AT157460B - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines Motorzylinders. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines Motorzylinders.Info
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Description
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Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines Motorzylinder.
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der Temperatur des geschmolzenen Metalles entsprechend auf jene Temperatur erwärmten Leichtmetallzylinder, bei der seine Innenfläche durch das flüssige Metall gerade zum Fliessen gebracht wird, unter Anwendung eines an sieh bekannten Kernes mit zentralem Eingiesskanal und seitlichen Abzweigungen für eine steigende Ausfüllung des Hohlraumes zwischen dem Kern und der Zylinderwand, vorzugsweise bei gleichzeitiger Ausübung einer Sehleuderwirkung durch Fliehkraft, eingegossen wird. so dass an der Berührungsstelle des flüssigen, schwerer schmelzbaren Metalles mit dem Leichtmetall in an sieh beim Verbundgiessen bekannter Weise ein Zusammenschmelzen unter Bildung einer Legierung- sehieht erfolgt.
Die auf diese Weise hergestellte Zylinderauskleidung ergibt einen besseren Wärmeübergang aus dem Zylinder auf die Kühlrippen. Die gebildete Legierungszwischenschicht ist gleichmässig stark, doch dringt das flüssige Metall nicht zu tief in den Leichtmetallkörper ein. Dies erklärt sieh daraus, dass der Kern zunächst einen gewissen Teil der Wärme des flüssigen Metalls aufnimmt, so dass eine Schädigung des Aluminiumzylinders durch das hocherhitzte Gussmetall verhindert wird, und dass
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Zylinder allmählieh erkalten.
Wenn man lediglieh ohne besondere Vorkehrungen das flüssige, schwerer schmelzbare Metall in den Leiehtmetallzylinder eingiessen würde, so würde es stellenweise tief in den Leichtmetallkörper eindringen, während an andern Stellen, welche entfernt von dem Eingusspunkt liegen, ein Schmelzen überhaupt nicht stattfindet.
Die Erfindung ermöglicht und gewährleistet auf besonders einfache Weise einen Leichtmetallzylinder z. B. mit einer Stahlbüehse derart zu verbinden, dass eine die Wärme aus dem Zylinderraum des in Betrieb befindlichen Motors gut an die Kühlrippen überleitende Legierungsschicht zwischen der Laufbüehse und dem Leichtmetallzylinder vorhanden ist.
Zur Ausführung des Verfahrens nach der Erfindung eignet sieh besonders eine Vorrichtung, bei der der den Kern enthaltende Leichtmetallzylinder auf einer unteren, die Zentrierung des Kerns bewirkenden Verschlussplatte od. dgl. aufgespannt und das obere Ende des Spaltes zwischen Zylinder und Kern abgeschlossen wird.
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büchse beispielsweise im Schnitt dargestellt. Die einzige Abbildung zeigt auch Mittel zur Anwendung des Schleudern.
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der Innenfläche des Zylinders 3 und der Mantelfläche des Kernes 4 verbleibt ein Ringspalt 6, dessen Weite sieh nach der gewünschten Stärke der Zylinderbüchse und nach der Fliessbarkeit des zu ihrer Bildung dienenden Metalles richtet.
Am oberen Ende des Zylinders, das von einer Schulter des Kernes abgeschlossen wird, ist eine Erweiterung 7 der Zylinderbohrung vorgesehen zur Bildung eines die Büchse im Zylinder verankernden Flansches. Von dem unteren Ende der Bohrung 5 gehen radiale Kanäle 8 aus, die die Verbindung mit dem unteren Ende des Spaltes 6 herstellen. Zur genauen Zentrierung ist der Verschlusskörper : 2 beispielsweise mit einer Vertiefung versehen, in die das untere Ende des Kernes 4 eingreift, während oben der Kern den Zylinder auf der äusseren Seite übergreifen kann.
Diese Einrichtung lässt sich für den Schleuderguss verwenden, indem die den Zylinder tragende Platte 2, die auf einer senkrechten Welle 10 befestigt ist, rasch um die Zylinderachse gedreht wird.
Hiedureh wird das flüssige Metall in den Kanälen 8 mit grösserem Druck nach aussen befördert, so dass es rascher in dem Spalt aufsteigt und in diesem verdichtet wird.
Der Kern 4, der auf beliebige Weise in dem Zylinder festgestellt werden kann. kann nach oben
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einem wärmeisolierenden Werkstoff, um die rasche Abkühlung beim Eingiessen zu verhüten. Zu diesem Zweck kann er aus Sand oder aus einem feuerbeständigen Material geformt sein. In dem zuerst genannten Fall lässt er sich durch Zerkleinern leicht entfernen. während bei Anwendung eines festen Kernes dieser zweiteilig ausgeführt und die Teilungsfuge etwa in der Ebene der Oberfläche der Scheibe : 2 liegt und vorzugsweise durch die Kanäle 8 geht, während die beiden Teile des Kernes miteinander verzapft sind. Man kann dann den oberen Teil, dessen Mantelfläche zweckmässig schwach konisch gestaltet ist, nach oben herausziehen.
Die radialen Kanäle 8 können auch an höherer Stelle des Kernes liegen.
In allen Fällen fällt die Verbindung der verschiedenen für den Zylinder und die Einsatzbüchse
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hat, bei der seine Innenfläche durch das eingegossene Metall gerade zum Fliessen gebracht wird, so dass die Schichten innig miteinander verschmelzen.
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Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung eines Motorzylinder aus Leichtmetall mit einer Laufbüchse aus härterem, schwerer schmelzbarem Metall durch Giessen, dadurch gekennzeichnet, dass das geschmolzene <Desc/Clms Page number 3> Metall, z. B. Stahl oder Eisen, für die Laufbüchse in den gegebenenfalls vorher je nach der Temperatur des geschmolzenen Metalles entsprechend auf jene Temperatur erwärmten Leichtmetallzylinder, bei der seine Innenfläche durch das flüssige Metall gerade zum Fliessen gebracht wird, unter Anwendung eines an sich bekannten Kernes mit zentralem Eingiesskanal und seitlichen Abzweigungen für eine steigende Ausfüllung des Hohlraumes zwischen dem Kern und der Zylinderwand, vorzugsweise bei gleichzeitiger Ausübung einer Schleuderwirkung durch Fliehkraft, eingegossen wird, so dass an der Berührungsstelle des flüssigen,schwerer schmelzbaren Metalles mit dem Leichtmetall in an sich beim Verbundgiessen bekannter Weise ein Zusammenschmelzen unter Bildung einer Legierungsschicht erfolgt.2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der den Kern enthaltende Leiehtmetallzylinder auf einer unteren, die Zentrierung des Kerns bewirkenden Verschlussplatte od. dgl. aufgespannt und das obere Ende des Spaltes zwischen Zylinder und Kern abgeschlossen wird. EMI3.1
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