AT74557B - Verfahren zum Mischen von Schlamm. - Google Patents

Verfahren zum Mischen von Schlamm.

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AT74557B AT74557DA AT74557B AT 74557 B AT74557 B AT 74557B AT 74557D A AT74557D A AT 74557DA AT 74557 B AT74557 B AT 74557B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
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   Würde man aber die einzelnen Rohre etwa gleichzeitig in   gèwis8m Zeitabständen mit.,   Druckluft beschicken, so müsste selbstverständlich das Druckluftreservoir und die Druckluft-   erzeugungsquelle   grösser sein, als   dies nach dun   Verfahren der Erfindung der Fall ist, während   hei unterbrochener Beschickung aller Druektuftrohre der Scblamminhalt während   der Pausen zwischen den einzelnen   Luftstösscn sich vollständig   selbst   überlassen   bleibt. 



   Bei der Druckluftzuführung durch einzelne Rohre nach und nach ist ein solcher Ruhezustand nicht möglich, d. h. es wird die Schlammischung ständig im ganzen Behälter aufrechterhalten, so dass eine geringere Luftmenge insgesamt aufzuwenden ist, als wenn grössere Stillstandspausen eintreten. 



   Hiezu kommt, dass, wenn in gewissen Abständen gleichzeitig sämtlichen Rohren die Druckluft entnommen wird, eine sehr   ungleichmässige     Kraftcntnahme   auf die Druckluft liefernden Maschinen die Folge ist. Dieser Nachteil wird bei dem Verfahren der Erfindung vollkommen vermieden. Der Betrieb wird geregelter und die zur Verwendung gelangenden Maschinen können kleiner genommen werden. 



   Der Verbrauch'an Druckluft gestaltet sich aber nach dem Verfahren der Erfindung noch aus einem anderen Grunde günstiger. Die wischwirkung des einzelnen Rohres erstreckt sich naturgemäss auf einen weit grösseren Umkreis, als etwa dem Rohrdurchmesser entspricht. Infolgedessen schneiden sich diese Kreise, wenn die Druckluft aus allen Rohren gleichzeitig austritt,   d. h.   die Schnittflächen der Mischkreise werden ganz unnötig stark mit Druckluft beschickt. 



   Bei dem Verfahren der Erfindung hat man es vollkommen in der Hand. die Aufeinanderfolge des Druckluftaustrittes aus den   einzelnen   Rohren beliebig zu   wählen, so   dass die   Misch-   wirkung der einzelnen Rohre auf dem Mischkreis voll zur Wirkung kommt, ohne dass Nachbarrohre ganz unnötigerweise ebenfalls Druckluft in diesen   Mischbereich entsenden.   Dass hierin eine weitere Druckluftersparnis die Folge ist, liegt auf der Hand. 



   Die Fig. 1 und 2 erläutern eine beispielsweise   Ausführungsform   des neuen Verfahrens, und zwar durch ein System von Mischrohren mit einem eigenartigen Schaltwerk. 
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 rohre. 5 in ein zylindrisch oder kegelig gestaltetes   Hahngehäuse   6, innerhalb dessen ein entsprechend geformtes Küken 7 drehbar sitzt. Das Küken 7 erhält eine Zentralbohrung 9, welche vermittelst eines Rohres 11 mit der Druckluftquelle unter Abdichtung in Verbindung steht. Von der Bohrung 9 führen eine oder mehrere Bohrungen nach dem Umfang des Kükens, und zwar zu den Stellen. wo die Druckluftmischrohre 5 in das Hahngehäuse 6 münden. Wird nunmehr das Küken in 
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   Auch bei dieser Ausführungsform kann das Rohrsystem 5 sich in Ruhe oder in Bewegung befinden. Wie die Figur zeigt, sind eine Anzahl Rohre J vorteilhaft in einer Geraden hintereinander in den   Schlammbehältcr eingeführt   und münden in eine obere, sämtliche Rohre verbindende Platte 6. Auf der Platte 6 wird durch einen nicht gezeichneten beliebigen Antrieb in Richtung der 
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 fine mittlere Bohrung zugeführt. Der Schieber schliesst gegen die   Platte 6 luftdicht a. b und es   kann die   durch 77 zuströmende Druckluft jedesmal   nur dann ausströmen, wenn sich die Bohrung des   Rchiebers 7 über einer   der Öffnungen der Druckluftrohre 5 in der Platte 6 befindet. 



   Der Austritt der Druckluft aus dem Rohre 5 geschieht dann in fortschreitender Reihenfolge aus   ; den unteren Öffnungen je nach   der Stellung des Schiebers   7.   



   In dem Behälter 1   können   mehrere derartige Rohrsysteme vorhanden sein, oder aber es kann das in Fig. 3 dargestellte, in eine nach Art der   Rührwerke umlaufende Bewegung versetzt     werden. so dass auch hiedurch jeder gewünschte Grad der Durchmischung bei denkbar sparsamster     Verwendung   von Druckluft   ermöglicht   wird. 



   Soll die Wirkuhg der Durchmischung in Richtung von unten nach   oben besonders erhöht     worden, so können   die   Rohre J in   an sich bekannter Weise als sogenannte   Mischluftwaaserheber   
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 dargestellt ist. 



   Das Druckluftzuleitungsrohr 5 mündet mit seinem unteren Ende in ein weites   Rohr 13,   welches auch nach unten offen ist. 
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     PATENT-ANSPRÜCHE   :
1. Verfahren zum Mischen von Schlamm mittels Druckluft, dadurch gekennzeichnet, dass   dif in den Schlammbehtilter eingeführten Mischrohre durch mechanische   Vorrichtungen in bestimmten Zeitabschnitten nacheinander mit Druckluft beschickt werden, so dass die mischende Wirkung der Druckluft nach und nach an den verschiedensten STellen des Schlammbehälters zur   Auflösung   gelangt.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohre durch eine gemeinsame Steuervorrichtung nacheinander mit Druckluft beschickt bzw. gegenüber letzterer abgesperrt werden.
    3. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftzuführungsrohre in ein gemeinsames Hahngehäuse münden, innerhalb dessen ein derart durellbohrtes, mit der Druckluftquelle in Verbindung stehendes Küken mechanisch in Umdrehung versetzt wird, dal3 die Rohre nacheinander mit der Druckluftquelle in Verbindung gesetzt oder von ihr abgesperrt werden.
    4. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftxuführungsrohre in eine gemeinsame schieberspiegelartige Platte münden, über der ein (lcra) t durchbohrter, mit der Druckluftquelle In Verbindung stehender Schieber mechanisch hin und her bewegt wird, dass die Rohre nacheinander mit der Druckluftquelle in Verbindung gesetzt oder von ihr abgesperrt werden. EMI3.2
AT74557D 1914-06-05 1915-06-05 Verfahren zum Mischen von Schlamm. AT74557B (de)

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