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dessen kurzer Arm 9 lässt das Gefäss 4 mit seinem Inhalt fallen. In dieser Bewegung nach unten mischt sich die Säure gründlich mit der Sodalösung in der Mischkammer, die beiden Flüssigkeiten
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fläche und Luft, so dass ein allenfalls entstehendes Feuer sofort ausgelöscht wird. Zur Auslösung des Säurebehälters 4 wird in der vorliegenden Ausführungsform das Gewicht 14' benutzt, das an einer biegsamen Schnur oder Kette 15 aufgehängt ist. In dieses biegsame Aufhängeglied ist eine Anzahl von Schmeb. körpern 16 eingeschaltet und ferner ist ein Kontaktglied 17 daran befestigt.
Letzteres ist derartig angeordnet mit Bezug auf den Arm 12 des Hebels 13, dass bei der Durch- schmelzung eines oder mehrerer Schmelzkörper 16 das Gewicht 14' nach unten fällt und das Kontaktglied 17 gegen den Arm 1'2 anschlägt. Dadurch wird der Haken 14 von dem Arm 9'ausgelöst und der kürzere Arm 9 entfernt sich vom Ansatz 7'des Behälters 4. Der Behälter fällt nach unten und bei seinem Durchgange durch die Sodalösung in der Mischkammer mischt sich die Säure mit der Lösung, was zur Bildung des Schaumes führt.. 1 Während nach Fig. 1 die Mischkammer in den Behälter selbst eingesetzt ist ist sie nach Fig. 2 und 3 an der Aussenseite angeordnet und das obere Ende dieser Kammer steht, mit dem oberen Ende des Ölbehälters 1 in Verbindung.
Diese Anordnung macht die Einséhaltung yon schssum- zerstreuenden Röhrenleitungen zwischen Miscbkammer und Ölbehälter entbehrlich. Der Schaum tritt unmittelbar auf die Öloberfläche über und bildet eine Decke zwischen 01 und Luft.
In der Ausführungsform dieses Verfahrens können natürlich mehrere solcher Mischkammern und Säurebehälter an oder in jedem Ölbehälter angebracht sein. Jedenfalls sind alle derartige Mischkammern in Verbindung mit dem Ölbehälter.
Nach der Ausführungsform der Fig. 4 und 5 ist in den Boden der Fahrzeughalle 18 ein Behälter 19 eingelassen, der mit einer Sodalösung 20 gefüllt ist. In diesem Behälter für die Lösung
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bruch eines Feuers in dem Gebäude 18 das Säuregefäss selbsttätig ausgelöst wird und in die Soda- lösung geworfen wird. Auch hier tritt dann eine heftige Reaktion ein, die Mischung tritt in Form von Schaum oder Gas über und dieser Schaum ergiesst sich auf den Boden 2. 3 des Gebäudes, so
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Sodalösung führt nicht nur zur Erzeugung eines Schaumes, sondern gleichzeitig zur Erzeugung von Kohlensäure in Gasform und dieses Gas ersteckt auch jedes Feuer an den Stellen über dem Boden.
Man könnte den Säurebehälter in seiner Stellung in der Nähe der Oberfläche der Lösung um-
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Mischung der beiden Stoffe tritt jedoch schneller und inniger ein, wenn der Säurebehälter 21 langsam auf den Boden des Sodabehälters 19 in aufrechter Stellung sinkt. Es ist dies m Fig. 5 angedeutet. Zu diesem Zwecke ist der Säurebehälter vorzugsweise mit einem wagerechten Flansch 27
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Behältern sehr gering sein, so kabul auch dieser Flansch 24 weggelassen werden und die Geschwindigkeit der Senkung des Säurebehälters hängt von der Geschwindigkeit ab, mit. welcher die Lösung neben den Wänden dieses Behälters nach oben übertreten kann.
Der Behälter 19 ist mit einem Deckel 25 versehen, der mit dem Rand des Behälters durch Schrauben 27 oder in sonstiger Weise verbunden ist. Der Deckel 25 hat eine Öffnung 28, aus der die Gase oder der Schaum von dem eingebauten Behälter 19 in die Halle des Gebäudes entweichen.
Die Öffnung 28 wird durch eine Platte 29 abgedeckt und diese Platte ist mit dem Deckel 25 durch längere Bolzen 26 verbunden. Die Verbindung ist eine gleitbare. Die Öffnungen in dem Deckel für die Aufnahme der Bolzen sind etwas grösser als die Bolzen und die Platte 29 kann demnach von der in Fig. 4 gezeigten Stellung in die in Fig. 5 gezeigte durch den Druck der sich bildenden Gase und des Schaumes angehoben werden. Sobald der Behälter 27 in die Sodalösung einsinkt, beginnt auch die chemische Reaktion und der Deckel 29 wird angehoben.
Die Produkte der Mischung entweichen dann zwischen dem Deckel 29 und dem Deckel 25 in die Halle 18.
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Draht 33 verbunden sein und am unteren Ende dieses Drahtes ist das Gewicht 34 aufgehängt.
Schmilzt nun einer der Körper 30, so fällt das Gewicht 34 nach unten und der Anschlag 35 am Draht 33 kommt in Berührung mit dem längeren Arm 36 eines Hebels 37, dessen kürzerer Arm 3 auf diese Weise angehoben wird. Dieser kürzere Aim steht durch die Stange 41 in Verbindung mit dem Winkelhebel 40. Der längere Arm 39 dieses Winkelhebels geht nach oben und der kürzere Arm 42 wird dadurch etwas nach links geschwungen. Er zieht auf diese Weise den Stift 43 aus einer Bohrung am oberen Ende des Gliedes 44 zurück, so dass sich dieses Glied 44 mit dem Behälter 21 senken kann. Das Glied ist beweglich an den Flansch 24 des Behälters 21 angeschlossen.
Bei Auslösung des Gliedes 44 senkt sich erst jene Hälfte des Flansches unter den Klotz 45, an welche das Glied 44 angeschlossen ist. Der Flansch 24 schwingt dadurch etwas nach links und gleitet von den Winkelstützen 46 ab, worauf sowohl Behälter wie Flansch sich ohneweiters nach dem Boden des Behälters 19 hin bewegen können.
Die Stange 41 ist an ihrem oberen Ende vermittelst des Zapfens 47 an den kurzen Arm 38 des Hebels 37 angelenkt. Der Hebel 37 steht in schwingbarer Verbindung mit der Wand des Gebäudes durch den Bolzen 39'. Das untere Ende der Stange 41 ist, bei 43 an den Winkel hebel 39
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gelöst, sinkt in den Sodabehälter nach unten, der Raum wird mit einer Feuerlöschlösung über- flutet und das Feuer wird auf diese Weise fast augenblicklich gelöscht.