AT75983B - Einrichtung zur Stromversorgung von Telegraphen- sowie Signalanlagen. - Google Patents
Einrichtung zur Stromversorgung von Telegraphen- sowie Signalanlagen.Info
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Description
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Einrichtung zur Stromversorgung von Telegraphen- sowie Signalanlagen.
Zur Stromversorgung der Ruhestrom-Telegraph- und Signallinien wurden bisher Kupfervitriolelemente verwendet. Da diese Art der Stromversorgung kostspielig und umständlich ist. wurde versucht. als Stromquelle eine Dynamomaschine oder auch Akkumulatoren anzuwenden. die sich jedoch in der bisher bekannten Anordnung ebenfalls nicht bewährt haben. Bei Anwendung einer Dynamomaschine ales stromquelle kommt es vor, dass bei Unterbrechung der Linie, Erdungen usw. einzelne Linienteile stromlos sind und somit betriebsunfähig werden.
Bei Anlagen mit Akkumulatoren als Stromquelle ist die Ersetzung der entladenen
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schaltete Hauptstromquelle, z. B. Dynamo, geliefert und dieser Betriebsstrom dient gleichzeitig auch zur Ladung der auf den einzelnen Stationen als Nebenstromquelle verwendeten Akku-
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Ausschaltung der Apparate der Station und Blitzableiter V1. Zur Ausschaltung der Akkumalatorenbatterie AI aus der Linie dient ein 8tÏpse1schalter TD, durch den auch e-möglicht wird, die Akkumulatorbatterie. für beliebige andere Zwecke z.i verwenden und auch durch eine andere zu ersetzen.
Mittels Stöpselschalters JD1 kann der Schreibapparat J1 aus der Linie ausgeschaltet und im Bedarfsfall durch einen anderen ersetzt werden. Der Blitzableiter V1 steht über die Leitang v mit der Erde in Verbindung. Der mit den beiden kürzeren Klinken des Stöpselschalters TD1 verhundene Widerstand X1 verhindert, dass beim Herausziehen des Stöpsels die Linie unterbrochen bzw. beim Einstecken desselben die Akkumulatorbatterie kurzgeschlossen
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Stronversorgungvoneinanderunabhängig.
Gegenüber den bisher bekannten und mit Dynamos oder Akkumulatoren in Betrieb ge-
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Telegraphenlinie dient gleichzeitig für zwei Zwecke, und zwar erstens für Tetegraphierxwecke, zweitens zur Versorgung sämtlicher auf der Strecke liegender Stationen mit elektrischer Energie mit beliebigem Verwendungsgebiet, indem der zum Telegraphieren dienende Ladestrom der Dynamomaschine ausserdem auf jeder Station auch zur Speisung anderer Einrichtungen in der Weise verwendet werden kann, dass die in die Linie gestellten, bereits vollgeladenen Akkumulatoren in gewissen Zeitabschnitten einfach durch Umstöpselung in den Stromkreis anderer Vorrichtungen,
und die entladenen Akkumulatoren zwecks Nachladung in die TeJe- graphealinie geschaltet werden. 7. Fui Linien, bei welchen der in den Akkumulatoren aufgespeicherte Strom zur Speisung von Stromkreisen der im vorhergehenden Punkt erwähnten anderen Einrichtungen der einzelnen Stationen verwendet wird, werden durch den für Telegraphierzweeke dienenden Ladestrom keine Kosten verursacht, derselbe steht daher ganz kostenlos zur Verfügung. Die Telegraphenlinie kommt nämlich als gewöhnlicher Ladestromkreis zur Wirkung. Da das Telegraphieren durch Unterbrechungen des zur Speisung der auf den
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verwendeten Ladestromes erfolgt, während den Unterbrechungen aber ein Stromverbrauch nicht eintritt, entstehen durch das Telegraphieren keine Stromkosten.
Die Erfindung kann auch bei der zentralen Speisung von Glockensignaleinrichtnngen Anwendung finden, und zwar sowohl im Falle von Ruhe- oder Arbeitsstrom, wie auch Gegenstrom und Batteriestrom mit wechselnder Polarität.
Nachstehend soll an Hand der beispielsweisen Ausführungsform gemäss Fig. 5 die Art und
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In dem Ortsstrcmkreis der Glockensignallinie, welcher ebenfalls durch die in die Glockensignallinie geschaltete Akkumulatorenbatterie gespeist wird, sind folgende Apparate enthalten : Vorschaltwiderstand HR1, Stöpselschalter JD4 des Schreibapparates, Ruhestromschreibapparat J., der zu JD4 gehörende Ruf- sowie auch Glockensignale empfangende Wecker HE2,
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und die Schlagwerke in den Wächterhäusern mit emer Stromstärke \on etwa 8 Milliampere Eeapcist. Die Anker des Relais der Wächter- und Amtschlagwerke sowie des Gloceknsignalrelais HE1 sind angezogen. Hingegen wird der Anker des Korrespondenzrelais HL, jetzt noch
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apparat J4 ist nicht. gestöpselt. Im Ortsstromkreis fliesst jetzt kein Strom.
Wünscht die Station einer anderen Signale zu geben, so wird die Kurbel des Signal- gebers JJ, umgelegt oder der Druckknopf der Tasterboussole BT, niedergedrückt. Hiedurch wird der Strom unterbrochen, die Anker der Amt- sowie wächterschlagwerke schnellen nach
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auf den Normalwert von beiläufig 8 Milliampere sinkt und die Einrichtung wieder in Ruhezustand kommt.
