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Scheinwerfer zum Verfolgen von Luftfahrzeugen.
Scheinwerfer, die zur Verfolgung von Luftfahrzeugen bestimmt sind, sind vielfach mit einem um etwa 450 zur optischen Achse geneigten Planspiegel ausgerüstet, durch den die Lichtstrahlen um 90 aus ihrer ursprünglichen Richtung abgelenkt werden. Durch Drehen des Scheinwerfers um seine vertikale Achse und durch Drehen des Planspiegels um die optische Achse kann man mit Hilfe eines solchen Scheinwerfers jede gewünschte Richtung im Räume bestrahlen. Von Nachteil ist bei dieser Art von Scheinwerfern die grosse Ausdehnung des Spiegels in Richtung der optischen Achse, die sich besonders dann unangenehm bemerkbar macht, wenn der Planspiegel vor der Lichtaustrittsöffnung des Gehäuses angeordnet ist.
Die Baulänge solcher Scheinwerfer kann verringert werden, wenn man die bisher
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wesentliche Beeinträchtigung des Lichtbogens und der Lampe der gegen die Horizontale aufwärts gerichtet werden kann. Hat man beispielsweise einen Scheinwerfer. den man um 30) gegen die Horizontale geneigt hat, und gibt man den Lichtstrahlen dieses Schein- werfers eine Ablenkung von 600 gegen die optische Achse. so strahlt das Licht vertikal aufwärts. Man kann also mit einem solchen Scheinwerfer ebenfalls nach jeder gewünschten Richtung leuchten.
Der Verzicht auf die 900 Ablenkung bringt nun eine Reihe von Vorteilen für die
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einzelner Planspiegel unterteilen und diese treppenförmig anordnen. Da die Planspiegel bei dieser Anordnung ganz oder zum Teil untereinander liegen, so ist ihre Raum-
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einzigen unter geneigten Spiegels. Dies veranschaulicht Fig. 1, die einen Scheinwerfer a zeigt, der an einem drehbaren Ring b einen gegen den Ring um 300 geneigten Rahmen c trägt. An diesem Rahmen ist eine Reihe von Planspiegeln d treppenförmig angeordnet. Die spiegelnden Flachen liegen unter einem Wiokel von 30 zur optischen Achse.
Il'r'j Entf rnung voneinander ist so gewählt, dass alle Lichtstrahlen reflektiert werden.
Das Licht wird dann, wie in der Zeichnung zu ersehen ist, unter einem Winkel von 60
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liegen, der schwingbefestigt ist, so dass er sich in eine zur optischen Achse senkrechte Ebene klappen lässt. Nach dem Umklappen liegen dann die Spiegel parallel zur optischen Achse.
An Stelle der reflektierenden Flächen können auch lichtbrechende Körper, z. B. Prismen, benutzt werden, um die Lichtstrahlen um einen gewissen Betrag aus ihrer Richtung abzulenken. Mit den Prismen kann man ebenfalls das gesamte Licht des Scheinwerfers ausnutzen. Auch kann man, falls es erforderlich erscheint, mehrere Reihen von Prismen hintereinander schalten, eine Anordnung, die übrigens mit den oben erwähnten Spiegeln
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und reflektiert, ein Verfahren, das übrigens auch durch Hintereinanderschaltung von Prismen Rit Planspiegeln ermöglicht wird.
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Di Erfindung bestebt nun : in einer derartigen Ausbildung des Scheinwerfers, dass eine schnelle und zweckentsprechende Verstellung des Scheinwerfers ermöglicht wird, weine- ein Luftfahrzeug aus dem Bereich. in welchen es mit dem direkten Scheinwerferstrahl beleuchtet werden kann, in den Bereich kommt, in dem Spiegel oder Prismen verwendet werden müssen. In einem Winkel von etwa 301 über der Horizontalen wird der Licht-
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die Planspiegel oder Prismen in Wirkung treten. Nun ist aber die Lichtausnutzung bei geringer Ablenkung durch die Planspiegel ungünstig.
Es empfiehlt sich daher, den Scheinwerfer um etwa 601 zu neigen, so dass er um 30 abwärts zur Horizontalen steht, und gleichzeitig die Planspiegel so zu verstellen, dass sie den Lichtstrahl um etwa 60) nach aufwärts ablenken. Das Licht fällt dann wieder in die ursprüngliche Richtung. Würde man diese Operation mit den normalen Kippvorrichtungen bewerkstelligen, so würden sie un-
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so aus, dass er vorübergehend von seiner normalen Kippvoirichtung entkuppelt, durch irgend eine Kraft um einen bestimmten Winkel gedreht und dann wieder gekuppelt werden kann. Dabei können gleichzeitig die Spiegel oder Prismen oder auch der sie tragende Rahmen durch zwangläufige elektrische oder mechanische Übertragung in die entsprechende Stellung gebracht werden.
In den Fig. 2 und 3 ist ein Scheinwerfer mit einer derartigen Kippvorrichtung und einer mechanischen Übertragung zur Einstellung der reflektierenden Flächen in zwei Stellungen dargestellt. Der Scheinwerfer a nach Flg. 2 trägt in einem Rahmen c die Spiegel d, die in der gezeichneten Stellung parallel zur optischen Achse liegen. Durch einen Stift i ist ein Zahnsegment k mit dem Scheinwerfer gekuppelt. Das Zahnsegnsent und damit der Scheinwerfer wird durch eine Schnecke l geneigt. Der Rahmen c ist ferner mit dem Zahnsegment durch eine Stange ru verbunden. Hat man den Scheinwerfer so weit geneigt, dass sein Licht um etwa 300 nach aufwärts ausstrahlt und will man jetzt mit der Neigung noch weiter gehen, so entkuppelt man den Scheinwerfer von dem Segment, indem man den Stift i herauszieht.
Man kann jetzt den Scheinwerfer um etwa 600 nach vorne neigen, so dass er unter einem Winkel von 303 zur Horizontalen steht. In dieser Stellung kann man den Stift i, der jetzt in das Loch M greifen wird, wieder einführen
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Scheinwerfer und Rahmen nehmen also die in Fig. 3 gezeichnete Lage ein, in der das Licht genau wie vorher um 30'nach aufwärts ausstrahlt. Durch weiteres Heben des Scheinwerfers mit Hilfe der Schnecke kann man jetzt den Lichtstrahl bis zu einen Winkel von etwa 900 gegenüber der Horizontalen einstellen.