AT73429B - Spannvorrichtung für Gewebe bei Webstühlen. - Google Patents

Spannvorrichtung für Gewebe bei Webstühlen.

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AT73429B
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Austria
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cylinder
cover
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looms
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Inventor
Richard Koref
Franz Paulitschke
Original Assignee
Richard Koref
Franz Paulitschke
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Spannvorrichtung für Gewebe bei Webstühlen. 



   Spannvorrichtungen für Gewebe bei Webstühlen (Breitbalter) mit in einem festen Zylinder. schrägliegenden, lose drehbaren, Spitzen aufweisenden Scheiben und einem den Zylinder zum Teil umfassenden, mit parallel zur   Zylinderlängsachse   verlaufenden Kanten versehenen Deckel, wobei das zwischen Zylinder und Deckel durchgeführte Gewebe von den Spitzen der Scheiben durchstochen und dadurch in Spannung gehalten werden soll. sind bekannt. 



  Breithalter dieser Art spannen, wie die Praxis zeigte, das Gewebe nicht einwandfrei. 



   Die Hauptersache dieses Übelstandes liegt wohl darin, dass das Gewebe beim Passieren des Zylinders diesen namentlich im Bereiche ihrer Kante in zu geringem Masse umfasst, infolgedessen das Gewebe von einer zu geringen Anzahl Spitzen durch-   stochen wird.   



   Den vorerwähnten Nachteil hat man schon in mehrfacher Welse zu beseitigen versucht : so durch Anbringung einer grosseren Anzahl von mit Spitzen versehenen Scheiben, ferner durch die Auordnung von Hilfsorganen, wie Blattfedern, Rollen oder dgl., welche das Gewebe an den Zylinder pressen sollen. 



   Durch vorliegende Erfindung wird. ohne den   Mechanismus de Breithalters   ergänzen zu müssen, durch einfache Änderung der Deckekkonstruktion ein einwandfreies Spannen des Gewebes mit Sicherheit   gewährleistet. Gemäss   der Erfindung hat die am freien Zylinderende ungefähr bis zur Mitte desselben reichende Deckelkante. unterhalb welcher das Gewebe nach Passieren des Zylinders den Breithatter verlässt. einen zur Zylinderachse schräg nach abwärts gerichteten Verlauf, so dass der   Decke ! den Zylinder bzw.   die mit Spitzen ver-   regen     Scheiben gegen die Gewebekante   hin in immer grösser   werdendem Masse umfasst.   



  Durch diese Ausbildung des Deckels werden von dem Gewebe die unmittelbar im Bereiche tier Webkante befindlichen Spitzenscheiben am meisten umfasst bzw. das Gewebe auch von der grössten Anzahl Sprtzen durchstochen. so dass ein zuverlässiges Spannen desselben gewahrleisteterscheint. 



   Ein wetterer Vorteil dieser Deckelausbildung liegt darin, dass ein Aufreissen und   Hangenbleiben dc < (iewebes   an den Nadelspitzen ganzlich vermieden wird, da durch die   schrug vprtaufendc Deckdkante das Gewebe   die mit Spitzen versehenen Scheiben nicht 
 EMI1.1 
 



   In dr'r Zfichnung zeigt Fig. 1 den Breithalter in Ansicht, Fig. 2 im Schnitt nach der Lanin a-b der Fig 3 und Fig. 3 den   Breithaher   in Draufsicht. 



   An dem auf einer am Webstuhlgestelle befestigten Stange verschiebbar angeordneten 
 EMI1.2 
 befestigt, in welchem mehrere schräg liegende, zueinander parallele und lose dreh- bare Scheiben 4 vorgesehen sind. Die Scheiben j weisen an ihrem Umfange radial verlanfende Spitzen 5 auf und liegen etwas exzentrisch zu dem Zylinder 3, derart, dass die spitzen 5 an der dem Deckel zugekehrten Seite des Zylindern aus diesen mit ihrer ganzen   Lange herausragen, wahrend   sie auf der entgegengesetzten Seite innerhalb der
Mantelfläche des Zylinders 3 zu liegen kommen und über diese nicht hinausragen.

   Der   @ den Zy@nder 3 an seinem   freien Ende ungefähr im halben   Umfange umfassende Deckel '   ist vermittelst seines Lappens 7 um einen im Arm 1 angeordneten Bolzen 8 verschwenkbar und   i wird   in der niedergeklappten   Stellung   durch den   Reiher.'1 gesichert.   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Die Deckelkante   10,   unterhalb welcher das zwischen Zylinder und Deckel durchgeführte Gewebe in dem Breithalter eintritt, reicht bis zur   horizontalen Zylindermitte   und hat einen zur   Zylinderlangsachee   parallelen Verlauf. Hingegen ist. die der Kante 10 gegenüberliegende Deckelkante 11   zur Zylindsrlängsachse sclräg n & ch abwärts verlaufend   ausgebildet, so dass der Deckel den Zylinder gegen den Arm 4 zu in steigendem   Masse   umfasst. Infolgedessen wird auch das zwischen Zylinder 3 und Deckel 6 durchgeführte Gewebe 12 die mit Spitzen 5 versehenen Scheiben 4 gegen die Gewebekante hin in einem steigenden Masse nmgreifen, wodurch das Gewebe gegen seine Kante zu von einer wachsenden Anzahl Spitzen durchstochen wird.

Claims (1)

  1. PATENT. ANSPRUCH : Spann vorrichtung für Gewebe bei Webstühlen mit in einem festen Zylinder schräg liegenden, drehbaren, Spitzen aufweisenden Scheiben und einem den Zylinder zum Teil umgebenden Deckel, wobei das Gewebe zwischen Deckel und Zylinder durchgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die am freien Zylinderende ungefähr bis zur Mitte desselben reichende Deckelkante (11), unterhalb welcher das Gewebe nach Passieren des Zylinders den Breithalter verlässt, einen zur Zylinderlängsachse schräg nach abwärts gerichteten Verlauf hat, so dass der Deckel den Zylinder bzw. die mit Spitzen versehenen Scheiben (4) gegen die Kante des Gewebes zu in steigendem Masse umfasst.
AT73429D 1915-09-24 1915-09-24 Spannvorrichtung für Gewebe bei Webstühlen. AT73429B (de)

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