AT7306B - Trockenvorrichtung für Getreide und andere Materialien. - Google Patents

Trockenvorrichtung für Getreide und andere Materialien.

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AT7306B
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Actiengesellschaft Fuer Treber
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  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description


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 unteren Seite des Heizkörpers sind Stellvorrichtungen angeordnet, welche durch Zugstangen von aussen bedient werden können und die Bleche b in einer beliebig schrägen Lage festhalten. Die Stellvorrichtungen bestehen aus Rahmen i, die mittelst Augen auf Führungen   j   angeordnet sind und von der Aussenseite des Apparates aus durch Zugstangen p so verstellt werden können, dass sie mit aufrechtstehenden Fingern die Bleche b verstellen und letztere in   der gewünschten Schräglage erhalten.   Die Einrichtung könnte jedoch auch so getroffen werden, dass die Stellvorrichtungen oben und die Cbarniere unten liegen. 



   Die Schaufeln g der Rührwerke e, welche das Trockengut aus den Mulden aufnehmen und dasselbe   über die Flächen   der   Elemente a des Heizkörpers   ausschütten, dienen auch hier gleichzeitig zum Weiterfördern des Trockengutes in dem Apparat. 



   Dieses Fördern mittels der Schaufeln   9   erfolgt stets gleichmässig schnell, gleichviel ob das Trockengut, z. B. Getreide, mehr oder weniger Feuchtigkeit besitzt, während naturgemäss das feuchtere Getreide längere Zeit im Apparat bleiben soll, um trocken zu werden, und das weniger feuchte Getreide schneller durch den Apparat laufen muss, um nicht mehr als erwünscht   getrocknet   zu worden. 



   Durch entsprechende Stellung der Bleche b zwischen den Elementen der Heizkörper 
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 den Rühr-und Scllaufelwcrken auf   bequeme nod   schnelle Weise erzielt, ohne die Trockenmaschine öffnen zu müssen. Bei weniger fenchtem Getreide werden die Bleche b in der 
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 tierte   Linien angedeutet.   



   Im ersteren Falle rutscht das Trockengut oder abwechselnd ein Theil desselben, je 
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 vorwärts, wodurch ein schnelleres   Fördern   im Trockenapparat entsteht : in zweiten Falle rutscht das Getreide zurück, und das Weiterfördern im Apparat wird verlangsamt. 



   Die Bleche b dienen auch noch dazu,   das gcsammtc Getreide oder sonstiges Trocken-   gut aus der Trockenvorrichtung vollständig zu entfernen, um verschiedene Sorten Getreide oder überhaupt verschiedene   Materia@ien nacheinander trocknen zu können.   
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 wird nun bei der vorliegenden   Trockcnvorricbtung   durch die Bleche b das   Weiterfördern   und Entfernen auch des letzten Restes Trockengutes aus dem Apparat erzielt, weit die BlechedasTrockengutunabhängigvondenSchaufelwerkenfördern. 
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 Haube l befindet sich ein eventuell mit einem Ventilator versehener Kamin zum Absaugen des aus   don Trockengut entstehenden Schwadens   und zum Ansaugen der Vcntilationsluft. 



   Unterhalb der Mulden m ist eine Trommel t angeordnet. Diese Trommel, welche aus gelochtem Blech oder engem Drahtgeflecht besteht und ebenso wie die Rührwerke auf   Rotten   r drehbar gelagert ist, dient zur   Abkühlung   des Trockengutes   und zur Ent-     fernung des Schweisses von demselben. Dies geschieht   dadurch, dass die im Innern der Trommel l angebrachten Transportbleche n während der Umdrehung der Trommel das Gut hochheben und wieder herunterfallen lassen, wobei gleichzeitig die durch den, auf der Haube l angeordneten Kamin angesaugte Ventilationsluft durch die Trommel und das Getreide etc. streicht, letzteres abkühlt und den Schweiss davon entfernt. 



