AT72216B - Verfahren zur Entfernung von Schwefelwasserstoff aus Gasen. - Google Patents

Verfahren zur Entfernung von Schwefelwasserstoff aus Gasen.

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AT72216B
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Julius Pintsch Fa
Hugo Strache Dr
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
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   Zur Ausführung des vorliegenden Verfahrens kann zweckmässig ein Apparat verwendet werden, der gemäss Fig. 1 aus zwei Gefässen besteht, von denen eines a zur Absorption des   Schwefelwasserstoffes   und des Ammoniaks aus demRohgas bestimmt   ist : während   in dem anderen b die Oxydation durch Einleiten von Luft stattfindet. Durch Einblasen von Dampf bei c kann die Flüssigkeit auf jede beliebige Temperatur erhitzt werden. Durch eine Pumpe, die bei   tl   angeordnet ist, wird die Flüssigkeit beständig im Umlauf gehalten, so dass Absorption und Oxydation ununterbrochen vor sich gehen. Es ist dabei nicht erforderlich, sämtliche   SchwefelmetaUe   zu schwefelsauren Salzen zu oxydieren, sondern es kann ein Teil unverändert den Kreislauf mit durchmachen. 



   Die eintretenden Gase (Gas und Luft) können auch dazu verwendet werden, um die Flüssigkeit gleichzeitig in den erforderlichen Umlauf zu   versetzt n. Hiezu   dient beispielsweise der in Fig. 2   wiedcrgegebenc   Apparat. In dem Behälter R befindet sich die Flüssigkeit, welche durch das Rohr e zu dem   Injektor./führt.   Dieser wird durch gepresstes Go getrieben und saugt somit Flüssigkeit durch das Rohr e ein und presst diese durch das Rohr 9 nach dem Behälter a. 



  Die aufsteigenden Blasen werden dabei vollständig von Schwefelwasserstoff und Ammoniak befreit und entweichen bei   h   als gereinigtes Gas aus dem Behälter   a.   Die Gasblasen dienen gleichzeitig auch ohne   Rücksicht   auf   d"n   Injektor J, welcher unter Umständen wegbleiben kann, als Antrieb für die Bewegung, weil sie das spezifische Gewicht der Flüssigkeitssaule verringern. 



   Durch den Injektor i wird Luft eventuell gleichzeitig mit Wasserdampf behufs Erwärmung der Flüssigkeit eingeblasen, saugt aus dem Behälter a die Flüssigkeit durch das Rohr    ab und   presst sie durch das Rohr 1 in den   Behälter   b. Auch hier dient wieder die Luft als Antriebsmittel 
 EMI2.1 
 Rohr   7t   in den Vorratsbehälter R zurück un dbeginnt von hier von neuem den Kreislauf. S   11ut-   verständlich kann die Einführung von Wasserdampf auch an   jed ? r   beliebigen anderen Stelle bzw. die Erwärmung auf andere Weise vorgenommen werden. 



    PATENT. ANSPRÜCHE :  
1. Verfahren zur Entfernung von Schwefelwasserstoff aus Gasen durch Reaktion desselben mit einem in einer Waschflüssigkeit gelösten Metallsalz (Kupfersulfat), dadurch gekennzeichnet, dass die Reaktion unter Zufuhr von Luft   odeur sauerstoff   bei einer derart erhöhten Temperatur dur hgefulhrt wlrd, dass das bei der Reaktion unmttelbar gebildete Sulfid ganz oder teilweise zu Sulfat oxydiert wird. 
 EMI2.2 


Claims (1)

  1. d@rart miteinander verbunden sind, dass die Absorption und die Oxydation kontinuierlich erfotssen können. EMI2.3 die Forderung der Flüssigkeit mit Hilfe des Gases bzw. der Luft, wobei gleichzeitig die Absorption des Schwefelwasserstoffes oder des Hchwefelwasserstoes und des Ammoniaks, sowie die Oxydation EMI2.4
AT72216D 1914-01-15 1914-01-15 Verfahren zur Entfernung von Schwefelwasserstoff aus Gasen. AT72216B (de)

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