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Getdschrank zur ratenweiaen Herausgabe des Getdes.
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verwickelten Bau, deshalb teuer in der Herstellung und unzuverlässig in der Wirkung. Bei den bekannten Vorrichtungen werden nämlich die in bestimmten Zeitabständen herauszugebenden einzelnen Geldbeträge oder letztere enthaltenden Kasetten je in einer Abteilung eines Behälterraumes untergebracht und hat jede Abteilung ein besonderes Absperrorgan, das von einem gemeinsamen Uhrwer ;
aus ausgelöst werden kann.
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Uhrwerk beeinflussten Verschlussvurr'htung verriegelten Schiebers ruht, derart, dass beim Herausziehen des Schiebers derselbe die unterste Kassette der Säule vor sich schiebt und aus dem Schrank herauswirft, während beim nachherigen Hineinschieben des Schiebers derselbe selbsttätig verriegelt wird und verriegelt bleibt, bis das Uhrwerk die Verschlussvorrichtung wieder auslöst.
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Massstabs und Fig. 5 die Seitenansicht zur Fig. 4.
Das zweckmässig aus widerstandsfähigem Metall hergestellte Gehäuse 6 des Schrankes wird durch eine wagerechte Wand 7 in zwei Teile unterteilt. Diese Trennwand ist bei 8 verstärkt
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dass beim Drehen der Welle 9 auch dieses Prisma mitverdrcht wird. Der Deckel Jss ist mit einer in beliebiger Weise, z. B. mittels eines Schiebers 16', verschliessbaren Öffnung 15 versehen. In der normalen Stellung des Prismas 1J kommt von den Schächten J2 bzw. 72 desselben der eine
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Zwischen der Trennwand 7 und dem unteren Ende des Prismas 13 ist ein Schieber 22 a n- angeordnet, der einen rückwärts reichenden Schlitz für die Achse 9 und einen sich vom Schlitz nach vorne erstreckenden ausschnitt 23 für eine Kassette besitzt. Der Schnittpunkt 25 der Nuten 18 und 20 und die Stärke der Kassetten 16 ist so gewählt, dass die jeweils unterste Kassette m dem Ausschnitt 2J des Schiebers 22 auf der Trennwand 7 aufliegt. Wird der Schieber in
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die unterste Kassette vor sich, während die oberhalb der untersten Kassette liegende n & chate Kassette sich auf den Schieber 22 hinter dem Ausschnitt 23 auflegt.
Der Schieber 22 ist mit einer Schublade 26 starr verbunden. Diese Schublade besteht aus einer Grundplatte 27, aus den beiden Seitenwänden 28 und aus einer Grundplatte 27, aus den beiden Seitenwänden 28 und aus einer vorderen Verschlusswand 29 und kann mittels eines Sicherheitsschlosses von beliebiger Einrichtung derart verschlossen werden, dass die Schublade und somit auch der Schieber 22 nur von dem den Schlüssel zum Sicherheitsschloss Besitzenden herausgezogen werden kann. An die Trennwand 7 schliesst sich eine senkrechte Wand 30 an, an der eine schräge Gleitplatte 37 befestigt ist, deren vorderes Ende fsst bis zur ebenfalls schrägen Grundplatte 27 der Schublade 26 reicht.
In der herausgezogenen Stellung der Schublade bildet also die Grundplatte 27 gewissermassen die Fortsetzung der Gleitplatte 31 und die von der rückwärtigen Kante des Schieberausschnittea 23 herausgeschobene unterste Kassette gleitet längs der Flächen 31 und 27 in die Schublade 26 hinein, aus der sie dann herausgenommen werden kann.
