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Baumsäge.
Die bisherigen Baumsägen, die zum Fällen von bäumen, zum Zerteilen der Stämme in beliebige Längen sowie zum Sägen von Bauholz und dgl. verwendet werden, bestehen aus zwei Sägeblättern, die einander gegenüber an den Enden zweier gelenkig verbundener Arme befestigt sind, zwischen welchen eine Feder eingespannt ist, um die Sägeblätter
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Kanten gegeneinander nicht nur mit dem Durchmesser oder der Dicke des Werkstückes, sondern auch während jeder einzelnen Bewegung der Säge, was lästig ist.
Gemäss der Erfindung werden die die Sägegatter tragenden Arme oder Griffe nicht gelenkig miteinander verbunden, sondern sind an einem Ende durch eine Feder verbunden, während ihre anderen gekrümmten Enden einander kreuzen und die Sägeblätter an den gekrümmten Enden befestigt sind. Hiedurch wird erreicht, dass die gezahnten Seiten oder Schneidkanten der S@@eblatter zueinander praktisch parallel bleiben. wenn sich auch der Durchmesser des Stammes oder die Dicke des Balkens ändert.
Es ist ferner eine Einrichtung getroffen, um die Sägeblätter an den Armen je nach der anfänglichen Stärke des Werkstückes einstellen zu k@nnen, ohne dass die Paralle@@tat der Schneidkanten gestört würde.
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sind stellbare Köpfe D, DÚ befestigt, von denen die Sägeb@ätter E, EÚ ausgehen, die an den einander zugekehrten Innenseiten gezahnt sind, um in einen Baum, Balken oder dgl.
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durch die Köpfe D'naher aneinandergerückt oder weiter voneinander entfernt werden können, um die Sägeblätter E, EI mehr oder weniger auseinander zu rücken, je nach dem Durchmesser der Werkstücke. Das Ende AÚ ist zweckmässig geschlitzt, um eine Führung
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gehalten werden und die beiden Sägeschnitte sich in der Mitte des Werkstückes treffen.
Beim Gebrauch der Säge fasst der Arbeiter die beiden Griffe J, und drückt sie gegeneinander, wodurch die beiden Sägeblätter E, EÚ hinreichend weit voneinander entfernt werden, um einen Stamm oder dgl. zwischen sich aufzunehmen, wie Fig. 1 in voll gezogenen Linien zeigt. Der Arbeiter hört dann mit dem Druck auf die Griffe A, B auf und die Feder zudrückt die Zähne der Sägeblätter E, EI in das Werkstück.
Der Arbeiter braucht dann die Säge bloss in der gewöhnlichen Weise hin und her zu bewegen, um von beiden Seiten in das Werkstueck zu schneiden, wobei die Feder ('als Griff-dient.
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der am vorderen Ende Federn H, HI mit hakenförmig gebogenen Enden H2, H3 trägt, die an den Griffen A, B angreifen und mit diesen nachgeben können. Der Griff G ist auch mit zwei Bolzen I versehen, welche den\ Griff an einander diametral gegenüberliegenden Stellen der Feder G festhalten, wie Fig. 9-und 4 zeigen.
Der Griff G ist nach oben abgekröpft (Fig. 4), so dass der Arbeiter den Griff hinreichend weit über dem Boden fassen kann, um den Baum dicht am Boden abzusägen, ohne dass seine Hände mit dem Boden in Berührung kommen.
PATENT. ANSPRÜCHE : 1. Baumsäge mit zwei Sägeblättern, die an den Enden von Armen oder Griffen befestigt sind, welche durch Federwirkung gegeneinandergedrückt werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Griffe an den einen Enden durch die Feder verbunden sind und mit den anderen gekrümmten Enden einander kreuzen, an wochen gekrümmten Enden die Sägeblätter befestigt sind, die durch die Wirkung der Feder gegeneinandergedrückt werden.