AT104439B - Selbsttätige Schaum-Feuerlöschanlage. - Google Patents
Selbsttätige Schaum-Feuerlöschanlage.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Selbsttätige Schaum. Feuerlöschanlage. Es sind selbsttätig wirkende Schaum-Feuerloschanlagen bekannt, bei welchen die auf die schaumbildenden Mittel wirkende Druckwasserleitung durch das Druckmittel einer zur Brandstelle geführten Leitung geschlossen gehalten wird, die ein Schmelzventil enthält, das bei einem Brande schmilzt, das Druckmittel austreten lässt und dadurch die Druckwasserleitung zum schaumbildenden Mittel öffnet. Der gebildete Schaum wird zu dem zu schützenden Objekt geleitet. Die Erfindung besteht darin, dass in dem zu schützenden Tank od. dgl., der zur Aufnahme von Benzin, Petroleum, Öl oder sonstigen leicht brennbaren Flüssigkeiten dient, ein oder mehrere den zugeführten Löschschaum aufnehmende Rohre angeordnet sind, welche in geeigneten Abständen voneinander angeordnete, durch becherartige, oben offene Gebilde überdeckte Öffnungen besitzen. Dadurch wird erreicht, dass der in den Tank übergeleitet Schaum aus möglichst geringer Höhe auf die brennende Oberfläche der Flüssigkeit herabgleitet, da er nur bei Erfüllung dieser Bedingung eine gleichmässige, gut zusammenhängende und gut abdeckende Löschschicht erzeugt. EMI1.1 Tank mit einem Schaumverteilungsrohr im Schnitt, in Fig. 3 eine zweite Ausführungsform des Schaumverteilungsrohres im Längsschnitt und in Fig. 4 einen Grundriss zu Fig. 3. Die Anlage besteht aus zwei durch ein Rohr h verbundenen Behältern g und t, von denen der Behälter g eine Alkali-Karbonat-oder Bikarbonatlösung und der Behälter teine pulverförmige Säure od. dgl. enthält, der ein pulverförmiger Schaumbildner beigemischt ist. An den Behälter t schliesst sich ein Rohr cl an, das den Schaum in den Tank a leitet. Die Schaumerzeugung erfolgt dadurch, dass aus einer Druekwasserleitung z über ein Ventil k durch ein Rohr v in den Behälter g Druekwasser geleitet wird, das den Inhalt dieses Behälters in den Behälter t treibt, in welchem sich die Schaumbildung vollzieht. Durch den Druck der Druckwasserleitung wird dabei der erzeugte Schaum durch das Rohr d in den Tank a oder auf einen andern zu schützenden Gegenstand geleitet. Das Ventil k wird, so lange die Anlage in Löschbereitschaft ist, durch ein Druckmittel, z. B. Pressluft, geschlossen gehalten. An das Ventil k ist eine Leitung 1 angeschlossen, die in der Nähe der zu erwartenden Brandherde durch Schmelzventile m abgeschlossen ist. Diese Leitung 1 wird unter Druck gesetzt, der vom Manometer u angezeigt wird. Schmilzt bei einem Brande das Ventil m, dann wird das EMI1.2 veranlasst wird. Der Schaum gelangt durch die Leitung d zur Brandstelle. Der dem Rohre d entströmende Schaum wird, sofern der zur schützende Gegenstand ein Tank ist, nicht von oben her in den Tank einfallen gelassen, sondern einem Rohre b zugeführt, das mit seitlichen, durch becherartige Gebilde c überdeckten Öffnungen versehen ist. Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, steht im Rohr b die zu schützende Flüssigkeit ebenso hoch wie im Tank a. Infolgedessen staut sich der im Rohr b herabfliessende Schaum innerhalb des Rohres über dem Flüssigkeitsspiegel, bis er aus den bzw. den dem Flüssigkeitsspiegel am nächsten liegenden Becher bzw. Bechern c austreten kann. Auf diese Weise wird erreicht, dass der Schaum nur aus ganz geringer Höhe auf die zu schützende Flüssigkeit hinabgleitet. <Desc/Clms Page number 2> Zur Ablenkung des Schaumes an die Rohrwand sind im Rohrinnern zweckmässig Ablenkungflächen vorgesehen, die geeignete Gestalt und Neigung besitzen. Diese Flächen können beispielsweise die Gestalt von mit dem Rohr durch Winkel !. od. dgl. verbundenen Kegeln g haben (Fig. 3 und 4), deren Achse mit der Rohrachse zusammenfällt und die an der Basis einen entsprechend geringeren Durchmesser als das Rohr b besitzen. Statt dieser kegelförmigen Ablenkungsflächen können jedoch auch beispielsweise einfache Leitflächen i vorgesehen sein, die einseitig an der Wandung des Rohres b befestigt EMI2.1 ersichtlich, um 1800 gegeneinander versetzt angeordnet sein. Es hat sich jedoch als vorteilhaft erwiesen, diese Schrägflächen um einen geringeren Winkel gegeneinander zu versetzen, damit der Schaum auf einem spiralförmigen, also möglichst langen Wege an der Wandung des Rohres b hinabgleitet, da der Schaum, insbesondere wenn er auf chemischem Wege erzeugt wurde, auf einem solchen verlängerten Wege erfahrungsgemäss seine Konsistenz noch verbessert. EMI2.2 1. Selbsttätige Schaum-Feuerlöschanlage, dadurch gekennzeichnet, dass in einem zu schützenden Tank (a) od. dgl. ein oder mehrere den zugeführten Löschschaum zunächst aufnehmende Rohre (b) angeordnet sind, welche in geeigneten Abständen voneinander angeordnete, durch becherartige, oben offene Gebilde (e) überdeckte Öffnungen aufweisen.
Claims (1)
- 2. Feuerlöschanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in dem den Schaum zur Oberfläche der brennbaren Flüssigkeit hinableitenden Rohre (b) Ablenkungsflächen oder Leitfläehen angeordnet sind, die den Schaum der Rohrwandung zuführen.3. Feuerlöschanlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Ablenkungsflächen kegelförmige Körper (g) dienen, deren Achse mit der Längsachse des Rohres (b) zusammenfällt und deren Basisdurchmesser geringer ist als der Rohrdurchmesser.4. Feuerlöschanlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass im Innern des Rohres (b) gegeneinander versetzt angeordnete Leitflächen (i) angeordnet sind.
Applications Claiming Priority (2)
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| DEM79885D DE458219C (de) | 1922-12-07 | 1922-12-07 | Schaumfeuerloeschanlage fuer Tanks u. dgl. |
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Family Applications (1)
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| AT104439D AT104439B (de) | 1922-12-07 | 1923-12-07 | Selbsttätige Schaum-Feuerlöschanlage. |
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Families Citing this family (1)
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1923
- 1923-10-31 DE DEM82885D patent/DE470291C/de not_active Expired
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Also Published As
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