AT75013B - Vorrichtung zum Feststellen der Zeilenschaltkupplung von Schreibmaschinen. - Google Patents

Vorrichtung zum Feststellen der Zeilenschaltkupplung von Schreibmaschinen.

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AT75013B
AT75013B AT75013DA AT75013B AT 75013 B AT75013 B AT 75013B AT 75013D A AT75013D A AT 75013DA AT 75013 B AT75013 B AT 75013B
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Seidel & Naumann Ag
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  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 



   Die Achse 5 ist mit einer Längsbohrung versehen, in der eine mit Handknopf 12 ausgestattete Stange 11 verschiebbar gelagert ist. Diese Stange trägt im Innern der Papier'walze   1   bzw. des Hohlzylinders 2 einen Stift 13, der durch einen Schlitz 14 der Achse 5 so weit hervorragt, dass er beim Verstellen der Stange 11 den Kegel 6 mitnehmen kann. Wird die Stange 11 mittels des Knopfes 12, von der in Fig. 1 gezeichneten Stellung ausgehend, nach rechts verschoben, so nimmt der Stift 13 den Kegel 6 mit, der Hebel 8 wird freigegeben und die Kupplung zwischen der Papierwalze   1   und dem Zeilenschaltrade 4 wird ausgeschaltet. Nach Freigabe des Knopfes 12 der Stange 11 wird der Kegel 6 durch den Druck der Feaer 7 wieder nach links geschoben und die Kupplung zwischen Walze   1   und Zeilenschaltrad 4 wieder hergestellt. 



   Um die Entkupplung zwischen der Papierwalze und dem Zeilenschaltrade beliebig lange aufrecht zu erhalten und nach Bedarf die Kupplung wieder herzustellen, ist folgende Einrichtung getroffen : 
Vor dem üblichen gerauhten, auf der Achse   o   befestigten und zum Drehen der Papierwalze 1 dienenden Rade 15 ist auf der Stange 11 eine Hülse 16 angeordnet, welche die aus den Fig. 1 bis 3 ersichtliche Form hat und über Achse 5 verschoben werden kann. Am rechten Ende trägt die   Hülse 26 einen   radial nach innen gerichteten Flansch   17,   zahnartigen Querschnittes, und auf dem zylindrischen Teile zwei   Längsschlitze   18,   üi Welche zwei   Stifte 19 hineinragen, die in einen auf der Achse 5 verschiebbaren Ring 20 eingelassen sind.

   Der Ring ist am rechten Ende seiner Bohrung bei 21 abgeschrägt. 



   In   Längenaussparungen   der Achse 5 sind Klinken 22 mit ihrem rechten Ende fest so gelagert, dass die linken Enden sich in den Aussparungen federnd bewegen können. 



   Die Klinken 22 tragen in einem gewissen Abstande von den   abgeschrägten   Enden Nasen 23. 



   Die Wirkungsweise der beschriebenen Einrichtung ist folgende :
Von der in Fig. 1 gezeichneten Stellung der Teile ausgehend, werden die Stange 11 und alle damit verbundenen Teile, also Kegel   6,   Hülse 16 und Knopf 12 durch die Wirkung der Feder 7 so weit nach links verschoben, als der an der Stange 11 befestigte, im Schlitze 14 der Achse 5 geführte Stift 13 es zulässt. Infolgedessen ist durch die Wirkung des Hebels 8 und des Spreizringes 10 die Papierwalze 1 mit dem Zeilenschaltrade 4 gekuppelt. 



   Wird nun die Stange 11   mittels des Knopfes 22   nach rechts geschoben, Bo schiebt sich der Flansch 17 der Hülse 16 über die Nasen 23 der federnden Klinken 22 fort, bis diese hinter dem Flansch 17 einschnappen und damit die   Rückwärtsbewegung   der Stange 11 und der damit verbundenen Teile sperren (Fig. 2). 



