AT74584B - Für Maste, Säulen, Pfeiler und dgl. verwendbare Baukonstruktion. - Google Patents

Für Maste, Säulen, Pfeiler und dgl. verwendbare Baukonstruktion.

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AT74584B
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Wilhelm Baudisch
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Wilhelm Baudisch
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  Für Maste, Säulen, Pfeiler und dgl. verwendbare Baukonstruktion. 



   Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Baukonstruktion, die insbesondere als Ersatz für die sogenannten   Riegelbauten   aus Holzbalken gedacht ist und die überhaupt in   allen jenen Fällen Anwandung finden liann,   wo ein schnelles und billiges Bauen notwendig ist. Die Baukonstruktion besteht im Prinzip darin, dass durch absatzweises Aufsetzen von Stäben oder Rohren und   über   diese geschobene und   velsetzt zu   ersteren angeordnete Rohre eine durchgehende mehrfache Versteifung für gleichzeitig über dieses Gerippe gesetzte rohrförmige Bausteine gebildet wird, wodurch nach Betonierung der Öffnungen ein Bauwerkskörper geschaffen wird, der entweder für sich ein Bauobjekt, z.

   B. einen Mast oder   dgl.,   bilden kann, oder als freistehende Säule für Arkaden, Gartenmauerpfeiler usw. oder aber   a ! s Baugiied, insbesondere   als   Pfei ! er beim Hausbau,   bestimmt sein kann. 



   In den Fig. 1 bis 7 der Zeichnung ist der Vorgang bei Ausführung eines Hausbaues nach dem vorliegenden   Hausystem   veranschaulicht, während die Fig. 8 und 9 zwei weitere Ausführungsbeispiele darstellen. 
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   fügen ;   bei   grösseren     Beanspruchungen   kann allenfalls ein drittes, seltener wohl ein viertes Rohr in diesem inneren Gerippe angeordnet werden. In allen Fällen empfiehlt es sich jedoch, im Knickungspunkto k (Fig. 5 und 6), also an der am meisten beanspruchten Stelle des   Mauerwerkes, die Armierung zu vprstärken, indem   ein weiteres Rohr b1 angeordnet wird. 



   Der Schlussstein   c'bei Stockwerksabschluss ist. je nachdem   eine   Gewölbedecke I     (Fig.   5) oder eine Decke mit Eisentraversen f (Fig. 6) vorgesehen ist, entsprechend geformt. Im letzteren Falle sind auf den Schlusssteinen   Eisenplatten   E zum Anschrauben der Traversen angeordnet. Die Fortsetzung über die Stockwerkshöhe erfolgt in analoger Weise, wie bereits beschrieben. Die Dachkonstruktion wird an den feststehenden Rohren angebracht, wodurch ein weiter Spielraum in der Anordnung des   Dachstahies   sowohl in Holz als auch in Eisen geboten ist. 



   Diese solcherart hergestellten Bauwerkskörper bilden die Pfeiler des Hauses, 
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 zwischen Mauerwerk oder Betonwand und den Pfeilern zu erzielen, sind die Steine c je nach Erfordernis an zwei oder mehreren Seiten mit Falzen h (Fig. 1) für das Zwischenmauerwerk versehen. Die Mauerstärke ist nach diesem System in allen Stockwerken die 

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 gleiche, kann aber auch abgestuft werden. Sollen nach diesem System Hochbauten aus-   geführt   werden, so worden entsprechend stärker dimensionierte Bausteine gewählt oder aber es werden die Mauern direkt durch die Steine gebildet, indem sie, wie in Fig. 8 gezeigt ist,   nebeneinandergestellt   werden. Hiebei ist es jedoch nicht erforderlich, alle
Steine zu armieren, sondern es genügt, z.

   B. bei vier zusammenstossenden Mauern (Fig.   9),   nur die äusseren und die mittleren übereinandergesetzten Steine zu armieren und aus- zubetonieren, während die dazwischen liegenden Steine frei belassen werden können, so dass hiedurch Schächte R gebildet werden, die als Kamine oder dgl. Verwendung finden können. 



   Die Bausteine haben, soweit sie beim Hausbau verwendet werden, zumeist quadratische
Form, gegebenenfalls als Eckstücke rechteckige Form, während bei Anwendung derselben als freistehende Säulen, z. B. für Arkaden, Tragsäulen, Gartenpfeiler, monumentale Be-   leuchtnngsmaste   usw., runde, ovale oder vieleckige Umfangsformen gewählt werden können. 



   Es ist selbstverständlich, dass das innere Gerippe auch in der Weise gebildet werden kann, dass an Stelle der Stäbe Rohre verwendet werden, über die dann die entsprechend grösser dimensionierten Rohre b geschoben werden.

Claims (1)

  1. PATENT. ANSPRUCH : Für Maste, Säulen, Pfeiler und dgl. verwendbare Baukonstruktion, dadurch gekenn- zeichnet, dass durch absatzweises Aufeinandersetzen von Stäben odpr Rohren (a) und über diese geschobenen und versetzt zu ersteren angeordneten Rohren (b) eine durchgehende mehrfache Versteifung für gleichzeitig über dieses Gerippe gesetzte rohrförmige Bausteine gebildet und hiedurch nach erfolgter Ansbetonierung der Öffnungen der Bausteine ein Banwerkskürper geschaffen wird, der entweder für sich ein Banobjekt (Mast) oder ein Bauglied (Pfeiler) z. B. beim Iläuserbau bildet.
AT74584D 1914-11-03 1914-11-03 Für Maste, Säulen, Pfeiler und dgl. verwendbare Baukonstruktion. AT74584B (de)

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