AT77380B - Reinigung von Naphtasulfosäuren. - Google Patents

Reinigung von Naphtasulfosäuren.

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  • Production Of Liquid Hydrocarbon Mixture For Refining Petroleum (AREA)

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  Reinigung von   Naphtasulfosäuren.   



   Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Verfahren zur Abscheidung der bei der bekannten Säurebehandlung der Mineralöle abfallenden   Naphtha8ulfosäuren   und insbesondere richtet sich die Erfindung auf die Herstellung dieser Sulfosäuren in möglichst aschefreiem Zustande. 



   Die Naphthasulfosäuren wurden bis jetzt im allgemeinen derart abgeschieden, dass die gesäuerten Mineralöle nach Abtrennung des Säureteers mit einem Gemisch von Alkohol, und Lauge gewaschen wurden, wobei die Naphthasulfosäuren in Form ihrer Alkalisalze   u.   vie Unterlauge gehen. Aus dieser wurden dann nach geeigneter Entfernung des mitgelösten Mineralöles und Verdampfung des überschüssigen   Lösungsmittels   (Alkohol) durch Zusatz von Mineralsäuren die Naphthasulfosäuren abgeschieden. Die Säuren werden dabei trotz ihrer Wasserlöslichkeit als gesonderte Schicht abgeschieden, da sie von der wässerigen Salzlösung nicht aufgenommen werden.

   Gleichwohl enthält aber die Schicht der Naphthasäuren gewisse Anteile an Salz gelöst, deren Gegenwart für bestimmte Zwecke, insbesondere für die Fettspaltung, sowohl für die Reaktion selbst hinderlich als auch durch die Erhöhung des Aschengehaltes des   Glyzerins unerwünscht   ist. 



   Es ist bereits vorgeschlagen worden, aus den gesäuerten   Mineralölen   die Naphthasulfosäuren ohne Hilfe von Alkali auszuziehen, und zwar indem man die Mineralöle wiederholt mit kleinen Mengen Wasser wäscht. Auch auf diesem Wege kann man natürlich zu aschefreien Naphthasulfosäuren gelangen, indessen ist das Verfahren insofern nicht einwandfrei, als man mit Wasser allein nicht alle   Naphthasulfosäuren   dem 01 zu entziehen vermag, somit also das 01 sauer bleibt und die Ausbeute an   Naphthasu1fosäuren   eine verhältnismässig ungünstige ist. Infolge dieses Umstandes ist man genötigt, auch bei dem wiederholten Waschen mit kleinen Mengen Wasser zum Schluss das 01 doch noch durch Waschen mit Lauge zu entsäuern, so dass man wieder auf die Verarbeitung der alkalischen Ablaugen zurückkommt.

   Die Erfinderin kehrt nun bei der   Gewinnung   der   Naphtliasulfo. säuren   in aschefreier Form zu dem bewährten und einfachen Verfahren zurück, indem sie das gesäuerte 01 mit Laugen wäscht und so in einfacher und wirkungsvoller Form das   01   entsäuert und die gesamten   Naphthasulfosäuren   in die Unterlage bringt. 



  Aus dieser werden dann die Naphthasulfosäuren in bekannter Form abgeschieden. 



   Um nun aus diesen, noch salzhaltigen Naphthasulfosäuren die Salze zu entfernen, geht man, wie gefunden wurde, mit sehr gutem Erfolge derart vor, dass man die salzhaltigen Säuren mit Schwefelsäure nachwäscht. 



   Eine Wäsche mit Wasser ist wegen der Löslichkeit der Naphthasulfosäuren nicht möglich. 



  Es wurde aber festgestellt, dass in verdünnter Schwefelsäure die Naphthasulfosäuren nicht löslich 
 EMI1.1 
 saure aschefrei zu erhalten. Die Sulfosäuren lassen sich z. B. völlig entsalzen, wenn sie mit 40 bis   50% verdünnter Schwefelsäure   bei etwa 600 gewaschen werden. 



   Versuche haben ferner ergeben, dass eine ursprünglich 8-9% Asche enthaltende Naphthasulfosäure nach einmaligem Waschen mit 20% einer 25% igen Schwefelsäure nur noch einen   Aschegehalt von 3'5%, nach zweitmaligem   Waschen einen solchen von   1%,   nach drittmaligem    aschen einen   solchen von   0'17% aufwies.   Eine derartige Herabsetzung des Aschengehaltes ist im die Verwendung der   Naphthasulfosäuren   von erheblicher Bedeutung, wie aus folgenden   Zahlen   hervorgeht : 
 EMI1.2 
 

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Claims (1)

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