AT74648B - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von ringförmigen Stahlblöcken durch Schleuderguß. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von ringförmigen Stahlblöcken durch Schleuderguß.

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  Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von ringförmigen   Stahlblöcken   durch
Schleuderguss. 



   Die Erfindung bezieht sich insbesondere auf die Herstellung von ringförmigen Stahlblöcken durch Schleuderguss, wobei das Metall in dünnflüssigem Zustande unmittelbar in die sich drchende Form eingeführt wird und dadurch, dass die Drehachse wegerecht liegt, 
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Bei dem bis jetzt benutzten Verfahren hat das Metall das Bestreben, sich in der Form zusammenzuziehen. Diese Zusammenziehung erfolgt entgegengesetzt der Schleuderkraft, woraus sich ergibt, dass der Guss bestrebt ist. sich von der Formwand zurückzuziehen. Dieses Verhalten begünstigt die Bildung von Rissen am Umfang des Guss-   stuckes.   



   Um diese Übeistände bei der Erzeugung von   Schleudergüssen   zu beseitigen, soll nach dem vorliegenden Verfahren ein dauernder Druck auf das sich drehende, geschmolzene 
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 Druck wird so lange aufrechterhalten, bis der Guss genügend erstarrt ist, um seine Form in Ruhe beizubehalten, worauf die   Schieudorwirkung   und der dazu senkrechte Druck eingestellt werden. damit die normale Kühlung und Kontrakion vor sich gehen können. Für die Ausführung des Verfahrens   wird eine Sch ! endf-rform   benutzt, welche für die unmittelbare Aufnahme des geschmolzenen Stahls geeignet ist. Diese Form besitzt emen 
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   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung dargestellt. 



   Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht,
Fig. 2 eine Stirnansicht,
Fig. 3 einen Längsschnitt,
Fig. 4 einen Querschnitt durch eine Ausführungsform. 



   Die zylindrische Form zur Erzeugung der hohlen zylindrischen   Gosse   ('liegt wagerecht und ist durch   Bolzen 'an einem drehbaren Kopf   2 befestigt. Der Kopf ist im Gestell 0'mittels einer hohlen Welle 3 gelagert, deren entgegengesetztes Ende mit einer Scheibe 4 versehen ist, die den Deckel eines Zylinders a bildet. Der andere Deckel " des Zylinders 5 ist ebenfalls mit einem hohlen Zapfen 8 versehen, der in der achsialen Verlängerung der hohlen Welle 3 liegt nnd im Gestell 9 gelagert ist. Das äussere Ende des Zapfens 8 ist durch einen   Deckel M verschlossen,   der am Zapfen durch Bolzen 11 befestigt ist. Der Decke) besitzt eine mittlere Öffnung 12, durch welche ein Rohr 13 geführt ist, das mit einer hydraulischen Druckquelle verbunden ist. Das Einlassrohr 13 ruht mit seinem 
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 messer der Form 1 ist.

   Diese Anordnung bildet ein Mittel zur Aufrechterhaltung eines beständigen Druckes auf den Guss in der Form während ihrer Drehung. Die Zylinder- 
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 Öffnung 19, durch welche das untere Ende eines Rohres 20 eingeführt ist, mittels welchem das geschmolzene Metall in die drehbare Form eingeführt werden kann. 



    Bei der abgeänderten Ausführungsf9, gemäss Fig. 4 haben die zylindrische Form la, der drehbare Kopf 2a, die hohle Welle 3a, das Gestell 6a und 9a, der Kolben 16a und   die Kolbenstange 15a dieselbe Lage wie in Fig. 1 und 3. Anstatt einer hydraulischen Presse ist hier eine Spindel 21 vorhanden, die in achsialer Verlängerung der Kolbenstange   j   liegt und von einem Konsol 9c des Gestells   9.   getragen wird. Die hoble Welle   z   ist mit einer besonderen Riemenscheibe 3b zum Zwecke des Antriebes versehen. 



   Die Form wird in Drehung vorsetzt, um eine Schleuderwirkung auf das geschmolzene Metall hervorzurufen und. letzteres in Berührung mit den Wänden der Form zu halten, wozu eine Umfangsgeschwindigkeit von annähernd 20 m in der Sekunde oder mehr erforderlich ist. Der geschmolzene Stahl wird in   dünnflüssigem   Zustande in die Form eingeführt. Sobald die Erstarrung des Metalles beginnt, wird ein fortschreitender Druck senkrecht zur Wirkung der Schleuderkraft ausgeübt. Der mit dem Kolben 16 (oder 16a) ausgeübte Druck wird so lange fortgesetzt, bis der Guss eine solche Festigkeit erreicht hat, dass er seine Form   beibehält. Hierauf   wird die Drehung der Form und der Druck auf den Kolben   M, eingestellt,   so dass nunmehr der Guss sowohl von der Schleuderkraft als auch von dem dazu senkrechten Druck befreit wird.

   Der Guss kann nunmehr in der gewöhnlichen Weise abkühlen und   untersteht   nunmehr nur noch der Wirkung der
Kontraktionskraft, die beim Kühlen eintritt. Der auf dem   Guss   senkrecht zur Schleuderkraft während der Kristallisation   ausgeübte Druck bewirkt,   dass der Guss in der Längsrichtung zusammengezogen und in Richtung des Durchmessers vergrössert wird ; die Berührung der Oberfläche des Gusses mit den Wänden der Form bleibt bewahrt und die
Bildung von Rissen an der Oberfläche des Gusses wird verhindert. 



   Es wird bemerkt, dass, wenn der Druck grösser ist als der Druck, der erforderlich ist, um eine stetige   Berührung   des Umfanges mit der Form zu erhalten, die überschüssige
Kraft in der Richtung des Umfanges wirkt und eine Trennung   der Kristalle verbindert.   



    PATENT-ANSPRÜCHE :  
1. Verfahren zur Herstellung von ringförmigen   Stahlblöcken   durch Schleuderguss, dadurch gekennzeichnet, dass auf das Metall während der Erstarrung senkrecht zur Richtung der   Schleuderkraft ein   Druck ausgeübt wird.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung zur Ausübung dos Verfahrens nach Anspruch l, dadurch gekenn- zeichnet, dass in der das geschmolzene Metall enthaltenden, um eine wagerechte Achse drehbaren Form ein Kolben untergebracht ist, der durch seine Kohlenstango hydrauliscl oder mechanisch mit gleichmässigem Druck gegen den Guss gedrückt werden kann.
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