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Me8traosformator.
Um die bei Messtransformatoren auftretenden Phasendifferenzen zu kompensieren, ist es bekannt, die Phase des Transformators durch einen den Transformator kapazitiv belastenden Kondensator auf praktisch 1800 zu verschieben. Nach der Erfindung sind nun Transformator und Kondensator derart miteinander verbunden, dass sie ein einheitliches Ganzes bilden und als ein Ganzes geeicht und transportiert werden können.
Diese Forderung, dass Transformator und Kondensator ein einheitliches, leicht transportables Ganzes bilden soll, kann durch verschiedene Anordnungen des Kondensators erreicht werden. Der Kondensator kann entweder auf der Aussenseite des Messwandlers frei liegen ; will man ihn gegen mechanische Beschädigungen schützen, so kann man ihn in besonderen, am Deckel, Boden oder an der Gehäusewand vorgesehenen Hohlräumen anordnen. Diese Hohlräume können erforderlichenfalls durch einen Deckel wit'der verschlossen werden ; sie brauchen nicht nach aussen vorstehen, können vielmehr auch in das Innere des Transformators hineinragen ; auch kann man beispielsweise einen doppelten Boden vorsehen, in dessen Hohlraum der Kondensator geschützt angeordnet ist. Endlich könnte man den Kondensator von den Klemmen tragen lassen.
Will man ihn auswechselbar machen, so kann man ihn auch mit einem Steckeranschluss versehen, so dass er in einfacher Welse mit dem Transformator verbunden ist. Besonders günstig ist diese Anordnung, wenn der
Kondensator dabei von einer Durchführungsklemme getragen wird.
In vielen Fällen ist es vorteilhaft, den Kondensator im Inneren des Gehäuses an- z. uordnen. Er kann dabei in gleicher Weise befestigt sein. wie es oben für die Aussenseite beschrieben war. Eine besonders günstige Anordnung ergibt sich, wenn man den Kondensator a ! i dem Eisenkern oder dem damit zusammenhängenden Teil befestigt. Der Kondensator kann dann unmittelbar an seine Wicklung angeschlossen sein, wobei die Verbindung beider
Toile vor dem Zusammenbau des Transformators hergestellt werden kann Diese Anordnung ist noch dann besonders günstig. wenn der Eisenkern an dem Deckel befestigt ist. Es brauchen dann keinerlei elektrische Verbindungen gelöst werden, wenn man den Trans- formator öffnet.
Bei der Anordnung des Kondensators im Innern des Transformators empfiehlt es sich, den Kondensator in die etwa den Transformator ausfüllende Isolations- masse, wie Öl, Kabeltnasse oder dgl., einzubetten.
Bei Mehrphasentransformatoren ist es naturgemäss erforderlich, in jeder Phase einen
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wenn man die Kondensatoren in Sternschaltung an die ebenfalls in Stern geschaltete Sekundärwicklung legt und die beiden Nullpunkte verbindet, wobei die Belastung, d h. die Instruments, in Dreieck geschaltet sein müssen.
In Fig. 1 und 2 sind die beiden Hauptformen des neuen Messwandters schematisch
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Deckel b mit den Durchführungsklemen c und d geschlossen ist. Der Deckel trägt den Eisenkern e mit den Spulen ; auf dem Eisenkern ist der Kondensator f angeordnet.
Der Transformator a nach Fig. 2 wird wiederum durch den Deckel b mit den Durchführungsklemmen c und d verschlossen. Er trägt auf seiner Aussenseite, in dem gezeichneten Beispiel auf dem Deckel, einen Kondensator f.
In den Fig. 3 bis 7 sind noch einige praktisch in Frage kommende Ausfübrungsformen dargestellt. Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 liegt der Kondensator f auf der
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Innenseite des Deckels ; Fig. 4 zeigt einen Transformator, bei dem der Kondensator f auf dem Boden liegt. Eine eigentümliche Anordnung gibt noch Fig. 5 an. Der Kondensator f ist hier unter dem Boden des Transformatorgchäus6s sageordnet : er kann dabei durch eine besondere Bodenplatte h gegen äussere Einflüsse geschützt sein, so dass er gewisser- massen in einem doppelten Boden liegt. In ähnlicher Weise kann man den Kondensator auch an der Gehäusewand anordnen. Fig. 6 gibt ein Beispiel dafür an. Der Kondensator f
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schlossen wird.
Endlich zeigt Fig. 7 die Anordnung des Kondensators auf einer Klemme ; der Kcuuensator kann dabei nach Art eines Steckers befestigt und mit dem Transformator verbunden sein.
Unwesentlich ist die Art und Ausführung des Transformators. Er kann sowohl ein Spannnngs- als auch ein Stromwandler sein ; er kann auch als E) n- oder Mehrphasen- wandler ausgebildet sein.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Messtransformator mit einem ihn kapazitiv belastenden Kondensator, dadurch gekennzeichnet, dass der Kondensator mit dem Transformator ein einheitliches Ganzes bildet.