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Reibrad-Gasanzünder.
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deutsche Patentschrift Nr. 331585). Das wesentliche der vorliegenden Erfindung besteht in einer besonderen Konstruktion des ZÜnders. die ausser einer bequemen Handhabung auch eine sehr leichte und bequeme Auswechslung des Funksteines ermöglicht.
Eine beispielsweise Ausführung des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt, u. zw. zeigen Fig. 1 eine Seitenansicht im Ruhestand, Fig. 2 einen Schnitt und Fig. 3 eine Seitenansicht im Betätigungszustand, bei welcher die beweglichen Fingerauflagen gegenüber den Fig. 1 und 2 um 90 versetzt gezeichnet sind.
Der Gasanzünder nach der Erfindung besteht der Hauptsache nach aus zwei ineinander verschiebbaren Gleitrohren l und 3. Das obere Ende des inneren Gleitrohres 1 bildet den Lagerbock l', in dem
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verschwenkbar eine das Reibrad teilweise umgebende Schaltkappe 2 gelagert sind ; letztere ist von einer zweiten, mit der Schaltklinke 7 und der Schraubenfeder 17 versehenen Achse n'durchsetzt und besitzt ausserdem noch eine dritte Achse a", für den Lenkarm 4, mittels welchem sie mit dem oberen Ende des äusseren Gleitrohres 3 gelenkig verbunden ist.
Im inneren Gleitrohr 1 ist der rohrförmige Druckstift 8 verschiebbar, dessen oberes Ende zur Zentrierung und Fixierung des Funksteines pfannenartig 18 ausgebildet ist und der mittels des an seinem unteren Ende befindliehen Ansatzes 9 für sich verschoben werden kann. Eine Schraubenfeder-M, die sich einerseits an die im untern Ende des inneren Gleitrohres l angebrachte Verschlussschraube 16, ander-
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Funkstein 13 an das Reibrad 5. Der Kopf der Verschlussschraube 16 ist für die Auflage des Daumens zweckmässig zu einem napfförmigen Scheibchen 11 ausgebildet
Die beiden Gleitrohre 1, 3 weisen an beliebigen Stellen des Umfanges in der Nähe des oberen Endes zum Zwecke des Ein-bzw.
Ausbringens des Zündsteines die übereinanderliegenden Schlitze 18 und in der Nähe des unteren Endes zum Zwecke des Durchtrittes und der Betätigung des Ansatzes 9 die übereinanderliegenden Schlitze. M auf. Das äussere Gleitrohr 3 besitzt am unteren Ende zur leichten Betätigung die Fingerauilagen 10.
Zum Einbringen oder Auswechseln des Funksteines wird der Daumen gegen das napfartige Scheibchen 11 gestützt und mit dem Zeigefinger derselben Hand wird unter Überwindung der Feder 15 der Ansatz 9 des Druckstiftes 8 zurückgezogen. Mit der andern Hand kann der Funkstein durch die Schlitze 12 leicht eingelegt bzw. ausgewechselt werden.
Zum Zünden wird der Daumen wiederum gegen das Scheibchen 11 gestiitzt und Zeige- und : ssfittel-
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der Gasanziinder in Funktion gesetzt wird. Hiebei schiebt sich das innere Gleitrohr 1 im äusseren 3 nach oben heraus und der Lenkarm 4 verschwenkt die Sehaltkappe 2, wodurch bewirkt ; wird, dass die unter der Einwirkung der Feder 17 stehende Sperrklinke 7, die in einen Zahn des mit dem Reibrad 5 seitlich festverbundenen Schaltrades 6'eingreift, dieses und damit das Reibrad funkenbildend an dem Funkstein 13 3 reibt ; gleichzeitig wird die um die Reibradachse a angeordnete Feder 6 gespannt.
Nach Aufhören des Fingerdrnckes werden durch die Wirkung der gespannten Feder 6 alle aus
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befestigten Reibrades (5) durch einen Lenkarm (4) mit einer das Reibrad teilweise umgebenden, unter Federwirkung stehenden Schaltkappe (2) verbunden ist, wobei beide Gleitrohre (1, 3) an beliebigen Stellen des Umfanges übereinander Schlitze (12, 14) aufweisen, von welchen die einen (14) zum Zurückschieben eines im Innenrohr (1) liegenden, den Funkstein federnd gegen das Reibrad druckenden Rohrstiftes (8) und die dabei freigelegten andern (12) zum bequemen Einlegen oder Auswechseln des Funksteines dienen.