AT73629B - Zeitschalter. - Google Patents

Zeitschalter.

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AT73629B
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Austria
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interruption
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Inventor
Jules Cauderay
Original Assignee
Jules Cauderay
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  • Rotary Switch, Piano Key Switch, And Lever Switch (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Zeitschalter.   



   Die Erfindung betrifft einen Zeitschalter, wie er   beispielsweise t u einem Treppenhaus   zum selbsttätigen Löschen einer Beleuchtung nach einer bestimmten Zahl von Brennstunden bzw.-Minuten oder auch in anderen Fällen verwendet werden kann. 



   Bei diesem Zeitschalter trägt, wie bei anderen bekannten Zeitschaltern, eine durch ein Uhrwerk gedrehte Spindel eine von ihr isolierte Scheibe, die durch federnde Streifen mit den Enden des zu steuernden Stromkreises verbunden ist, das Ganze zu dem Zwecke, den   Stromkreis eine   bestimmte Zeit geschlossen zu halten.   Der Erfindung gemäss unterscheidet   sich nun vorliegender Zeitschalter dadurch von den anderen, dass die Scheibe der Spindel gegenüber eine begrenzte Drehung   ausführen   kann und unter Einwirkung einer Federkraft steht, so dass dieser Scheibe \or der Stromunterbrechung eine kurze, rasche Drehung gegeben wird, zu dem Zwecke, die sich an der Unterbrechungsstelle bildenden Lichtbogen abzureissen. 



   Die Zeichnung zeigt beispielsweise eine Ausführungsform der Erfindung. Fig. 1 ist eine   Drnntersicht, Fig. 2 ein Aufriss und   Fig. 3 ein Horizontalschnitt von unten gesehen 
 EMI1.1 
 gezeigten Pfeiles gedreht wird bis zum Anstossen eines auf einer mit der Spindel fest Verbundenen Scheibe a2 sitzenden Stifftes a1 gegen einen auf der Scheibe b2 stehenden Schraubenkopf b3. Auf der Spindel a sitzt auch ein Sperrad d, um das grosse Rad e beim Drehen in der Richtung des in Fig. 1 gezeigten Pfeiles mittels der Sperrklinke el mitzunehmen.   Dieses Rade treibt mittet   passender Zwischenzahnräder ein Hemmrad f, welches mit einem mit der Unruhe A fest verbundenen Anker g im Eingriff steht.

   Mit der auf der Spindel It festsitzenden Scheibe a2 ist auch eine Platte   i aus Isoliermaterial   fest verbunden und auf dieser wird eine Scheibe k festgehalten, und zwar mit durch Schrauben kl und   Schlitze   in der Drehrichtung vorhandenem Spiel. Diese Scheibe 'ist auch von der 
 EMI1.2 
   dtent. Siu wird   durch eine in einer der Schrauben k1 befestigte Feder l. welche sich gegen einen auf Scheibe   k   sitzenden Stift   11/anlehnt,   in der in Fig. 1 gezeigten Stellung festgehalten. 



   Auf der Scheibe b2 werden auch zwei federnde, mit Klemmen verbundene   Streifen , n   auf   Untersätzen   aus Isoliermaterial festgehalten ; jeder Streifen ist mit einer Kontaktwarze o versehen welche in der in Fig. 1 gezeichneten Ruhelage der Scheibe   k   in die an ihr angebrachton Ausschnitte   ,   ohne sie zu berühren, hineinreichen. 



   An dem über die Scheibe   k   hinausragenden   Teil der Spindel a.   sitzt an einer ein- seitig frei drehbaren, nach der anderen Seite aber die Spindel mitnehmenden Klauen-   kupplungshtlse p) ein   isolierter Handgriff p, durch dessen Drehen, im entgegengesetzten Sinne des in Fig. 1 gezeigten Pfeiles, die Scheibe k durch die Platte i mittels der Schrauben kl mitgenommen wird, wobei die beiden Warzen o am Umfang der Scheibe k schleifen, so dass sie unter sich in elektrisch leitende Verbindung gebracht werden und die mit den federnden Streifenn1, n2 durch die Klemmen verbundene Stromleitung schliessen. 

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   Wird nun der Handgriff p freigelassen, so dreht die Feder a die Spindel   a   wieder in ihre frühere Ruhelage nach Fig. 1 zurück mit einer durch   die Teile f, g und b   erzeugten Hemmung. Sobald die einander diametral gegenüberstehenden Warzen o am Rand der Ausschnitte k3 angelangt sind, schnellt die Feder   l   die Scheibe k in ihre in Fig. 1 dargestellte Lage zurück und stellt dadurch eine plötzliche doppelte   Stromunter-   brechung her, welche eine Bogenbildung zwischen den Kontaktstücken ausschliesst und die Anwendung dieser Vorrichtung auch für höhere Spannungen zulässt, so dass beispielsweise der Stromkreis einer grösseren Zahl von Glühlampen durch einen einzigen Stromunterbrecher bedient werden kann, dessen Grössenverhältnisse diejenigen eines gewöhnlichen Unterbrecher nicht übertreffen.

   



   Nach der Stromunterbrechung setzt die Spindel a ihre Drehung weiter fort bis zum   Anstoss   des Stiftes   a1   an den Schraubenkopf    & ,   worauf sich alle Teile wieder in der in Fig. 1 dargestellten Ruhelage befinden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Zeitschalter, bei welchem eine durch ein Uhrwerk gedrehte Spindel eine von ihr isolierte Scheibe trägt, die durch federnde Streifen mit den Enden des zu steuernden Stromkreises verbunden ist, um den Stromkreis eine bestimmte Zeit geschlossen zu halten, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe der Spindel gegenüber eine begrenzte Drehung ausführen kann und unter Einwirkung einer Federkraft steht, so dass dieser Scheibe vor der Stromuttterbrechung eine kurze, rasche Drehung gegeben wird, zu dem Zwecke, die sich an der Unterbrechungsstelle bildenden Lichtbogen abzureissen.
AT73629D 1913-10-08 1914-10-06 Zeitschalter. AT73629B (de)

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CH73629X 1913-10-08

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AT73629B true AT73629B (de) 1917-08-10

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AT73629D AT73629B (de) 1913-10-08 1914-10-06 Zeitschalter.

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