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Die Achse 5 ist mit einer Längsbohrung versehen, in der eine mit Handknopf 12 ausgestattete Stange 11 verschiebbar gelagert ist. Diese Stange trägt im Innern der Papier'walze 1 bzw. des Hohlzylinders 2 einen Stift 13, der durch einen Schlitz 14 der Achse 5 so weit hervorragt, dass er beim Verstellen der Stange 11 den Kegel 6 mitnehmen kann. Wird die Stange 11 mittels des Knopfes 12, von der in Fig. 1 gezeichneten Stellung ausgehend, nach rechts verschoben, so nimmt der Stift 13 den Kegel 6 mit, der Hebel 8 wird freigegeben und die Kupplung zwischen der Papierwalze 1 und dem Zeilenschaltrade 4 wird ausgeschaltet. Nach Freigabe des Knopfes 12 der Stange 11 wird der Kegel 6 durch den Druck der Feaer 7 wieder nach links geschoben und die Kupplung zwischen Walze 1 und Zeilenschaltrad 4 wieder hergestellt.
Um die Entkupplung zwischen der Papierwalze und dem Zeilenschaltrade beliebig lange aufrecht zu erhalten und nach Bedarf die Kupplung wieder herzustellen, ist folgende Einrichtung getroffen :
Vor dem üblichen gerauhten, auf der Achse o befestigten und zum Drehen der Papierwalze 1 dienenden Rade 15 ist auf der Stange 11 eine Hülse 16 angeordnet, welche die aus den Fig. 1 bis 3 ersichtliche Form hat und über Achse 5 verschoben werden kann. Am rechten Ende trägt die Hülse 26 einen radial nach innen gerichteten Flansch 17, zahnartigen Querschnittes, und auf dem zylindrischen Teile zwei Längsschlitze 18, üi Welche zwei Stifte 19 hineinragen, die in einen auf der Achse 5 verschiebbaren Ring 20 eingelassen sind.
Der Ring ist am rechten Ende seiner Bohrung bei 21 abgeschrägt.
In Längenaussparungen der Achse 5 sind Klinken 22 mit ihrem rechten Ende fest so gelagert, dass die linken Enden sich in den Aussparungen federnd bewegen können.
Die Klinken 22 tragen in einem gewissen Abstande von den abgeschrägten Enden Nasen 23.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Einrichtung ist folgende :
Von der in Fig. 1 gezeichneten Stellung der Teile ausgehend, werden die Stange 11 und alle damit verbundenen Teile, also Kegel 6, Hülse 16 und Knopf 12 durch die Wirkung der Feder 7 so weit nach links verschoben, als der an der Stange 11 befestigte, im Schlitze 14 der Achse 5 geführte Stift 13 es zulässt. Infolgedessen ist durch die Wirkung des Hebels 8 und des Spreizringes 10 die Papierwalze 1 mit dem Zeilenschaltrade 4 gekuppelt.
Wird nun die Stange 11 mittels des Knopfes 22 nach rechts geschoben, Bo schiebt sich der Flansch 17 der Hülse 16 über die Nasen 23 der federnden Klinken 22 fort, bis diese hinter dem Flansch 17 einschnappen und damit die Rückwärtsbewegung der Stange 11 und der damit verbundenen Teile sperren (Fig. 2).
Während der eben beschriebenen Bewegung der Hülse 16 bleibt der Ring 20 in seiner Stellung.
Die Hülse 16 verschiebt sich an den Stiften 19 des Ringes 20 entlang. Gleichzeitig ist der Kegel 6 durch den Stift 13 nach rechts geschoben worden, der Hebel 8 gibt den Spreizring 10 frei und die
Kupplung zwischen der Papierwalze 1 und dem Zeilenschaltrade 4 ist gelöst. Sämtliche Teile werden in dieser entkuppelten Stellung festgehalten (Fig. 2). Um die Kupplung wieder herzustellen, wird die Stange 11 mittels Knopfes 12 in Richtung der Pfeile a, b (Fig. 2) um ein weiteres Stück nach rechts verschoben.
Hiebei wird der Ring 20 mittels der Stifte 19 von der Hülse 16 mitgenommen ; sein rechtes Ende übergreift die freien Enden der Klinken 22, drückt diese radial so weit zurück, sie in dieser Stellung festhaltend (Fig. 3), dass beim Freigeben des Knopfes 12 und dem dann durch Wirkung der Feder 7 erfordernden Zurückgehen der Hülse 16, deren Flansch 17 an den Nasen 2 der Klinken 22 vorbeigehen kann. Beim weiteren Zurückgehen nimmt die
Hülse 16 den Ring 20 mit und die Klinken 22 federn in ihre ursprüngliche Stellung zurück.
