AT74904B - Vorrichtung zur Herstellung von allseitig geschlossenen Hohlsteinen aus einem hohlen Tonstrang. - Google Patents
Vorrichtung zur Herstellung von allseitig geschlossenen Hohlsteinen aus einem hohlen Tonstrang.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 EMI1.2 <Desc/Clms Page number 2> Damit der Strang genügend widerstandsfähig für den Durchgang der Messerwellen ist, bringt man an geeigneten SteHen Stützflächen an. Die einen sind festliegend und verlaufen längs der Schnittstellen unter dem Strang, die anderen sind beweglich und wirken als Druckplatten, die sich fest auf den durchgehenden Strang legen und durch Hebel- übertragung nach erfolgter Schliessung des Stranges von diesem abgehoben werden, damit der geschlossene und abgeschnittene fertige Stein leicht abgenommen werden kann. Um eine Formveränderung der Formlinge während des Schliessens, Trocknens und Brennens zu vermeiden, werden dieselben an geeigneter Stelle durch zwang häufig geführte eventuell mit den Druckplatten verbundene Stifte durchlocht. Auf der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele der Vorrichtung gemäss der Erfindung schematisch dargestellt. In Fig. 1 ist ein auf einen Abschneidewagen aufgelaufener Strang im Querschnitt mit zwei nebeneinanderliegenden, senkrecht von unten nach oben beweglichen Messerwellen gezeichnet. Fig. 2 stellt ein Messerwellenpaar mit ineinandergereifenden StreichmeBsem dar, während Fig. 3 zwei nebeneinanderliegende Messerwellen mit darunter angeordneten Keilen und oberhalb der Messerwellen angedeuteten Schneidedraht auf der einen Seite und ein zum Glätten dienendes Streichblech auf der anderen Seite wiedergibt. Fig. 4 zeigt eine profilierte Messerweile in Draufsicht und Seitenansicht, Fig. 5 eine Einrichtung, bei welcher die Messerwellen um einen ausserhalb des Stranges liegenden Punkt schwingen und durch den Strang geführt werden. Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 ist a der Hohlstrang, b der abgeschnittene Stein, c sind die Messerwellen und d die kastenförmig um die Wellen herum angeordneten Streichmesser mit vorspringenden Schneiden e. al und bl sind die zugestrichenen Seitenwände. An Hand der Zeichnung und des vorher besagten ist ersichtlich, dass die Streichmesser bei ihrer Bewegung durch den Tonstrang hindurch zunächst Teile aus den Strangwänden herausreissen und sie beim weiteren Vordringen tIer Messerwellen dann von unten in die Hohlräume hineinstreichen. In Fig. 2 sind al und bl wieder die Strangwände und c die Messerwellen. Anstelle der kastenförmigen Messeraaordnung sind hier geschwungene Streichmesser f auf die Wellen aufgesetzt. Die Messer der einzelnen Wellen sind so gegeneinander versetzt, dass sie ineinandergreifen, damit weniger vom Strang verloren geht. Um bei dünnen Strangwänden und grossen Hohlräumen genügend Material zu Verschliessen der Hohlräu : ne herauzuschaffen, dient die in Fig. 3 dargestellte Einrichtung., Hier ist zwischen den beiden Messerwellell ein Keil oder ein keilförmiger Körper 9 vorgesehen, der zuerst in den Tonstrang eindringt und dabe'das Material den Messern zuschiebt, die es dann in die vorhandene Öffnung/ur Bildung der Wände 1 und 6t hineinstreichen. Zum Nachschneiden der zugeschmierten Steintlche dient der angedeutete Schneiddraht h auf der linken Seite, während dus rechts angedeutete keilförmige Streichmesser i die abgeschnittene Wand glättet. Bei Fig. 4 sitzen auf der Messcrwelle c längere Streicbmesser A, welche die Hohl- räume n verschieben und kürzere Mear M, die die senkrechten Seitenwände des Steines EMI2.1 bilden vor den Hohlraumen n die Versehlusswande a1. während die kurzen Messer m die Wandstücke f, stehen lassen. Zwecks Hindurchführung der rotterenden Streichmesser durch den Tonstrang können diese entweder in 8chlittenfÜhrungen hin und her seitlich gegen den Tonstrang und von oben oder unten durch diesen hindurch bewegt werden, oder wie es die Fig. 6 zeigt, bei welcher die Messerwellen c nebeneinander in einem um den Punkt q schwingenden Arm p gelagert sind, durch den Strang bindurchgeführt werden. Zur Stützung des Stranges während des Schnittes ist der Strang oben und unten durch Platten/und/gestützt, von denen letztere in bekannter Weise auf den Strang mechanisch gedrückt und von diesem abgehoben werden. Die obere Platte hat Stifte u, mit denen sie die Decke des Steines durchstösst und Luftlöcher schafft, sonst verlieren die Steine beim letzten Schliessvorgang ihre Form. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENT-ANSFR ÜCHE : 1. Vorrichtung zur Herstellung von allseitig geschlossenen Hohlsteinen aus einem hohlen Tonstrang, gekennzeichnet durch ein aus schnell um laufenden walzenförmigen Körpern gebildetes Schliesswerkzeug, welches quer durch den Hohlstrang geführt wird und den los. gerIssenen Ton 1D die Hohlräume drängt. <Desc/Clms Page number 3>2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein Paar neben- oder übereinander liegender Walzen.3. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch ein Paar neben- oder übereinander liegender Wellen, die mit Streichmessern besetzt sind.4. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Streichmesser des Wellenpaares ineinandergreifen.5, Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Streichmesser dem Hohlraum des Tonstranges entsprechend profiliert wird.6. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen oder unter dem Wellenpaar eine in der Bewegungsrichtung keilförmig zugespitzte Leiste angebracht ist.7. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Wellenpaar um einen ausserhalb des Stranges liegenden Drehpunkt durch diesen hindurchbewegt wird.8. Ausuhrungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass hinter dem Wellenpaar ein Draht zum Nachschneiden geführt ist.9. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1 bit 8, dadurch gekennzeichnet, dass an den Schnittstellen unter dem Strang feste Platten vorgesehen sind, denen an der Oberseite gleichartige, mit festen oder zwangläufig geführten Stiften versehene Platten entsprechen, die auf den Strang gedrückt werden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE74904X | 1914-04-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT74904B true AT74904B (de) | 1918-11-11 |
Family
ID=5636930
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT74904D AT74904B (de) | 1914-04-22 | 1915-03-19 | Vorrichtung zur Herstellung von allseitig geschlossenen Hohlsteinen aus einem hohlen Tonstrang. |
Country Status (1)
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|---|---|
| AT (1) | AT74904B (de) |
-
1915
- 1915-03-19 AT AT74904D patent/AT74904B/de active
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