Mit der Schublade 26 und somit auch mit dem Schieber 22 ist ein Verschlusshaken 32 starr verbunden, der in den einen Arm eines zweiarmigen Hebels 34 eingreift, der in einem an'der Wand 30 befestigten Rahmen 33 drehbar gelagert ist (Fig. 1 und 3). Der andere Arm des Hebels 34 reicht in den Bereich eines Stiftes 21, welcher an der Stirnseite eines Zahnrades 35 befestigt
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Stösst der Stift 21 z. B. täglich einmal gegen den Arm des Hebels 34 und verdreht denselben um einen gewissen Winkel, 80 schnappt, ein am Arm 34 befestigter federnder Haken 38 hinter
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aus dem Gehäuse 6 herausgezogen werden kann. Der Stift 39 ist an der Schublade 26 befestigt ; wird also die Schublade herausgezogen, dann gibt der Stift. 39 den Federhaken 38 wieder frei und der Arm 34 fällt in die in Fig. 3 ersichtliche Stellung zurück. Wird daraufhin die Schuhlade 26 wieder hineingeschoben, dann gleitet der Verschlusshaken 32 unter den Arm 34, so dass
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an der Wand 7 befestigt ; dieser Haken 42 ist an der einen Seite abgeschrägt und steht unter der Wirkung einer in Fig. 5 dargestellten Feder 56. Der Haken 42 greift ebenfalls durch einen Schlitz 43 des Schiebers 22 hindurch.
Sind die beiden Schächte 77, 72 teer, dann kann das
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herausnchmbar.
Wie aus der obigen Beschreibung hervorgeht, dient der neue Geldschrank hauptsächlich derr Zwecke, dass z. B. Arbeiter, Beamte usw., die ihr Gehalt periodisch erhalten, das Geld am Anfang des Monats oder der Woche in Einzelteile unterteilt in die Kassetten 76 legen sollen : da aus dem Geldschrank das Geld täglich nur einmal stets nur eine Einzelsumme herausgenommen werden kann, ist selbsttätig gesichert, dass sich das Gehalt auf einen ganzen Monat oder eine ganze Woche gleichmässig verteilt.
Der Geldschrank ist mit einer an sich bekannten Einrichtung versehen, die es ermöglicht, die an den einzelnen Tagen ersparten Gelder bis zum Ende des Monats oder der Woche gesichert wegzulegen. Zu diesem Zwecke ist am Deckel 10 eine Öffnung 45 für Geldeinwurf vorgesehen, von der das Geld über Gleitplatten 46 in eine Schublade 47 gelangt. Diese Schublade ist mit
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Feder < ? stehender Verschlusshaken 61 vorgesehen, der hinter einen an der Unterseite der Schublade 47 befestigten Haken ? greift und das Herausziehen der Schublade verhindert. Am Boden der Schublade 47 ist ausserdem eine nach unten ragende Feder 63 angebracht.
Wird das Prisma verdreht, dann stösst dasselbe gegen das hintere Ende 54 des Verschlusshakcns 61 und bewegt denselben in die in Fig. 2 mit gestrichelten Linien dargestcllte Lage. Die Feder 53 schnappt hinter den Verschlusshaken 51 und stellt denselben in dieser Lage fest ; die Schublade 47 kann jetzt herausgezogen werden. Ist die Schublade vollkommen herausgezogen worden, dann gelangt die mit derselben mitbewegte Feder 53 vor das vordere Ende des Verschlusshakens 51 und der Verschlusshaken wird von der Feder 60 in die in Fig. 2 mit vollen Linien angegebene Lage zurückbewegt.
Beim Hineinschieben der Schublade 47 wird dann der Verschlusshaken 51 durch eine schräge Nase 55 des Hakens 52 ein wenig nach der Seite geschoben und der Verschluss haken 51 gelangt nachher unter der Einwirkung der Feder 50 wieder hinter den Haken 62.
Der Geldschrank kann auch als eine Schmuckuhr ausgebildet werden. Der Gang des Uhrwerkes 36 ist in diesem Falle durch eine Glasplatte 56 Zeiger usw. sichtbar gemacht.
PATENT. ANSPRÜCHB :
1. Geldschrank zur ratenweisen Herausgabe des Geldes, dadurch gekennzeichnet, dass die unterste der säulenartig aufeinandergelegten Kassetten in einem Ausschnitt eines von der durch das Uhrwerk beeinflussten Verschlussvorrichtung verriegelten Schiebers (22) ruht, derart, dass beim Herausziehen des Schiebers dieser die unterste Kassette der Säule vor sich schiebt und aus dem Schrank herauswirft, während beim nachherigen Hineinschieben des Schiebers dieser selbsttätig verriegelt wird und verriegelt bleibt, bis das Uhrwerk die Verschlussvorrichtung wieder auslöst.