Sämtliche Teile nehmen nun wieder die in Fig. 1 gezeichnete Kupplungsstellung ein. Während bei der in Fig. 1 bis 3 dargestellten und bisher beschriebenen Ausführungsform
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Herschiebt der Stellstange 11 erreicht. Dabei ist die gesamte Kupplungseinrichtung in das Innere des Papierwalze verlegt.
Bei der in Fig. 4 bis 12 dargestellten Ausführungsform ist auf der Achse 5 eine Hülse 24 drehund verschiebbar angeordnet, deren genaue Gestalt aus der in Fig. 12 wiedergegebenen Abwicklung ersichtlich ist. Die Hülse 24 trägt auf der dem Spreizring 10 zugekehrten Seite eine dreieckige Aussparung 25, in welche ein auf der Achse 5 befestigter Stift 26 eintreten kann.
Weiter ist die Hülse 24 nut einem senkrecht zur Achse 5 verlaufenden Schlitz 27 versehen, in welchen ein an der
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Athse J Vt-rscim'bt und schliesslich sind an der rechten Seite der Hülse 24 ein dreieckiger Ausschnitt 30 und zwei Längsschlitze 31 und 32 angebracht, deren Zweck aus dem folgenden er- stchthch ist :
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Ausgehend von Fig. 4 wonach sämtliche Teile sich in der Kupplungsstellung befinden, ist also Papierwalze 1 mit Zeilenschaltrad 4 gekuppelt.
Wird die Stellstange 11 in Richtung des Pfeiles c (Fig. 5) nach rechts gedrückt, so wird die Hülse 24 durch den Stift 28 in Richtung des Pfeiles d mitgenommen, stösst mit der dreieckigen Aussparung 30 gegen den Finger 34 der Büchse 33 des nicht drehbaren Kegels 6 und wird dadurch nach unten gedreht, bis der Finger 34 in den Grund der Aussparung 30 gelangt ist (Fig. 6). Die Klinke 38 greift nunmehr mit ihrer Abschrägung 41 in den Schlitz 32 der Hülse 24 ein, wie aus den Fig. 6 und 7 ersichtlich ist.
Wird jedoch die Stange 11 in Richtung des Pfeilesf weiter nach rechts gedrückt, so nimmt die Hülse 24 den Kegel 6 in Richtung des Pfeiles 9 und entgegen der Wirkung der Feder 7 mit, bis der Stift 28 an das rechte Ende des Schlitzes 29 der Achse 5 stösst. Nunmehr schnappt die Klinke 38, die vorher mit ihrem unteren nasenförmigen Teil an der Innenwand der Büchse 33 des Kegels 6 entlang geglitten war, unter Wirkung der Feder 39 ein, der Absatz 42 der Klinke legt sich vor den linken Rand der Büchse 33 und hält diese und die übrigen Teile in der Entkupplungsstellung fest. Nach Freigabe des Knopfes 12 bringt die Feder 44 die Stellstange 11 und die Hülse 24 in Richtung der Pfeile h, h gemäss Fig. 8, nach links.
Bei dieser Linksbewegung trifft die Hülse 24 mit ihrer dreieckigen Aussparung 25 auf den Stift 26 und wird dadurch in die Ausgangsstellung zurückgedreht. Sämtliche Teile nehmen nunmehr die aus Fig. 8 und 9 ersichtliche dauernde Entkupplungsstellung ein.
Soll die Kupplung wieder hergestellt werden, so wird der Knupf 12 in Richtung des Pfeiles i (Fig. 10) wiederum nach rechts gedrückt. Dabei wird die Hülse 24 durch den Stift 28 mitgenommen.
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Aussparung 36 der Hülse 24 aufwärts, der Absatz 42 gibt die Büchse 33 nebst Kegel 6 frei, die beide nunmehr unter Wirkung der Feder 7 in Richtung des Pfeiles p (Fig.'1) nach links sich verschieben. Dabei tritt der Finger 34 der Büchse 33 des Kegels 6 in die Aussparung 31 der Hülse 24 ein (Fig. 11). Nach Freigabe des Knopfes 12 werden Stange 11 und Hülse 24 durch Feder 44 nach links bewegt, wobei die Hülse 24 durch Stift 26 wieder nach unten in die Ausgangsstellung gedreht
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auf der Achse angebrachte Nase sperrt.
Bei der in den Fig. 13 bis 18 dargestellten dritten Ausführungsform der Erfindung ist auf der Achse 5 eine in einen Zahn 46 ausläutende Hülse 46 fest angeordnet. Vor dem Kegel 6 sitzt, gegen den eben erwähnten Zahn hin eine auf der Achse 5 verschiebbare Büchse 47, deren genaue
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Büchse 47 ist.
Die Wirkungsweise der eben beschriebenen Einrichtung ist folgende :
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