AT7718B - Schaltungsweise elektrolytischer Stromunterbrecher. - Google Patents

Schaltungsweise elektrolytischer Stromunterbrecher.

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AT7718B
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volts
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Arthur Dr Wehnelt
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Arthur Dr Wehnelt
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Sendet man mittels zweier Elektroden von   ungleich grosser Obcrnäche durch   einen Elektrolyten einen elektrischen Strom unter einer die entgegengerichtete Polarisationsspannung weit übersteigenden Spannung, so treten die bekannten Licht-und Wärmeerscheinungen auf, die wohl zuerst von Davy, später von Plante und vielen anderen studiert wurden. Lagrange und Hoho (Lum. él. 1894, Bd. 52, S. 113 und S. 165) gründeten auf diese Erscheinung in nenerer Zeit ein elektrisches Sehweissverfahren. Sie nannten die kleinere 
 EMI1.2 
 gehört hätten und folgern hieraus, wie aus dem Geräusch, welches gleichzeitig mit den   Licht-und Wärmeerschoinungen auftritt, dass der Strom, der den   Apparat   durchfliesst,   nicht constant, sondern schwankend ist. 
 EMI1.3 
 hervorzubringen imstande sind. 



     Benutzt wurde   zu den folgenden Versuchen der in Fig. 1 dargestellte Apparat. 



   In ein Becherglas   a,   gefüllt mit   verdünnter   Schwefelsäure (am vortheilhaftesten von 20 -25  Bé.) taucht eine Bleiplatte b und ein Platindraht c, der in ein Glasrohr d eingeschmolzen ist. Das Glasrohr ist behufs Zuleitung des Stromes zum Platindraht c mit Quecksilber gefüllt. Der Strom wurde in der aus der Figur ersichtlichen Richtung durch den Apparat gesandt. 



   Geprüft wurde die   Wirksamkeit des Unterbrechers bisher   : I. An   luductorien   von   IL*15,   30 und 50 cm   Funkenlänge.   Die. Schaltung ist in Fig. 2 dargestellt. Es bedeutet I einen Inductor, U den elektrolytischen Unterbrecher (Fig. 1), B eine Accumulatorenbattene oder sonstige Stromquelle (mindestens 14 Volt). 



   Die Entladung der   secundären   Spule der Inductorien hat dank der hohen Zahl und der   Regelmässigkeit   der Unterbrechungen bei normalem Strombedarf einen eigenartigen, 
 EMI1.4 
 
Die   Funkenlängec ist   die gleiche, die derselbe Inductor bei gleichem Strom mit den   gewöhnlichen Unterbrechern gibt. Durch Steigerung von Spannung und Stromstärke ist man imstande, die Wirkung der Inductorien bedeutend zu erhöhen, ohne dass es für den   

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 vorliegenden   Unterbrecher, wie z. B. für Platinunterbrecher (bei   denen dann ein Wegbrennen der Contacte stattfindet) schädlich wäre. Alles, was die Selbstinduction im Stromkreise erhöht, erhöht die Wirksamkeit des Apparates. 



   Die   Stromstärke   wächst mit der   Vergrösserung   der Oberfläche der activen Elektrode. 



  Die Zahl der Unterbrechungen wächst mit der Zunahme der Spannung. 



   Besonders vortheilhaft erwies sich der Unterbrecher 1 in Verbindung mit dem Inductor a) zur Erzeugung   voa   X-Strahlen. 



   Die Durchleuchtungskraft wird bedeutend erhöht, selbst bei Anwendung so kleiner Inductorien, wie sie früher zu gleichem Zwecke nicht benutzt werden konnten. 



   Ferner wird die photographische Durchleuchtung durch die hohe Unterbrechungszahl in der Zeiteinheit wesentlich abgekürzt ;   b)   zu Versuchen mit Tesla-Apparaten mit der Marconischen   Ferntelegraphic,   mit   hertz'schon   Wollen etc. 



     11.   An Magnetisierungsspulen mit hoher Selbstinduction
Es treten interessante   Selbstinductionserscheinungen   auf. Schaltete man parallel zur Spule S zwischen a und   b   (Fig. 3) die der Reihe nach durch den elektrolytischen Unterbrecher U mit Hilfe der Batterie B mit 12,24, 48, 96 Volt gespeist wurde, Glühlampen L ein, so leuchteten bei Anwendung von
12 Volt eine 30 Volt-Lampe,
24 Volt eine   63. S Volt-Lampe,  
48 Volt eine 102 Volt-Lampe,
8   ()   Volt zwei 120 Volt-Lampen 
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 mehr als das Doppelte der angewendeten Battoriespannung betrug. 



   111.   Zur Umwandlung von Gleichstrom   in Wechselstrom zur beliebigen Herauf-und   Hcrabtransformierung   des letzteren. 



   Benutzt wurden zwei Transformatoren für primär 100 Volt, sccundär 1000 Volt Wechselstrom. Diese Transformatoren mit Hilfe des neuen Unterbrechers mit 100 Volt 
 EMI2.2 
 Transformation. 



   IV. An vielen solchen Apparaten. die sonst nur in der Verbindung mit Wechsel- 
 EMI2.3 
 Veränderung der Frequenz durch Änderung der Spannung. 



   4.   Uirecte Entnähme von Strom ohne Vorschalten   von cnergieverzehrenden Widerständen und ohne anwendung von Nebenschlussrheostaten aus städtischen Lichtleitungen von 100 Volt oder mehr. 



    5. Einfache Umwandlung von Gleichstrom in Wechselstrom.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH: Schaltungsweise selbstthätiger Stromunterbrecher mit zwei in einen Elektrolyten ein- EMI2.4
AT7718D 1899-01-02 1899-03-25 Schaltungsweise elektrolytischer Stromunterbrecher. AT7718B (de)

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