   Die Transportbleche n in der   Trommel   t werden zweckmässig mit Sackleinwand oder ähnlichem Material überzogen, damit beim   Herabgleiten   und Liegen des Getreides auf den Blechen n der Schweiss von der   Leinwand   aufgenommen,   also gewissermassen   von dem Material abgetrocket werden kann. Die von der Leinwand aufgenommene Feuchtigkeit wird dann von 
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 zu durchstreichen, so dass das in letzterer befindliche Trockengut abgekühlt und der Schweiss von demselben entfernt wird. Da hiebei die Luft theilweise oder ganz mit Feuchtigkeit gesättigt wird, so muss sie erwärmt werden, um für die weitere Aufnahme von Feuchtigkeit im Trockenapparat geeignet zu sein.

   Die Luft wird deshalb nach dem Durchgang durch die Trommel t auf ihrem weiteren Wege an der Aussenwand der unteren Mulde   M und an   den eventuell eingebauten Heizrohren s vorbeigeführt und nimmt dabei die von den genannten Theilen ausstrahlende Wärme auf. Dann tritt die Luft durch die in der Scitenwand   wangebrachten Öffnungen 0   in den Trockenapparat ein. Besteht dieser aus zwei Mulden mit Rührwerken und Heizkörpern, wie gezeichnet, so streicht die Luft quer über die untere Mulde weg, wobei sie den aus dem Trockengut sich hier bildenden Schwaden aufnimmt.

   Dann wird die Luft weiter an der oberen Mulde vorbei nach der Haube   l   geführt, wo sie auch den Schwaden aus der oberen Mulde aufnimmt und von wo das ganze aus Luft und Wasserdampf bestehende Gemisch durch den Kamin   abgefülirt   
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 der Haube l geführt. Um die Einschaltung der Heizröhren s zu vermeiden, kann eventuell die Ventilationsluft in solcher Temperatur der Trommel t zugeführt werden, dass sie im Stande ist, den   Schweiss von dem abzukühlenden   Gut und auch den Schwaden im Trockenapparat aufzunehmen. 



   Um den   gleichmässigen Durchzug   der Ventilationsluft durch die Trommel t und die Trockenvorrichtung zu bewirken, sind die   Öffnungen o-in   der Seitenwand   tp   von verschiedenem Querschnitt hergestellt. Je weiter diese Öffnungen   n   von dem Kamin, dem Erzeuger des Zuges abliegen, einen desto grösseren Querschnitt erhalten sie. Hiedurch werden die durch die einzelnen Öffnungen o angesaugten Luftmengon, bei richtiger Wahl der Querschnitte, die sich nach der Anzahl der Löcher und der Länge des Apparates 
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   PATENT-ANSPRÜCHE :   t. EineTrockcnvorrichtnng, hei   der zwischen den einzelnen Elementen von innerhalb der Mulden und Rührwerke fest angeordneten Heizkörpern, über die das Trockengut hinwegleitet, Bleche (b) pendelartig angebracht sind, welche von aussen in verschiedene   Schräglagen gebracht worden können,   zum Zwecke. für Trockengut von verschiedenem Feuchtigkeitsgehalte unabhängig von den Rühr- und Schaufelwerken und dem Neigungswinkel der Heizelemente eine Beschleunigung oder Verlangsamung des Weiterförderns in derTrockenvorrichtungzuermöglichen. 
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Claims (1)

  1. dass die vom Kamin angesaugte Ventilationsluft durch Führungsbleche (q) gezwungen wird, eine unter der letzten Mulde (m) angeordnete luftdurchlässige Trommel (t) zu durchstreichen, zum Zwecke, das aus der letzteren Mulde austretende Trockengut abzukühlen und vom Schweisse zu befreien.
    3. Ausführungsform der Trockenvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Transportbleche (n) der Trommel (t) mit Sackleinwand oder einem ähnlichen Material überzogen sind, zum Zwecke, den bei der Abkühlung auf dem Trockengut sich bildenden Schweiss schneller zu beseitigen.
AT7306D 1899-11-27 1899-11-27 Trockenvorrichtung für Getreide und andere Materialien. AT7306B (de)

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