DE341107C - Pyrophore Zuendvorrichtung - Google Patents

Pyrophore Zuendvorrichtung

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DE341107C
DE341107C DE1916341107D DE341107DD DE341107C DE 341107 C DE341107 C DE 341107C DE 1916341107 D DE1916341107 D DE 1916341107D DE 341107D D DE341107D D DE 341107DD DE 341107 C DE341107 C DE 341107C
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friction wheel
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resistor
ignition
spring
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ERNST PAUL BURKARD
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ERNST PAUL BURKARD
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Description

  • Pyrophore Zündvorrichtung. Die Erfindung betrifft eine pyrophore Zündvorrichtung, bei weicher das, Reibrad durch eine geradlinige Bewegung der Antriebsvorrichtung eine Drühbew.%oung erfährt. Solche Zündvorrichtungen sind bereits bekannt. Bei diesen erfolgt aber die Drehung unter Zwischenschaltung eines Zahnrades und' einer Zahnstange. Um demgegenüber durch die geradlinige Bewegung der Antriebsvorrichtung die Achse des Reibrades unmittelbar anzutreiben, ist diese gemäß der Erfindung mit schraubenförmigen Windungen versehen, in welche ein Widerstand eingreift, so daß durch Auf- oder Abwärtsbewegting des Widerstandes oder durch. Auf- oder Abbewegen der Windungen an dem Widerstand eine Drehung des Reibrades erfolgt.
  • In der &ichnung sind verschiedene Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
  • Gemäß Fig. i ist das Reibrad 5 auf der Achse 4 einer beim Drillbohrer bekannten Antriebsvorrichtung 1, 2, 3 angebracht. Der Zündstein ist in einer Hülse 9 mittels einer Schraube 8 und einer Feder 7 verstellbar. Die Hülse 9 ist an einem Bügel io befestigt. Die Wirkung der Vorrichtung ist folgende: Wird der Kopf 3 mit Daumen, kleinem Finger und Ringfinger erfaßt und die Mutter 2 mit dem Zeige- und Mittelfinger rasch gegen den Kopf 3 hin und her beWegt, so dreht sich die Achse 4 des Reibrädchens 5, wodurch Zündfunken erzeugt werden. Beim. Rückwärtsgehen hält man die Mutter nur lose und bewegt sie in die Anfangsstellungg, wodurch die Vorrichtuiig für eine weitere Zündung bereit ist. Durch Verkleinern oder Vergrößern des Weges ir können schwächere oder stärkere Funken erzeugt werden. Schaltet man zwischen Mutter 2 und Kopf 3 auf dem Weg i i eine Feder 12 ein, so wird die Mutter auch selbsttätig in die Anfangsstellung zurückgeführt.
  • Während in Fig. i die Zündvorrichtung 9 durch die Stange io mit dem Bohrkopf 3 fest in Verbindung gebracht ist, kann man sie auch mit der Mutter 16 in feste Verbindung bringen, wie es bei Fig. 3 der Fall ist. - . Fig..2 zeigt eine A:usführungsform, bei welcher die Drehung des Reibrades durch Zug erfolgt. Durch Anbringung einer Sperrverzahnung für das Reibrad in dem einen oder dem anderen Sinne erfolgt die Zündung beim Zug durch den Finger oder erst nach Loslassen des Fingers durch, die Feder 1:2.
  • Nach der Ausführungsform ge#näß Fig. 3 ist die drillbehrerartige Anttiebsvorrichtung durch einen zylindrischen, eine Spiralnute 13 tragenden Teil 14 ersetzt, in den ein, oder mehrere Führungsstifte 15 eingreifen und der selbst in eineri Hülse 16 gleitet. Der Teil 14 hat eine rechteckige Bohrung 17, in der die am unteren Teile rechteckige Spindel 18 gleitet. Auf dieser sitzt das Reibrad 5, das die Zündvorrichtung ig beeinflußt. Am anderen Ende hat Teil 14 zweckmäßig einen drehbaren Druckknopf 2o. Die Spiralnut 13 kann mit verschiedener Steigung ausgeführt werden, derart, daß die beste Funkengebung erzielt wird. Die Feder 12 kann auch in das Innere der Hülse verlegt werden.
  • Bei der Aüsführungsforni gemäß Fig. 4 wird mitteis Schraubennut 2 1 und Fübrungsstift 22 o. dgL gleichwertige Mittel eine Feder :23 gespannt, die bei einem gewissen Zeitpunkt zur Auslösung gelangt. Dies geschieht durch die Hülse 24, die die federnde Klinke -25 zurückschiebt und die gespannte Feder freigibt, wodurch das Reibrad in Drehung versetzt wird.
  • -Weiter kann man die Zündvorrichtung auch derart ausl;ilden, daß mittels bekannter Auslösevorrichtungen stufenweise Funk-en erzeugt werden, nachdem durch einmaligen Zug oder Druck die Feder gespannt wurde.
  • Die Vorrichtung kann auch bei Taschenfenerzeugen, Gaslampenzündern und bei andefen Zündvorrichtungen, verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH. Pyrophore Zündvorrichtung, bei welcher das Reibrad durch, eine geradlinige Bewegung der Antriebsvorrichtung eine Drehbewegung erfährt, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse des Reibrades mit sch-raubenförmigen Windungen versehen ist, in welche ein Widerstand (2, 15) eingreift, so daß durch Auf- oder Abbewegung des Widerstandes (:2) oder durch Auf- oder Abbewegung der Windungen (13, Fig 3; 224 Fig. 4) an dem Widerstand (15, 22,) eine Drehung des Reibrades er-folgt
DE1916341107D 1916-03-22 1916-03-22 Pyrophore Zuendvorrichtung Expired DE341107C (de)

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DE341107C true DE341107C (de) 1921-09-23

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DE1916341107D Expired DE341107C (de) 1916-03-22 1916-03-22 Pyrophore Zuendvorrichtung

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DE (1) DE341107C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2781653A (en) * 1957-02-19 thompson

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2781653A (en) * 1957-02-19 thompson

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