AT76986B - Verfahren zum Umnähen bzw. Umspinnen von Ringen, insbesondere von für Zwirnknöpfe bestimmten Drahtringen. - Google Patents

Verfahren zum Umnähen bzw. Umspinnen von Ringen, insbesondere von für Zwirnknöpfe bestimmten Drahtringen.

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AT76986B
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Adolf Dangl
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Adolf Dangl
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Description


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  Verfahren zum   Umnihen   bzw. Umspinnen von Ringen, insbesondere von für Zwirn- knöpfe bestimmten Drahtringen. 
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 der Ringkörper im Querschnitt mit der vorerwähnten Naht   eingehüllt   als auch der Ring mit radialen oder in der Sehne des Kreises gelegenen Fadenlagen belegt wird. 



   Bei den bekannten Verfahren wurde die Umnähung des Ringkörpers in der Weise ausgeführt, dass der Faden in einer Schleife um den Ringkörper gelegt und dann durch diese Schleife zwecks Verriegelung derselben hindurchgeführt wurde. Diesem Herumlegen der Schleife um den Ringkörper ist bei diesen bekannten Verfahren dadurch   bedingt,. laB   die durch Ausziehen des über der Ringöffnung gespannten Fadens erzeugte Schleife an der der SchiSchenbahn abgewendeten Seite des Ringes, also von der   Schinchenbahn weg gebildet wurde,   so dass die Schleife, um sie wieder zum Schiffchen zu bekommen, in dessen Bereich   zurückgebracht werden musste.   



   Das Umlegen der Schleife um den Ringkörper erfolgte in der Weise, dass die durch eine Hakennadel ausgezogene Schleife von einem im Bereiche der Nadel und   des Schiffchen ? schwenk-   
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 bahn   zurückgebracht   wurde, worauf der Faden des Schiffchens durch die Schleife geführt wurde, oder aber es wurde die Schleife von einem zweiten Haken der ab   Dt ppelhakennadel ausgestalteten   Nadel erfasst und nach einer   Seitwärtsbewegl1ng     des Ringes an der Aussenseite demselben   in die Schiffchenbahn behufs   Verriegelung   gezogen. 



   Bei dem den Gegenstand vorliegender Erfindung bildenden Verfahren wird im Gegensatze zu den beiden   vorerwähnten Verfahren   die Schleife gegen die   Schffchenbahn   hin gebildet, so dass das Schiffchen ohne weiteres durch die Schleife zwecks ihrer   Verriegelung hindurchfahren   kann. Bei diesem Verfahren wird demnach die Schleife nicht um den Ringkörper herumgelegt, sondern an jener Stelle, an der sie gebildet   wird,   wieder zusammengezogen, während beim Hindurchfahren des Schiffchens durch die Schleife der laufende Faden um den Ringkörper gelegt wird.

   Auf diese Weise wird das   Umnahen   des Ringkörpers   gegenüber   den beiden vorerwähnten Verfahren wesentlich vereinfacht. 
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 der Ringkörper an einer Stelle mit dem Faden in der   angegebenen Weie   ein oder mehrere Male umnäht wurde, der Faden behufs   überspinnnng   des Ringes über die Ringöffnung geleitet und 
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 seite geleitet wird. um den Ring neben dem bereits aufgelegten Fadenlagen wieder zu umnähen, ein Vorgang, der solange wiederholt. wird, bis der Ring   vollständig   übersponnen und umräht ist.

   Da jedoch die zur Erzeugung der Schleife dienende Hakennadel sich, um die Schleife gegen das 
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 knöpfen mit Faden   übemponnen werden soll, abwechselnd   an der einen und anderen Seite des Ringes der laufende Faden über die Ringöffnung gezogen und durch die Nadel in einer Schleife in den Bereich des   Schiffehens   gebracht wird, bei dessen hin und her gehender Bewegung die Ringöffnung überdeckende Fadenlagen gebildet werden, die durch die bei dem Durchfahren 
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 der Nadel gegenüberliegenden Seite des Ringes eine oder mehrere Fadenlagen entstehen, deren zuletzt gebildete'zur Bildung der Schleife verwendet wird. 



   Einen weiteren Gegenstand der Erfindung bildet ein Zwirnknopf mit Drahteinlage, welcher dadurch charakterisiert ist,   dass   je zwei der nebeneinander liegenden oder immer je xte zwei der die Ringöffnung überdeckenden Fadenlagen miteinander verknotet sind. 



   In den Fig. 1 bis 12 der Zeichnung ist das zur Herstellung von Zwirnknöpfen bestimmte Verfahren, bei welchem die in die Ringöffnung reichende, zur Bildung der Schleife dienende Fadenlage durch eine Schleife gebildet wird, in seinen einzelnen Arbeitsstufen veranschaulicht. 



