AT74542B - Verfahren und Vorrichtung zur Umwandlung höhersiedender Kohlenwasserstoffe in niedrigersiedende. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Umwandlung höhersiedender Kohlenwasserstoffe in niedrigersiedende.

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AT74542B
AT74542B AT74542DA AT74542B AT 74542 B AT74542 B AT 74542B AT 74542D A AT74542D A AT 74542DA AT 74542 B AT74542 B AT 74542B
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  Verfahren und Vorrichtung zur Umwandlung höhersiedender Kohlenwasserstoffe in   niedrigersiedende.   



   Durch das Patent Nr.   73861   und das Zusatzpatent Nr. 73862 sind Verfahren zur Umwandlung höhersiedender Kohlenwasserstoffe in niedrigersiedende bekannt geworden, bei denen die Umwandlung unter Innehaltung bestimmter Temperaturen und Aufrechterhaltung eines   bestimmten Druckes bei beständigem Durchlauf eines gasförmigen Druckmittels erfolgt. Diese   Verfahren werden hauptsächlich zur Umwandlung von Erdölen und von Destillations-und 
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 verbunden bleibt. 



   Die vorliegende Erfindung betrifft nun eine weitere Ausbildung des Verfahrens und der Einrichtung zum Umwandeln von höhersiedenden in niedrigersiedende Kohlenwasserstoffe unter Verwendung eines nach Druck und Geschwindigkeit regelbaren. ständig umlaufenden Druckmittels und Einhaltung einer    Ttmperatur von   etwa   4" (' unter Aufrechterhalten   eines bestimmten Druckes, sowie Behandlung der aus der Destillierblase zum Dephlegmator gehenden Dämpfe in einem 
 EMI1.2 
 werden, können doch noch in solche von niedrigerem Siedepunkt umgewandelt werden. 



   Diese weitere Ausbildung besteht darin, dass die Kohlenwasserstoffe fein verteilt, z. B. als Nebel oder Dampf von dem durchlaufenden Druckmittel mitgenommen, in die   Spaltkolonnen   eingeführt werden,   wobei die Zerstäubung gegebenenfalls durch   das Druckmittel selbst erfolgen kann. 
 EMI1.3 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 halten. 



   Die Massnahme, zu destillierendes Gut, eventuell mittels des   gasförmigen   Druckmittels selbst, fein zu verteilen und zu zerstäuben, ist an sich in der Mineralölindustrie bekannt. Die
Ausgestaltung des besprochenen Verfahrens zur Umwandlung   höhersiedender Kohlenwasserstoffe   in niedrigersiedende in der Weise, dass dieselben in   feinverteiltem   Zustande als Nebel oder Dampf, gegebenenfalls durch das durchlaufende Druckmittel selbst zerstäubt, in die auf die Spalt- temperatur erhitzte Spaltkolonne eingeführt werden, bewirkt zunächst, dass die Umwandlung in sehr sicherer Weise durchgeführt wird.

   Man hat es vollständig in der Gewalt, wieviel Material man durch die   Zerstäuberanordnung   in Nebel oder Dampf verwandeln will, während bei dem alten Verfahren unbedingt die Dämpfe durch die Apparatur geschickt werden müssen, die aus der
Destillierblase aufsteigen. Während man also bisher nur den Druck und die Umlaufsgeschwindigkeit des Druckmittels   regeln konnte, lässt sich   durch die neue Ausbildung des Verfahrens auch die Menge des umzuwandelnden Kohlenwasserstoffes genau bestimmen. Die Möglichkeit von
Explosionen sowie die aufzuwendende   Wärmemenge   werden verringert und es können Kohlen- wasserstoffe, die bisher nicht spaltbar waren, in solche von niedrigerem Siedepunkt umgewandelt werden.   PATENT.

   ANSPRÜCHE :   
 EMI2.2 
   Drufkmittela, Einhaltung   einer Temperatur von etwa   4000 C   unter Aufrechterhaltung eines bestimmten Druckes, sowie Anwendung eines auf die gewünschte   sspaltcmp'-ratur geh'izten   
 EMI2.3 


Claims (1)

  1. als Nebel oder Dampf, von dem umlaufenden Druckmittel mitgenommen und gegebenenfalls durch dieses selbst zerstäubt in die Spaltkolonne geführt werden, 2. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die auf rtgetbare Temperatur heizbare Spaltkolonne mit einer Vorrichtung für den Umlauf dl R Druckmittels und mit einer Zerstäuberanordnunv für das Rohmaterial in Verbindung steht 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch die Anordnung eines Misch- EMI2.4
AT74542D 1913-02-08 1913-02-08 Verfahren und Vorrichtung zur Umwandlung höhersiedender Kohlenwasserstoffe in niedrigersiedende. AT74542B (de)

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