AT76771B - Verfahren zur Herstellung eines wie frisches Blut und als Fleischersatz brauchbaren Dauerpräparates aus Blut. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines wie frisches Blut und als Fleischersatz brauchbaren Dauerpräparates aus Blut.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 EMI1.2 Verdaulichkeit. Während nach dem bisher bekannt gewordenen Verfahren nur chemisch ver- änderte Produkte oder bloss gewisse Stoffe aus dem Blute 2. wecks nachheriger Venvendung als pharmazeutische Mittel oder Nährpräparate gewonnen wurden, werden mittels des vorliegenden Verfahrens alle Stoffe des Blutes in chemisch unveiändeitem Zustande in eire wasserlösliche, feste, dauernd haltbare, leicht verdauliche Form übergefühlt, in welcher es infolge seiner Wasser- löslichkeit so wie frisches Blut oder auch als Fleisehersatz verwendet werden kann. Das Endprodukt enthält das gesamte Bluteiweiss, aber auch alle übrigen Bestandteile des Blutes. Es stellt ein rotbraunes bis kakaofarbiges, geruch-und geschmackloses Pulver dar. Von grösster EMI1.3 ist, das Fibrin aus dem Blute vor dessen Weiterverarbeitung zu entfernen, wodurch der Nährweit des Endproduktes wesentlich erhöht wird. Trotzdem dürfte für manche Fälle die Entfernung EMI1.4 Dieses Gefrieren und Wiederauftauenlassen ist an und für sich bereits bekannt, wurde jedoch bisher lediglich zu dem Zwecke vorgenommen, um durch das Sprengen der Blutkörperchen den darin enthaltenen Blutfarbstoff (das Hämoglobin) in die Blutflüssigkeit austreten zu lassen. um ihn dann aus dieser auf irgend eine Weise zu gewinnen oder sein Vorhandensein in dieser nachweisen zu können oder um ihn der Einwirkung chemischer Reagentien direkt zugänglich zu machen. Der Zweck, der beim vorliegenden Verfahren mittels des GeÍ1 ieIens und Wiederauftauenlassens erreicht werden soll, ist die Beseitigung des Stromas, da dessen Anwesenheit die nachfolgende Trocknung unmöglich macht. Die in dieser Weise behandelte Blutflüssigkeit wird gemäss der vorliegenden Erfindung EMI1.5 Vakuum ist für sich allein auch bekannt. Im vorliegenden Falle setzt die Erfindung aber nicht ber der Übertragung der Trocknung auf die Blutflüssigkeit, wie sie die Schlachthöfe zur Verfügung - ellen, ein, sondern bei der Trocknung der nach der erstbeschriebenen Verfahrensstufe behandelten Blutflüssigkeit mit vollständig gesprengtem Stroma. Durch die Vereinigung der zwei genannten Verfahrensstufen zu einem einzigen Verfahren \\ ird erst das einleitend beschriebene, wasserlösliche, wie frisches Blut anwendbare Dauerpräparat nus Bh : t gewonnen. EMI1.6 beschrieben : Aus dem Blut der Schlachttiere wird zunächst in bekannter Weise zwecks Verhinderung des Gerinnens das Fibrin zur Ausscheidung gebracht. Dies erfolgt r. B. am besten durch Rühren des Blutes. Dieses nunmehr im Blute schwimmende Fibrin kann daraus entfernt EMI1.7 <Desc/Clms Page number 2> eine Sprengung der Blutkörperchen vorgenommen, und zwar erfolgt dies durch ein vollkommenes Gefrieren und nachfolgendes Auftauenlaaeen des Blutes, wodurch dem Endprrodukte gleich- zeitig auch ein höherer Verdaulichkeitsgrad verliehen wird, als ihn das frische Blut aufweist. Das auf diese Weise von dem die direkte Trocknung verhindernden Stroma befreite Blut wird nun einer geeigneten Trocknung unter Vakuum unterzogen. Dieses Trocknungsveifahret) der Blutflüssigkeit wird derart gehandhabt, dass einerseits eine möglichst rasche und plötzliche Verdampfung der Blutflüssigkeit schichtenweise kontinuierlich durchgeführt und andererseits das durch die Verdampfung gebildete pulverförmige Präparat in dem Verdampfungsraume nicht über 400 erwärmt wird, welche Temperatur als Grenze für die in Betracht kommende noch gute Wasserlöslichkeit des Präparates angesehen werden kann. Um nach diesen durch Versuche festgestellten Massnahmen vorzugehen, wu-d am besten ein evakuierte Gefäss verwendet, in welchem eine mit heissem Dampf oder dgl. geheizte Walze oder dgl. rotiert. Letztere taucht zum Teil in die Blutflüssigkeit und nimmt bei ihrer Drehung dünne Schichten dieser Flüssigkeit ab, so dass das in dieser enthaltene Wasser sofort auf der heissen Walze verdampft. Hiebei soll das Vakuum derart gehalten sein, dass die Verdampfungstemperatur des Wassers zirka 300 nicht übersteigt, damit bis zum Abschaben des Pulvers von der Walze und zufolge des dadurch bedingten längeren Kontaktes des Pulvers mit den hocherhitzten Flächen eine grössere Erwärmung des Pulvers als über die oben angegebene Grenze von 400 nicht eintritt. Das Abschaben des Blutproduktes von der Walze erfolgt, durch bekannte Schaberein richtungen.
Claims (1)
- PATENT. ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung eines wie frisches Blut und als Fleischeraatz brauchbaren Dauer EMI2.1 zeichnet, dass durch Gefrieren das die direkte, nachfolgend angewandte Trocknung des Blutes behindernde Stroma zur Sprengung gebracht wird und hierauf die wiederaufgetaute Bluflüssigkeit durch plötzliche, schichtenweise Berührung mit über die Gerinnungstemperatur des EMI2.2 zirka 300 verdampft und das Pulver bis zu seiner Abnahme von den Verdampfungsflächen sich nicht über 400 erwärmt.
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