AT76198B - Bohrpflug. - Google Patents

Bohrpflug.

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AT76198B
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drilling
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Anton Mniszewski
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Anton Mniszewski
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Bohrpflug. 



   Vorliegende Erfindung bezweckt 1. durch die Anordnung zweier geeigneter Motoren an einem Bohrpflug die   bisherigen Kraftverluate, wie s : e   bei den bekannten Bohrpflügen mit einem 
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   ermöglichen   ; 2, ein richtig angepasstes, bei jeweils eintretenden Änderungen der Bodenbeschaffenheit sich stets selbsttätig regelndes Geschwindigkeitsverhältnis der Bohrer zu den Fahrrädern herzustellen. 



   Um die   technischen Vorzüge   des neuen   Bohrpnuges   gegenüber den bisher beaknnten Bohrpflügen zu erkennen, bedarf es nachstehender Erläuterung :
Von einem modernen Pfluge beansprucht man vorteilhafteste Bodenbearbeitung bei ge-   ringstem   Kraft- und Zeitverbrauch. Diese Forderungen soll der neue   Bohrpflug erfiillen, der   für die Bodenbearbeitung das Bohren zur Anwendung bringt, wobei die   Wirkungsweise   der Bohrer nicht dem veralteten Bohrsystem, sondern der modernen   Schnettbohrart entspricht.   
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 zukommen.

   Eine derartig starke Verringerung der Geschwindigkeit eines Motors ist gleich-   bedeutend mit einer vollständigen Vernichtung der Arbeitsleistung; überdies ist es fraglich. ob bei diesen durch die Umlaufverringerung hervorgerufenen Kraftverlusten der Bohrpflug   überhaupt noch von der   Stelle käme.   



   Der Bohrpflug nach der Erfindung dagegen erzielt die Vorteile des modernen Schnell- 
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    ährenddes Pflügena nach dem Äussern   hin zu beurteilen, um die richtigen Wechselräder einzustellen ; mithin entstanden auch   Kraftvecluste, wenn z.   B. die   Wechselräder   für schweren Boden eingestellt sind und auf leichten Boden kommen. Daraus ergibt sich, dass Wechseträder bei   Bohrpnugen,   wenn   n'cht zweckwidrig, so   zum mindesten hinderlich sind. 



    Beim Bohrpflug nach vorliegender Erfindung geht die Regelung des Geachwindigkeitsverhältnisses in der Weise vor sich, dass der Bohtermotor von etwa 1800 Umdrehungen mit dem   Fahrmotor von    etwa.   90 Umdrehungen mittels entsprechenden Übersetzungsgetriebes oder dgl. in zwangläufiger Verbindung steht.   Infolgedessen   sind bei grösserem Bodenwiderstand, der stellenweise ein langsameres Bohren verursacht, auch die Fahrräder zum langsameren Fahren gezwungen, wodurch stets das eingestellte richtige Geschwindigkeitsverhältnis der Bohrer zu   den Fahrrädern eingehalten werdet muss.

   Durch diese Regelung, die sich der jeweiligen Bodenbeschaffenheit auf jedem Millimeter der Vorwärtsbewegung selbsttätig anpasst, ist nicht nur   ein bedeutender technischer Vorteil gegenüber den Bekannten   Bohrpflugen,   sondern auch eine weitere Kraftgewinnung erzielt ; denn sobald der Bodenwiderstand behoben ist, können die Motoren unmittelbar beim Eintritt leichten Bodens ihre ganze Kraft wieder ungehindert entfalten, ohne Prüfung des Bodens und ohne Ein-und Ausschaltung der Wechselräder. Da der Bohrermotor an und für sich stärker ist als der Fahrmotor, so ist infolge der zwangsläufigen Verbindung beider Motoren der Fahrmotor stets von den Umdrehungen des Bohrermotors abhängig. 



   In weiterer Ausbildung der Erfindung wird der schnell laufende Motor und die zugehörige Bohrereinrichtung nicht auf dem Fahrzeuge zwischen dessen beiden Tragachsen angebracht, sondern auf einem besonderen einachsigen Fahrgestell verlagert, das mit dem zweiachsigen Zugwagen gelenkig verbunden ist. Der ganze Bohrpflug ist dann dreiachsig, wobei aber die dritte nachlaufende Achse nur zum Tragen der eigentlichen Bohrmaschine, nicht aber zum Tragen des Selbstfahrers dient. Diese Anordnung mit nachlaufender, gelenkig verbundener Bohrmaschine hat gegenüber der Unterbringung der Bohrmaschine zwischen den beiden Tragachsen des Selbstfahrers eine Reihe für die Benutzung des Bohrpfluges und für die Wirtschaft-   Ilchkelt   des Betriebes wesentlicher Vorteile.

   Liegt der Bohrmotor zwischen den Tragachsen des Selbstfahrers, 80 kommt auf diese das ganze Gewicht des Motors und der Bohreinrichtung 
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 Bohrmotor Schwingungen ein, die nur dann vermieden werden können, wenn die Bohrmaschine   11n   Selbstfahrergestell abgefedert gelagert ist. Dann aber wird ein Teil des Bohrmaschinen- 
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 ständig gelagerter Bohrmaschine fallen diese Übelstände fort, und es arbeiten die Bohrer vollständig stossfrei, so dass Wellenbildung in die Bohrfurche nicht eintritt. 



   Bei nachlaufender, selbständig gelagerter Bohrmaschine erhalten die Räder des Selbst- 
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 doppelte Bohrfurchenhöhe im Durchmesser grösser sein. Liegt die Bohrmaschine aber zwischen den Fahrachsen des Selbstfahrers, so müssen die Räder der Hinterachse um die doppelte Bohr-   furehenhöhe   im Durchmesser grösser als die Räder der Vorderachse sein, was ungünstig auf den Fahrbetrieb einwirkt, abgesehen davon, dass der eben gebohrte Furchenboden den Widerstand für die Vorwärtsbewegung abgeben muss. 



   Die Gelenkigkeit des Anschlusses der Bohrmaschine geschieht in zwei zueinander senkrechten Ebenen, so dass die Bohrmaschine sich sowohl um eine senkrechte wie um eine wagerechte Drehachse gegenüber dem Selbstfahrer um die beim Betriebe erforderlichen Ausschläge drehen kann. 



   Auf der Zeichnung ist in Fig. 1 bis 3 schematisch die Kupplung zwischen den Wellen des schnell laufenden Bohrermotors und des langsam laufenden Fahrmotors dargestellt. Die Motoren selbst sind nicht mit abgebildet. Fig. 4 zeigt einen Bohrpflug nach der Erfindung mit dreiachsiger Ausbildung, teils in Ansicht, teils im Schnitt. Fig. 5 ist eine Aufsicht auf die Bohr-   maschine,   Fig. 6 stellt eine Einzelheit dar. 
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 mit der Welle   b, die zum langsam laufenden   Fahrmotor führt, gekuppelt. Die Welle z steht durch ein Zwischenkettenrad w mittels Kette z1 mit der Fahrachse d   des Selbstfahrers   in Verbindung. 



   Der auf die Welle   h1   arbeitende Bohrermotor läuft mit 1800 Umdrehungen und der auf die Welle bl arbeitende Fahrmotor mit 90 Umdrehungen um. Es besteht somit das Verhältnis 20 : 1. 
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AT76198D 1914-05-06 1916-11-16 Bohrpflug. AT76198B (de)

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DE76198X 1914-05-06

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AT76198B true AT76198B (de) 1919-04-25

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