DE849480C - Leichtbautraeger aus Rundstahl als Bewehrung von Stahlbeton- Deckenkonstruktionen - Google Patents

Leichtbautraeger aus Rundstahl als Bewehrung von Stahlbeton- Deckenkonstruktionen

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DE849480C
DE849480C DEG4463A DEG0004463A DE849480C DE 849480 C DE849480 C DE 849480C DE G4463 A DEG4463 A DE G4463A DE G0004463 A DEG0004463 A DE G0004463A DE 849480 C DE849480 C DE 849480C
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reinforcement
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DEG4463A
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Max Dipl-Ing Dipl-Ing Gessner
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C5/00Reinforcing elements, e.g. for concrete; Auxiliary elements therefor
    • E04C5/01Reinforcing elements of metal, e.g. with non-structural coatings
    • E04C5/06Reinforcing elements of metal, e.g. with non-structural coatings of high bending resistance, i.e. of essentially three-dimensional [3D] extent, e.g. lattice girders
    • E04C5/065Light-weight girders, e.g. with precast parts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Rod-Shaped Construction Members (AREA)
  • Forms Removed On Construction Sites Or Auxiliary Members Thereof (AREA)

Description

  • Leichtbauträger aus Rundstahl als Bewehrung von Stahlbeton-Deckenkonstruktionen Die Herstellung von Deckenkonstruktionen aus Walzprofilträgern und dazwischen eingelegten Beton- oder Stahlbetonplatten ist allgemein bekannt.
  • Deckenplatten in Beton oder Stahlbeton zwischen Walzprofilträgern können, wenn der Walzträger nicht einer besonderen Bearbeitung unterzogen wird, nur als Platten auf zwei Stützen, die mit oder ohne Stelzung auf den Unterflanschen der Träger aufliegen, ausgeführt werden, wenn von den sogenannten Verbundkonstruktionen abgesehen wird, da diese im Wohnungsbau, bei dem die Leichtbauträger Verwendung finden sollen, kaum Anwendung finden.
  • Deckenplatten in Beton oder Stahlbeton zwischen Walzprofilträgern haben außer gewissen konstruktiven Nachteilen auch solche wirtschaftlicher Art, vor allem deswegen, weil die Walzprofile statisch nicht ausgenutzt werden. Dies liegt daran, daß der größte Teil des Trägermaterials im Steg untergebracht ist, anstatt in den Flanschen, so daß der I-Normalprofil-Träger im Verhältnis zu seinem (4ew icllt Iiur rille geringe 'Iragf.ihiglieit hat.
  • Dieser Nachteil wird auch nicht dadurch aufgehoben, daß die Schalung für den Beton der l)eckenl)latte an die Walzprofilträger angehänght werden kann, so daß die Anordnung einer besonleren Absprießung unnötig wird.
  • Stahlbetondecken mit schlaffer Bewehrung aus Rundstäben siiid deshalb in W irtschaftlicller T i insicht (kil 1 )ecken zwischen Walzträgern trotz des Mehraufwands an Löhnen für Schalung und Absprießung überlegen, weil der Materialaufwand geringer ist.
  • Fertigteilkonstruktionen aus Stahlbetonfertigträgern und Hohlsteinen od. dgl. machen wohl die Schalarbeit überflüssig, dafür erfordert aber die Herstellung, der Transport und das Verlegen der Fertigbalken in Stahlbeton einen recht beachtlichen Aufwand.
  • Den Nachteilen, die den verschiedenen Deckenkonstruktionen anhaften, wird durch die Erfindung abgeholfen, wobei von den Stahlbetonkonstruktiolaien mit einer Bewehrung von Rundstäben als die wirtschaftlich günstigste ausgegangen werden soll.
  • Die Wirtschaftlichkeit der Stahlbetondecken kann verbessert werden, wenn die Rundstäbe der Bewehrung so miteinander verbunden werden, daß auch ollne die Umfüllung mit Beton tragfähige räumliche Gitterträger entstehen, wie ein solcher in Fig. 1 in der Seitenansicht, in Fig. 2 im Querschnitt und in Fig. 3 in isometrischer Ansicht dargestellt ist.
  • Würde ein derartiger Träger dadurch hergestellt werden, daß man die Diagonalen d als »Spirale« wickelt und dann mit den Gurtstäben go und gu durch Verschweißen verbindet, so würden die Einsparungen am Lohn nur gering sein.
  • Erfindungsgemäß werden deshalb für die Herstellung der Leichtbauträger Baustahlgewebematten, wie sie im Handel zu haben sind, verwendet. In Fig. 4 und 6 sind derartige Matten dargestellt. Die Stäbe der Matten sind durch voll ausgezogene Striche dargestellt. Aus der Matte gemäß Fig. 4 kann ein räumlicher Leichtbauträger nach der Erfindung mit zwei Untergurtstäben gu und cinem oberen Gurtstab go und aus der Matte gemäß Fig. 6 ein ähnlicher Leichtbauträger mit zwei Stäben im Untergurt sowohl wie im Obergurt hergestellt werden.
  • Die Matten werden in der üblichen Weise wie Baustahlgewebe so hergestellt, daß sich die Stäbe jeweils rechtwinklig kreuzen und an den Kreuzungsstellen miteinander verschweißt werden. Die Weiterverarbeitung der Matte zu einem Leichtbauträger erfolgt dann so, daß bei der noch ebenen Matte jeweils die äußeren Längsstäbe in entgegengesetzten Richtungen verschoben werden, während die Mitte festgehalten wird. Die Folge davon ist, daß die rechteckigen oder quadratischen Randfelder, die von den Stäben eingeschlossen werden, in rautenförmige Gebilde übergehen (vgl. die strichpunktierte Darstellung).