   Während der eben beschriebenen Bewegung der Hülse 16 bleibt der Ring 20 in seiner Stellung. 



   Die Hülse 16 verschiebt sich an den Stiften 19 des Ringes 20 entlang. Gleichzeitig ist der Kegel 6 durch den Stift 13 nach rechts geschoben worden, der Hebel 8 gibt den Spreizring 10 frei und die
Kupplung zwischen der Papierwalze 1 und dem Zeilenschaltrade 4 ist gelöst. Sämtliche Teile werden in dieser entkuppelten Stellung festgehalten (Fig. 2). Um die Kupplung wieder herzustellen, wird die Stange 11 mittels Knopfes 12 in Richtung der Pfeile a, b (Fig. 2) um ein weiteres Stück nach rechts verschoben.

   Hiebei wird der Ring 20 mittels der Stifte 19 von der Hülse 16 mitgenommen ; sein rechtes Ende übergreift die freien Enden der Klinken 22, drückt diese radial so weit zurück, sie in dieser Stellung festhaltend (Fig. 3), dass beim Freigeben des Knopfes 12 und dem dann durch Wirkung der Feder 7 erfordernden Zurückgehen der Hülse   16,   deren Flansch 17 an den Nasen   2   der Klinken 22 vorbeigehen kann. Beim weiteren Zurückgehen nimmt die
Hülse 16 den Ring 20 mit und die Klinken 22 federn in ihre ursprüngliche Stellung zurück. 



   Sämtliche Teile nehmen nun wieder die in Fig. 1 gezeichnete Kupplungsstellung ein. Während bei der in Fig. 1 bis 3 dargestellten und bisher beschriebenen Ausführungsform 
 EMI2.2 
 Herschiebt der Stellstange 11 erreicht. Dabei ist die gesamte Kupplungseinrichtung in das Innere des Papierwalze verlegt. 



   Bei der in Fig. 4 bis 12 dargestellten Ausführungsform ist auf der Achse 5 eine Hülse 24 drehund verschiebbar angeordnet, deren genaue Gestalt aus der in Fig. 12 wiedergegebenen Abwicklung ersichtlich ist. Die Hülse 24 trägt auf der dem Spreizring 10 zugekehrten Seite eine dreieckige Aussparung 25, in welche ein auf der Achse 5 befestigter Stift 26 eintreten kann.

   Weiter ist die Hülse 24 nut einem senkrecht zur Achse 5 verlaufenden Schlitz 27 versehen, in welchen ein an der 
 EMI2.3 
   Athse J Vt-rscim'bt und schliesslich   sind an der rechten Seite der Hülse 24 ein dreieckiger Ausschnitt 30 und zwei Längsschlitze 31 und 32 angebracht, deren Zweck aus dem folgenden er-   stchthch   ist : 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 
Ausgehend von Fig. 4 wonach sämtliche Teile sich in der Kupplungsstellung befinden, ist also Papierwalze 1 mit Zeilenschaltrad 4 gekuppelt.

   Wird die Stellstange 11 in Richtung des Pfeiles c (Fig. 5) nach rechts gedrückt, so wird die Hülse 24 durch den Stift 28 in Richtung des   Pfeiles d mitgenommen, stösst mit der dreieckigen Aussparung 30 gegen den Finger 34 der Büchse 33 des nicht drehbaren Kegels 6 und wird dadurch nach unten gedreht, bis der Finger 34 in den Grund der Aussparung 30 gelangt ist (Fig. 6). Die Klinke 38 greift nunmehr mit ihrer Abschrägung 41 in den Schlitz 32 der Hülse 24 ein, wie aus den Fig. 6 und 7 ersichtlich ist.

