AT76729B - Motorfahrzeug mit Schreitkufen. - Google Patents

Motorfahrzeug mit Schreitkufen.

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AT76729B
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Max R Dipl Ing Zechlin
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Max R Dipl Ing Zechlin
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  Motorfahrzeug mit Schreitkufen. 
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 alsdann das Fahrzeug um denselben Betrag. Zum Heben des Fahrzeuges ist eine Arbeit aufzuwenden, sie sich zusammensetzt aus dem Produkt des Fahrzeuggewichts   plus   Nutzlastgewicht mal dem sich aus der Exzenterbewegung ergebenden Hub. Diese Arbeit wird nun zwar zum weitaus grössten Teil (nur der auf Reibung entfallende Teil geht verloren) wiedergewonnen durch das Senken des Fahrzeuges, wobei dessen Gewicht zuzüglich der Nutzlast fördernd auf die Bewegung einwirkt. Immerhin ist zunächst ein nicht unerheblicher Mehraufwand an verfügbarer Energie vorzusehen, um diese Hebearbeit zu leisten. Man muss also den Antriebsmotor des Fahrzeuges so gross bemessen, dass er neben der beabsichtigten Fortbewegungsarbeit auch noch diese Hebearbeit mit übernehmen kann. 



   Die vorliegende Erfindung bezweckt nun diesen Mehraufwand an motorischer Energie 
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 der Exzenterbewegungen zu jeder Zeit eine gleich grosse Fahrzeug- und Nutzlastmasse gehoben und gesenkt wird bzw. dass diese Masse so auf die Kufen verteilt wird, dass stets gleichzeitig die eine Hälfte dieser Masse gehoben und die andere gesenkt wird. In diesem Falle wurde der theoretische Mehraufwand an Energie annähernd gleich Null werden. 



  Praktisch wird er einen kleinen positive Wort annehmen, gleich der Grösse der beim Heben darch die sich drohende Exzentertriebe erzeugten   Reibu11gsarbeit.   



   Die Verwirklichung dieses Verfahrens bedingt zunächst die Anordnung von zwei oder mehreren Kufengruppen oder Kufenstühlen hintereinander. In dem gezeichneten Ausführungsbeispiel sind vier Kufengruppen zu je acht Kufen hintereinder gedacht, und zwar sind je zwei hintereinander liegende Kufengruppen stets in einem gemeinsamen Kufenstuhl gelagert. 
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 zeuges, an welchem mittels Blattfedern b und in Gelenkan schwingender Streben c die beiden   Kufenstühle   d und e aufgehängt sind. Sie sind untereinander verbunden durch eine in achsialer Richtung verschiebbare und federnde Kupplung f. Die Kufenstühle tragen im wie Stammpatent die Exzenter   9   und die Kufen h, welche in den unteren   Gelenkpunhten <    der Exzenter durch Vermittlung voa Federn h aufgehängt sind. 



   Die Anordnung der Kufen in der Querrichtung des Fahrzeuges zeigt Fig. 2. Auf jeder Seite des Fahrzeuges sind je vier Kufen k1, k2, k3, k4 an ihren um je   900 gegen-   einander versetzten Exzentern derart   aufgehängt,   dass stets eine Kufe rechts und eine links auf dem Boden aufsteht, wobei es gleichgiltig ist, ob gleichzeitig die beiden links liegenden Kufen jeder Seite (wie z. B. in Fig. 2) oder   d) e betden auüerstcn   und die beiden innersten Kufen jeder Seite den gleichen Bodenabstand haben. Es steht zu jeder Zeit ein   Kufenpaar   einer Kufengruppe von acht Stück auf dem Boden auf. Das Fahrzeug beschreibt hierbei, wenn man die Federn zwischen Kufen und Exzentern und zwischen den Kufen- 
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  Diese erhält man. wenn man sich die vier nebeneinander unter 900 gegeneinander aufgekeilten Exzenter einer Fahrzeugseite durch eine vierarmige Kurbel mit einer Kurbellänge gleich der Exzentrizität ersetzt denkt, die sich auf einer den Erdboden ersetzenden Graden    abwälzt,   wobei das   Kurbetzentrum   x, also die Exzenterwelle als Massenmittelpunkt des Kufenstuhles oder des Fahrzeuges die Bogenkurven x, y, z beschreibt. Auf dem ansteigenden Bogenstück   x-y findet   ein Hoben, auf dem abfallenden   BogcnstUck 11- :   ein Senken des Fahrzeuges statt. Der Weg   x-z = S entspreicht # Umdrehung   der Ex- 
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   S kleinen Abschnitte - gleich Nun ist. 



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Die Zusammenlagerung von zwei   Kufiügruppen in   einem gemeinsamen Kufenstuhi, wie in Fig. 1 aus Gewichtsersparnis-und anderen praktischen Rücksichten ge- 
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 Betrag einer senkenden Bewegung gegenübersteht. 



   Wäre der Fahrzeugrahmen aus nachgiebigem elastischen Stoff, dann würde er, den Bewegungen der Kufengruppen nach Fig. 5 folgend, eine Wellenlinie beschreiben, wie durch das Auftragen der betreffenden   Bogenstücke   auf den zugehörigen Rahmenteil in Fig. 1 angedeutet ist. Die Zwischenschaltung der Federn zwischen Kufen und Exzenter und zwischen Kufenstühlen und Rahmen jedoch gleicht diese Wellenlinie zu einer Graden aus, indem die Erhebungen des Fahrzeugrahmens in Federspannungen umgesetzt werden, und der Fahrzeugrahmen bleibt, von geringen Schwankungen abgesehen, stets in der gleichen Höhenlage. 



   Der Vorteil der vorerwähnten Anordnung tritt noch deutlicher hervor durch die graphischen Darstellungen der Fig. 6 bis 9. Die gleichzeitig das Fahrzeug hebenden Kufengruppen   I,   11,   111   und   IV   sind in Fig. 6 in einer Graden, in Fig. 8 in einem Punkt zusammengefasst. Sie heben das Fahrzeug erst vom Niveau   x auf   die Höhe z und senken es alsdann um den gleichen Betrag, so dass also zunächst eine erhebliche Zusatzleistung aufgewendet werden muss. Lässt man dagegen, wie in Fig. 7 und 9 dargestellt, die 
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 schobenen Zeitintervallen, so    gibt'das Fahrzeug vermöge   seiner Masse selbst in jedem Augenblick annähernd die für das Heben erforderliche Zusatzenergie her, so dass die Gesamtenergie des Motors zur nutzbaren Fortbewegung aufgewendet werden kann.

Claims (1)

  1. EMI2.4 Motorfahrzeug mit Schreitkufen nach Patent Nr. 76673, dadurch gekennzeichnet, dass zwei oder mehrere Gruppen von Schreitkufen derart hintereinander geschaltet sind, dass die algebraische Summe ihrer hebenden uud senkenden Bewegung stets annähernd gleich Null ist.
AT76729D 1914-06-23 1916-08-22 Motorfahrzeug mit Schreitkufen. AT76729B (de)

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DE76729X 1915-09-30

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AT76729B true AT76729B (de) 1919-06-10

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