  • Aus der so deformierten aber noch ebenen Matte wird nun der Leichtbauträger so hergestellt, daß im Fall der Fig.4 die Matte um den mittleren Stab go symmetrisch abgewinkelt wird und ebenso auch die Enden e der Querstäbe d, die über den beiden Längsstäben gu vorstehen, so abgebogen werden, bis diese Endstücke e nebeneinanderliegen und die früher ebene Matte eine Querschnittsform erhält, wie sie in Fig. 5 dargestellt ist. Die nebeneinanderliegenden Enden e werden längs der sich berührenden Mantellinien miteinander verschweißt, womit dann der Leichtbauträger fer-tig ist.
  • In ähnlicher Weise wird der Leichtbauträger aus der Matte gemäß Fig. 6 hergestellt.
  • Die deformierte aber noch ebene Matte, deren Stäbe, die aus ihrer ursprünglichen Lage in der Elene verschoben wurden, durch strichpunktierte Linien dargestellt sind, wird um die beiden Längsstäbe gu symmetrisch so abgewinkelt, bis sich die beiden Längsstäbe go berühren. Die beiden Längsstäbe go werden dann längs der sich berührenden X4antellinien miteinander verschweißt, womit der Leichtbauträger fertig ist. Die über die oberen Gurtstäbe go vorstehenden Enden e der diagonalen Stäbe d können dazu benutzt werden, falls Verteilungsstäbe in der Druckzone vorgesehen werden müssen, diese fest mit dem Leichtbauträger zu verbinden, indem die Enden e um die Verteilungsstäbe herumgebogen werden.
  • Der Leichtbauträger nach der Erfindung bietet folgende Vorteile: Er ist leicht herzustellen und daher billig; das Material wird voll ausgenutzt, außerdem kann in einfacher Weise durch Zulagestäbe die Bewehrung der Momentenfläche angepaßt werden; die Gurtstäbe sowie die Diagonalstäbe verbinden sich einwandfrei mit dem sie umliüllenden Beton zu einer monilithischen Konstruktion, wodurch deren Standsicherheit erhöht wird; der Leichtbauträger, der zugleich die Bewehrung der Deckenrippen darstellt, ist so biegesteif, daß die Schalung für die Platte an ihn angehängt werden kann (für größere Spannweiten wird man wenige Zwischenabstützungen in Kauf nehmen können, um die oberen Gurtstäbe nicht unnötig stark bemessen zu müssen); muß quer zu den Leiclttbauträgern eine Bewehrung angeordnet werden, so kann diese in einfacher Weise durch die Leichtbauträger hindurchgesteckt und dadurch auf eine besondere Verbindung mit Bindedraht verzichtet werden; die Träger können rasch und einfach verlegt werden, da sie nur geringes Gewicht haben und Auswechselungen für Kamine od. dgl. nicht notwendig sind; die statisch notwendige Lage der Stäbe im Deckenquerschnitt ist zwangsläufig gesichert; die Leichtbauträger können sowohl als Bewehrung für Deckenrippen als auch für massive Deckenplatten und Hohlsteindecken verwendet werden; Stahlbetonkonstruktionen, die mit Leichtbauträgern nach der Erfindung bewehrt sind, können früher ausgeschalt werden da der Leichtbauträger, genau wie der Walzprofilträger, infolge seiner Biegesteifigkeit die Lasten nach den Auflagern übertragen kann. Auf diese Weise kann die Deckenschalung bei demselben 13auvorhaben öfters verwendet werden, d. h. es I,raucht weniger Schalung vorgehalten zu werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Leichtbauträger aus Rundstahl als Bewehrung von Stahlbetoll-L)eclcenkollstruktionen, dadurch gekennzeichnet, daß er aus einer Baustahlgewebematte durch schiefwinklige Verformung, Abwinkelung und Verschweißung als räumlicher Gitterträger hergestellt ist.
  2. 2. Dreigurtträger nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß er aus einer Baustahlgewebematte mit drei Längsstäben hergestellt ist, von denen der mittlere den Obergurt und die äußeren die beiden Untergurte bilden, wobei die freien Enden der Querstäbe um eine Maschenlänge in Längsrichtung gegeneinander verschoben und miteinander verschweißt sind.
  3. 3. Dreigurtträger nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet daß er aus einer Baustahlgewehematte mit vier Längsstäben hergestellt ist, von denen die beiden mittleren die Untergurte und die beiden äußeren den Obergurt bilden und unmittelbar miteinander verschweißt sind.
    Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 458402, 481 r83; britische Patentschrift Nr. I4 603 v. J. 1904.
DEG4463A 1950-11-01 1950-11-01 Leichtbautraeger aus Rundstahl als Bewehrung von Stahlbeton- Deckenkonstruktionen Expired DE849480C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1073718B (de) * 1960-01-21
DE1156376B (de) * 1958-07-12 1963-10-31 Remag A G Zweigniederlassung M Biegemaschine fuer Eisen- bzw. Stahlstabgeflechtmatten
DE1260103B (de) * 1956-12-03 1968-02-01 Erich Stockmann Im Querschnitt etwa dreieckfoermiger Traeger fuer die Montage und zur Bewehrung von Stahlbetondecken, insbesondere Rippendecken

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB190414603A (en) * 1904-06-29 1905-04-06 Georges Adolphe Parent Improved System of Metallic Girder for Structures of Cement, Concrete or the like
DE458402C (de) * 1925-01-14 1928-04-10 George Hives Dawson Fachwerktraeger
DE481183C (de) * 1929-08-15 Stanley Macomber Verfahren zum Verlegen und Einbauen von fabrikmaessig hergestellten Fachwerktraegern aus Metall

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