AT71922B - Pyrophores Uhrfeuerzeug. - Google Patents

Pyrophores Uhrfeuerzeug.

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AT71922B
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Austria
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Leopold Jakob Zeisler
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Leopold Jakob Zeisler
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  Pyrophores Uhrfeuerzeug. 



   Es ist bereits eine Ausgestaltung einer Taschenuhr als pyrophores Feuerzeug bekannt geworden, darin bestehend, dass die hohlringförmige Fassung des Uhrglases als Brennstoffbehälter ausgebildet und   das Feilonrädchen unmittelbar   auf der Kronradachse zwischen dem Kronrad und seinem Teller angeordnet ist. Vorliegende Erfindung betrifft eine solche Ausgestaltung einer Taschenuhr als pyrophores Feuerzeug und hat eine eigenartige Steinzuführung bei letzterem zum Gegenstande. 



   Die Zeichnung veranschaulicht beispielsweise in Fig. 1 eine Ausgestaltung einer Remontoiruhr als pyrophores Feuerzeug in Vorderansicht, in Fig. 2 die zugehörige Seitenansicht, teilweise im Schnitt und in Fig. 3 eine Einzelheit im Schnitt. 



   Auf der   Kronradachso   a (Fig. 3) der Remontoiruhr ist die Krone b, wie üblich, befestigt und dicht unterhalb der letzteren auf der Achse a ein   Feilenrädchen   c lose drehbar gelagert, das die Riefen d an seiner Unterfläche besitzt. Auf der Kronradachse a sitzt ferner eine Hülse e lose drehbar und längsverschiebbar, welche in dem   ringförmigen   Raum zwischen der Achse a und diese hindurchlassenden, zu diesem Zweck erweiterten Bohrung im   Fuss f des Kronradtellers g   untergebracht ist. Ein seitlich vorspringender Zapfen h der Hülse e ragt durch einen   Winkelschlitz i, welcher   in der Wandung des   Fussea/vorgesehen   ist, aus diesem vor.   Der Winkulscblitz i   besitzt einen   wagerechten   und einen lotrechten Schenkel.

   An dem Zapfen h ist mittels eines in dessen Verlängerung gelegenen und   als Handgriff dienenden Schräubchens k ein   Stift   M   befestigt. Der Teller g besitzt   eine   zur Achse a parallele Bohrung n, in welche der mit dem Feilenrädchen e zu- 
 EMI1.1 
 Richtung gegen die Krone b zu verschieben und den Zündstein o mittels des Stiftes m gegen die Riefen d des Rädchens   c   zu   drücken.   



   Zwischen der Krone b und dem Rachen c ist eine gebräuchliche Kupplung vorgesehen, welche bewirkt, dass die Krone b nur beim Rückwärtsdrehen, wobei kein Aufziehen der Uhr stattfindet, das Rädchen c mitnimmt, dieses aber unbeeinflusst lässt, wenn zwecks Aufziehens der Uhr die Krone b vorwärtsgedreht wird. Zu diesem Zweck ist, dem dargestellten Auführungsbeispiel zufolge, an der Oberseite des Rädchens c in bekannter Weise eine Vertiefung r vorgesehen, welche im Sinne der Drehbewegung, welche die Krone b beim Aufziehen der Uhr erfährt,   gich allmählich verflacht,   in der entgegengesetzten Richtung aber eine Stufe ri bildet. In die Vertiefung r greift ein Stift s ein, der in der Krone b längsverschiebbar gelagert ist und aus deren Unterfläche durch Federwirkung herausgedrückt wird.

   Infolgedessen schleift der Stift s beim   Vorwärtsdrehen   der Krone b (zwecks Aufziehens der Uhr) wirkungslos über die obere Fläche des   Rädchens c, ohne   dieses mitzunehmen. Bei Rückwärtsdrehen der Krone b hingegen, wo kein Aufziehen erfolgt, stützt sich der Stift s gegen die   Stufe   der Vertiefung r und bewirkt die Kupplung zwischen der Krone b und dem Rädchen c, welch letzteres sich dann mit der Krone b dreht und bei rascher Drehung vom   Züudatein   o Funken losreisst. Die   hohlringförmige   Fassung t des 
 EMI1.2 
 

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 EMI2.1 
 entzündet werden.

   Ausser Gebrauch ist die Lunte w durch eine Über dieselbe und das   Röhrchen   v zu schiebende Kappe x abgedeckt, welche mit dem Röhrchen   v   vermöge eines Schlitzes x1 und eines in diesen eingreifendon Zapfens längsverschiebbar und in der einen Endstellung umklappbar verbunden ist. 



   Soll ein Zündstein o in die Bohrung   n   eingesetzt oder ausgewechselt werden, so wird durch Erfassen des Schräubchens k mit der Hand oder einem geeigneten Werkzeug der Zapfen h in den   wagerechten   Schenkel des Winkelschlitzes i verschoben und dadurch festgestellt. Hiebei gelangt der Stift m ans dor Bohrung   n   heraus, und zwar abseits derselben, so dass die Bohrung zwecks etwaiger Herausnahme des alten Steines o und Ein- 
 EMI2.2 


Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Pyrophores Uhrfeuerzeug mit Ausbildung der hohlringförmigen Fassung des Uhrglases als Brennstoffbehalter und Anordnung des Fei1enrädchecs unmittelbar auf der Kronradachse zwischen dem Kronrad und seinem Teller, dadurch gekennzeichnet, dass aus einer auf der Klonradachse (a) lose drehbaren und längsverschiebbaren, unter der Wirkung einer Vorschubfeder (p) stehenden Hülse (e) ein Zapfen (h) seitlich vorspringt, der durch einen Winkelschlitz (i), welcher in der Wandung des Kronradtellerfusses (f) vorgesehen ist, aus EMI2.3 Bohrung (n) des Teller (g) eingesetzten Zundstein (o) unter der Wirkung der Vorschub- fedei- (p) gegen das an seiner Unterfläche mit Riefen (d) versehene Feilenrädehen (c) drückt.
AT71922D 1914-02-14 1914-02-14 Pyrophores Uhrfeuerzeug. AT71922B (de)

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