AT76493B - Verfahren, ein den natürlichen Gesteinen ähnliches kristallinisches Produkt aus Glasrohmaterialien, Verbrennungsrückständen - Asche oder Schlacke - oder sonstigen Silikatgemengen zu erzeugen. - Google Patents

Verfahren, ein den natürlichen Gesteinen ähnliches kristallinisches Produkt aus Glasrohmaterialien, Verbrennungsrückständen - Asche oder Schlacke - oder sonstigen Silikatgemengen zu erzeugen.

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  Verfahren, ein den natürlichen Gesteinen ähnliches   krlstalllnleohee   Produkt aus   Glasroh-   
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   Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein abgekürztes   Schmelzverfshren.   



   Wird Glas längere Zeit auf einer Temperatur erhalten, bei welcher es weich bleibt, so findet bekanntlich eine Entglasung der Masse statt. Tritt diese Erscheinung auch bei manchen Gläsern nicht so leicht und augenfällig ein, so bleibt sie beim tonerdereichen Glase, das z. B. aus einem Gemenge von Braunkohlenasche und Flussmitteln besteht, ganz 
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 bleibt glasig, weil während der üblichen Schmelzdauer die Bestandteile des Gemenges Zeit hatten, sich vollständig aufzulösen und in den amorphen Zustand überzugehen, der die Bildung einer kristallinischen Struktur verhindert. 



   Anders verhält sich ein derartiges Schmelzprodukt, wenn es gemäss der vorliegenden Erfindung nach dem unten näher beschriebenen Schmelzverfahren hergestellt wird. Die Bildung einer kristallinischen Struktur wird bei der vorliegenden Erfindung dadurch erreicht, dass der Schmelzprozess unterbrochen wird, bevor der   Glasbildungsvorgang   beendet ist. In diesem Falle wird ein dem natürlichen Gestein ähnliches Produkt dargestellt. 



   Das neue Verfahren wird am vorteilhaftesten in der Weise ausgeführt, dass das brikettierte und in einen Schachtofen eingebrachte Rohmaterial am Fussende der Gemenge- 
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 sowie er zur Schmelze gelangt, sofort aus dem Bereiche der Schmelzhitze geleitet wird. Diese Arbeitsweise hat den Zweck, den einzelnen Bestandteilen des Schmelzgutes, insbesondere der Kieselsäure, keine Zeit zu lassen, sich vollständig aufzulösen. In der. Erzeugnissen, insbesondere den tonerdearmen, ist die unaufgelöste   Kieselsäure   in grösserem Masse durch Augenschein zu erkennen. 



   Um eine nicht erwünschte Färbung der Schmelzmasse, z. B. durch Flugasche, zu verhindern, wird der Schmelzprozess in Häfen ausgeführt. Zu diesem Zweck werden die Häfen am Boden mit einer Abflussöffnung versehen. 



   Den bekannten Schmelzprozessen gegenüber unterscheidet sich das neue Verfahren grundsätzlich dadurch, dass ein Ansammeln der   Schmelzmasse   im Schmelzraum und folglich der Glasbildungsvorgang vermieden wird. Hiebei ist der wirtschaftliche Vorteil von Bedeutung, dass durch die abgekürzt Schmelzdauer mehr als die Hälfte an Brennstoff gespart wird. 



   Einen weiteren wirtschaftlichen Vorteil bietet die vorliegende Erfindung noch insofern, dass als Ausgangsprodukt für das Verfahren auch die Aschenbestandteile des Hausmülls verwendet werden können, wodurch grössere Städte in die Lage versetzt werden, ihr   Pnasterungsmaterial usw. aus   einem ihnen sonst sehr lästigen Abfallprodukt herzustellen. 

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Claims (1)

  1. EMI1.4 Verfahren, ein den natürlichen Gesteinen ähnliches kristallinisches Produkt aus Glasrohmaterialien, Verbrennungsrückständen-Asche und Schlacke-oder sonstigen Silikatgemongen zu erzeugen, dadurch gekennzeichnet, dass der Gemengesatz in dem Masse, als er zur Schmelze gelangt, aus dem Bereich der Schmelztemperatur abgelassen wird, ehe die einzelnen Gemengeteile Zeit gefunden haben, sich vollständig ineinander aufzulösen **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT76493D 1913-04-24 1914-04-22 Verfahren, ein den natürlichen Gesteinen ähnliches kristallinisches Produkt aus Glasrohmaterialien, Verbrennungsrückständen - Asche oder Schlacke - oder sonstigen Silikatgemengen zu erzeugen. AT76493B (de)

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