Es sei hier bemerkt, dass zufolge des Umstandes, dass zum Telegraphieren auf der Glocken- signallinie die Akkumu ! atorbatterie der Telegraphenlinie verwendet wird, in derselben weder eine Unterbrechung noch Stromschwächung eintreten kann, vielmehr eine unbedeutende Stromverstärkung entsteht. E3 niesst nämlich in der Telegrapheniinie Ladestrom, wobei durch die
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Claims (1)
- gesetzt. Dasselbe gilt auch für den Fall, wenn mehrere Akkumulatoren der Telegraphenlinie zum Telegraphieren auf Glockensignallinien mehrere r Stationen gleichzeitig in Anspruch genommen werden. Die Nachladung der die Glockensignallinie und deren Einrichtung speisende Akkumulatorenoatterie HA wird einfach derart bewerkstelligt, dass man die Akkumulatorbatterie der Glockenaignallinie in gewissen Zeitabschnitten, z. B. täglich bei der Zeitabgabe, mit einer in der Telegraphenlinie unter Ladung stehenden Akkumulatorbatterie At durch Umstöpselung austauscht. Auf diese Weise ist es möglich, auch die Akkumulatorbatterien der Glockensignallinien auf jeder Station nachzuladen, ohne dass es nötig wäre, dieselben von ihrem ständigen Aufstellungsort entfernen zu müssen.Wie aus obigen Ausführungen hervorgeht, können die galvanischen Elemente auch bei Glockensignallinien vollständig vermieden werden, obwohl die Glockensignallinie mit der die Telegrapnenlinie speisenden Dynamomaschine nicht in Verbindung steht.Die Art der Stromversorgung verschiedener Signallinien sowie von Distanz-, Armsignalen, Wasserstandsanzeige-, Feuermeldeeinrichtungen und dgl., ferner von Fernsprechstromkreisen ist in Fig. 6 dargestellt. In der Telegraphenlinie A ist ein weiterer den beschriebenen völlig gleicher Stöpselschalter DK1 angeordnet, wodurch die gemeinsame Akkumulatorbatterie JtJj für die Signallinien oder Fernsprechstromkreise zwecks Ladung in die Telegraphenlinie A geschaltet werden kann. In der Telegraphenlinie fliesst nämlich Ladestrom, so dass die Batterie Jt geladen wird.Während diese Batterie geladen wird, wird die Boussole D und Armsignalkontakt E enthaltende Signallinie B und Fernsprechstromkreis oder Signallinie C durch die in dieselbe gestöpselte Akkumulatorbatterle AJ2 mit Strom versorgt. EMI5.2 linien für Ladezwecke auch durch die Wächterhäuser geführt wird, können nicht nur die auf den Stationen, sondern auch alle an anderen Dienststellen verwendeten galvanischen Elemente vermieden werden. An Stelle eines entsprechend bemessenen Akkumulators kann nämlich auch eine Anzahl von Akkumulatoren mit derselben Leistung verwendet und diese an den einzelnen Strombedarfsstellen an Stelle der dort verwendeten Stromquellen angeordnet werden. EMI5.3 handen sein und würden im Bereich dieser Station zwei Wächterhäuser liegen, auf welchen z.B. je ein Fernsprecher angeordnet ist, so kann die Linienleitung armet durch diese Wächter- hauser geführt und die üblichen Elemente der Fernsprecher in den Wächterbäusern durch einige z. B. je zwei Akkumulatorenzellen ersetzt werden, wobei auf der Station dann acht Zellen verbleiben. Die Nehenstromqueilen sind somit auf sämtliche Strombedarfsstellen entsprechend verteilt angeordnet, Auf Stationen, wo mehrere Telegraphenlinien eventuell auch Glocken-und andere Signallinien sind, ist es angezeigt, sämtliche Stöpselschalter der Schreibapparate und Akkumulatorbatterien auf gemeinsamer Schalttafel zu vereinigen.PATENT. ANSPRÜCHE : 1. Einrichtung zur Stromversorgung von Telegraphen- sowie Signalanlagen, bei welchen In die Linie eine oder mehrele Hauptstromquellen und eine oder mehrere Nebenstromquellen, z. B. Akkumulatoren, geschaltet sind, dadurch gekennzeichnet, dass der durch die Hauptstromquelle gelieferte und normal zur Betätigung der Vorrichtungen dienende Strom xur Ladung der Nebenstromquellen verwendet wird, wobei diese gegebenenfalls an Stelle der Hauptstromquello die Speisung der ganzen oder einzelner Anschnitte der Linie ohne Mitwirkung von Vermittlungsorganen übernehmen können.2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die als Nebenstromquellen dienenden Akkumulatoren durch den on der Hauptetromquelle gelieferten Ruhestrom unmittelbar über die Linienleitung und die in dieselbe geschalteten Apparate geladen werden, so dass die in die Linienleitung geschalteten Apparate selbst als Vorschaltwiderstände der Akkumulatoren zur Wirkung kommen. EMI5.4 <Desc/Clms Page number 6> EMI6.1 signalrelais auf die Stromstärke einer Batterie und in Telegraphierrelais auf die Stromstärke zweier Batterien eingestellt sind.7. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Linienleitung auch durch die Wächterhäuser und andere Strombedarfsstellen geführt ist, wobei die Nebenstromquellen je einer Station an sämtlichen Strombedarfsstellen der Linie verteilt angeordnet werden, so dass die derart verteilten Nebenstromquellen zusammen die Linie und einzeln die an sie an- gesrhlossenen StromkTeise speisen.
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