  Die Fig. 13 zeigt einen mit radialen und die Fig. 14 einen mit paralleler   Bewicklungsfäden   versehenen, nach diesem Verfahren übersponnenen Ring. Die Fig. 15 bis   11   veranschaulichen eine Ausführungsform dieses Verfahrens, während die Fig. 18 und 19 einen nach diesem Verfahren übersponnenen Ring in der Draufsicht und im Querschnitt darstellen. Die Fig. 20 bis 33 zeigen das Verfahren zur Herstellung von   Zwirnknöpfen,   bei welchem die zur Bildung der Schleife dienende Fadenlage durch Drehen des Ringes gebildet wird, während die Fig. 34 einen nach diesem Verfahren   übersponnenen   Ring und Fig. 35 einen nach einer Ausführungsform dieses Verfahrens übersponnenen Ring darstellt. 



   Zur Ausführung des Verfahrens kommt in bekannter Weise eine gegen den zu überspinnenden Ring 1 bewegbare Hakennadel 2 und ein die Bewegung der Nadel kreuzendes, über die Ring- öffnung hin und her gehendes   Schiffchen   3 zur Anwendung. Während aber bei den bekannten Einrichtungen das Sehiffc. hen sich an der der Nadel abgewendeten Seite des Ringes befindet, wird dasselbe nach dem vorliegenden Verfahren an der der Nadel zugewendeten Seite des Ringes hin und her geführt, so dass der laufende Faden 4 bei der Hin-und Herbewegung des Schiffchens an der der Nadel zugekehrten Seite des Ringes über dessen   öfhiung gespannt wird (Fig.

   l).   Hat das Schiffchen eine der beiden Endstellungen erreicht, so greift ein unter der Scbiffchenbahn angeordneter, um den Ring   schwingbarer   Fadeneinleger 5 in die Bahn des laufenden Fadens ein und zieht denselben unter   Mitwirkung eines Fadenspanners 6   in Gestalt einer Schleife über den Aussenrand des Ringes diametral unter   deen önnung (Fig. 2). Bei   dem nun folgenden   Vorgänge     der'Nadel greift dieselbe innerhalb   des Ringes ein (Fig. 3),   eifasst   den oberen Faden der Schlinge und zieht denselben in   Gestalt eirer Schiinge   in den Bewegungsbereich des Schiffchens hoch (Fig. 4).

   Nun   fähltidas Schiffchen   mit seiner rechten Spitze durch die Schleife hindurch (Fig. 5 und 6). worauf der Faden von dem Einleger und der Nadel abgestreift wird, so dass bei der weiteren Bewegung des Schiffchens nach links die Schleife unter Mitwirkung des Fadenspanners 6   zugezogen und hiedurch ihre Verriegelung herbeigefühit   wird (Fig. 7).

   Nun wird der Ring, je nachdem derselbe nut einer   sternförmigen   oder speichenaitigen Bewicklung ver- 
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   Arbeitsvorgang   auf der anderen Seite des Ringes wiederholt, indem ein zweiter, auf der anderen Seite des Ringes vorgesehener Fadeneinleger   5'den   laufenden Faden in Gestalt einer Schleife unter die   Ringönlung   zieht (Fig. 8), deren oberer Faden wieder durch die Nadel in einer in den Bereich des   SchiSchens   ragenden Schleife hochgezogen wird (Fig. 9 und 10), so dass das Schiffchen bei seinei Rückbewegung mit der linken Spitze durch die Schleife fährt (Fig. 11) und nach deren Freigabe von der Hakennadel und dem Einleger unter Mitwirkung des Fadenspanners 6 zuzieht 
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 den linksseitigen Körperteil des Ringes herumgelegt usw., bis der Ring ganz umspannen ist.

   Durch   du-bei der hin und her   gehenden Bewegung des Schiffchens abwechselnd an der einen und anderen Seite des Ringes erfolgende Bindung des Fadens mit dem Ringkörper werden bei langsam ruckweise gedrehtem Ring radiale Fadenlagen 7 (Fig. 13) bzw. bei   ruckweiser   Verschiebung desselben 
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    Bemerkt sei noch, dass, 11m den Schiffchen den Eintritt in die Schleife zu erleichtern, die Schleife vor dem Durchtritt des Schincliens, wie aus den Fig. 4 bis 6 ersichtlich ist, mittels-der   

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 ziehen derselben eine Verknotung (Fig. 17) zwischen der Schlinge und dem laufenden Faden 4 eintritt. Hiedurch werden einerseits die die   Rmgönnung überdeckenden Faden 7   bzw. 7'in sicherer Weise in ihrer Lage erhalten (Fig. 18 und 19), während andererseits ein   Lcckxsn   des den Ringkörper einhüllenden Belages, wie es bei der nach den bekannten Verfahren hergestellten Bewicklung leicht vorkommen kann, vermieden wird. 