   Wird   jedoch die Stange 11 in Richtung des   Pfeilesf weiter nach rechts gedrückt,   so nimmt die Hülse 24 den Kegel 6 in Richtung des Pfeiles 9 und entgegen der Wirkung der Feder 7 mit, bis der Stift 28 an das rechte Ende des Schlitzes 29 der Achse 5 stösst.   Nunmehr   schnappt die Klinke 38, die vorher mit ihrem unteren nasenförmigen Teil an der Innenwand der Büchse 33 des Kegels 6 entlang geglitten war, unter Wirkung der Feder 39 ein, der Absatz 42 der Klinke legt sich vor den linken Rand der Büchse 33 und hält diese und die übrigen Teile in der Entkupplungsstellung fest. Nach Freigabe des Knopfes 12 bringt die Feder 44 die Stellstange 11 und die Hülse 24 in Richtung der Pfeile h, h gemäss Fig. 8, nach links.

   Bei dieser Linksbewegung trifft die Hülse 24 mit ihrer dreieckigen Aussparung 25 auf den Stift 26 und wird dadurch in die Ausgangsstellung zurückgedreht. Sämtliche Teile nehmen nunmehr die aus Fig. 8 und 9 ersichtliche dauernde Entkupplungsstellung ein. 



     Soll   die Kupplung wieder hergestellt werden, so wird der Knupf 12 in Richtung des Pfeiles   i   (Fig. 10) wiederum nach rechts gedrückt. Dabei wird die Hülse 24 durch den Stift 28 mitgenommen. 
 EMI3.2 
 Aussparung 36 der   Hülse 24 aufwärts,   der Absatz 42 gibt die Büchse 33 nebst Kegel 6 frei, die beide nunmehr unter Wirkung der Feder 7 in Richtung des Pfeiles p   (Fig.'1)   nach links sich verschieben. Dabei tritt der Finger 34 der Büchse 33 des Kegels 6 in die Aussparung 31 der Hülse 24 ein (Fig. 11). Nach Freigabe des Knopfes 12 werden Stange 11 und Hülse 24 durch Feder 44 nach links bewegt, wobei die   Hülse 24 durch Stift 26 wieder nach unten   in die Ausgangsstellung gedreht 
 EMI3.3 
 auf der Achse angebrachte Nase sperrt. 



   Bei der in den Fig. 13 bis 18 dargestellten dritten Ausführungsform der Erfindung ist auf der Achse 5 eine in einen Zahn   46 ausläutende Hülse   46 fest angeordnet. Vor dem Kegel 6 sitzt, gegen den eben erwähnten Zahn hin eine auf der Achse 5 verschiebbare Büchse 47, deren genaue 
 EMI3.4 
   Büchse 47   ist. 



   Die Wirkungsweise der eben beschriebenen   Einrichtung   ist folgende : 
 EMI3.5 
 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 
 EMI4.1 
 
 EMI4.2 


Claims (1)

  1. EMI4.3 <Desc/Clms Page number 5> Stift (26) herbeigeführt wird, der beim Zurückdrehen der Stellatangc (11) und damit der Hülse (24) in eine an dieser vorgesehenen dreieckigen Aussparung (25) eintritt.
    10. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die die abwechselnde Kupplung und Entkupplung zwischen Papierwalze (1) und Zeilenschaitrad (4) bewirkende, auf der Achse (5) verschieb-und drehbare Büchse (47) mit abwechselnd tiefen und flachen Zahnlücken (49, 48) versehen ist und durch einen an der Stellstange (j) befestigten EMI5.1 des Kegels (6) in die Entkupplungsstellung hemmt oder in eine tiefe Zahnlücke (49) der entsprechend gedrehten Büchse (47) diese und den Kegel (6) in die Kupplungsstellung zurückkehren lässt.
    11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Büchse (47) von einer losen, ebenfalls im Bereiche des Mitnehmerstiftes (51) befindlichen Hülse (, 53) von etwas EMI5.2
AT75013D 1916-04-06 1916-04-06 Vorrichtung zum Feststellen der Zeilenschaltkupplung von Schreibmaschinen. AT75013B (de)

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