   Die Belegung des Ringes kann auch derart ausgeführt werden, dass der   Ringkörper   an einer Stelle mit dem Faden in der vorbeschriebenen Weise zweimal oder mehrere Male   UJmIäl1t   wird, worauf der Faden behufs Überspannung des Ringes über die Ringöffnung geleitet und der 
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 Ausgangsseite geleitet wird, um den Ringkörper neben den bereits aufgelegten Fadenlagen wieder zu umnähen usw., so dass zwischen je zwei die   Ringöffnung   überdeckenden Faden lagen zwei oder mehrere verriegelte oder verknotete, nur den Ringkörper bedeckende Schleifen zu liegen kommen. 



   Soll nur der Körper des Ringes mit Faden belegt werden, so ist nur ein Fadenleger erforderlich, mit dessen Hilfe bei in seiner Umfangsrichtung ruckweise bewegtem Ringkörper nach- 
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 Hakennadel 2 abgekehrten Seite des Ringes eine Fadenlage zur Bildung der Schleife zu erl alten, der Ring in der Richtung des Pfeiles in Fig. 20 um 180  gedreht. so dass sich der laufende Faden 
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 wird.   Hiedurch erb ält   der Ring zwischen den   verknoteten Jdenl gen eine oder   mehrere den Ring umgebende, nicht verknotet Fadenlagen   ja (Fig. 36     PATENTANSPBCHE :  
1. Verfahren zum Umnäben bzw.

   Umspinnen von Ringen, insbesondere von für Zwirn-   knöpfe jbestimmteR Drahtringen, mit   einer nicht   aufziehbaren Einfadennaht,   dadurch gekennzeichnet, dass die, Schleife gegen die   Schiffchenbahn   gebildet wird, so dass das Schiffchen zwecks   Verriegelung   der Schleife ohne weiteres durch dieselbe hindurchfahren kann.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schleife nach ihrer Bildung um etwa 900 verdreht wird, zum Zwecke, das Eintreten des Schiffchens in die Schleife zu er- leichtern.
    3. Verfahren nach Anspluch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schleife um mehr als 1800 zu einer Schlinge verdreht wird, durch die das Schiffchen hindurchfährt, so dass beim Zuziehen der Schleife durch den hindurch geführten Scbiffchenfaden ein Knoten gebildet wird, der ein Lockern des Ringkörperbelages verhindert.
    4. Verfahren nach Anspruch 3 zur Bildung des inneren Netzes von Zwirnknöpfen mittels des zur Herstellung des Ringkörperbelages benutzten Fadens, dadurch gekennzeichnet, dass der Ring nach jedesmaligem Belegen des Körpers mit einer oder mehreren Fadenlagen um eine zum laufenden Faden senkrecht liegende Diametralacbse um 180"oder ein Vielfaches hievon gedreht wird, so dass an der der Nadel abgekehrten Seite des Ringes eine oder mehrere die Ring- öffnung überdeckende Fadenlagen zu liegen kommen, deren zuletzt gebildete von der innerhalb des Ringes eingreifenden Nadel erfasst und in einer Schleife in den Bereich des Schiffchens gezogen wird, die sodann verdreht und durch das stets von derselben Seite durch die Schlinge hindurch- fahrende Schiffchen zugezogen wird, so dass der Ring infolge der Drehung mit Faden umsponnen wird,
    wobei die aufeinanderfolgenden Fadenlagen bzw. unter Zwischenschaltung einer oder mehrerer den Ring in einfachen Windungen einhüllenden Fadenlagen abwechselnd an der einen und anderen Seite des Ringes miteinander verknotet werden.
    5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der laufende Faden über den Aussenrand des Ringes in den Bereich seiner Öffnung gezogen und sodann durch die shalt des Ringes eingreifende Hakennadel zur Schleifenbildung erfasst wird.
    6. Verfahren nach Anspruch 5 zur Herstellung von Zwirnknöpfen, bei dem der zur Herstellung des Ringkörperbelages benutzte einzige Faden fortlaufend nach jeder ein-oder mehrmaligen Umhüllung eines begrenzten Ringkörperteiles zur Bildung des inneren Netzes quer über die Ringöffnung geführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der laufende Faden abwechselnd an der einen und anderen Seite des Ringes vom Rande in den Bereich seiner Öffnung gezogen ultd die Schleife gebildet wird, so dass sie von dem in dieselbe einfahrenden Schiffchen zugezogen EMI4.1 7. Zwirnknopf mit Drahteinlage, dadurch gekennzeichnet, dass je zwei der nebeneinanderliegenden oder immer je xte zwei der die Ringönnung überdeckenden Fadenlagen miteinander verknotet sind.
AT76986D 1914-01-28 1914-01-28 Verfahren zum Umnähen bzw. Umspinnen von Ringen, insbesondere von für Zwirnknöpfe bestimmten Drahtringen. AT76986B (de)

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